Xterragermany – oder frei nach …

… einer Schokoriegel-Werbung – „Du bist nicht Du wenn du RÜCKEN hast – Komm, geh erstmal zu Daniel“ — Leider kam durch „Rücken“ das 2. DNF dieses Jahr.

Wie kam es zum „Rücken„?! 8 Tage vor dem Wettkampf machte ich Kraft- und Athletiktraining. Zum Ende habe ich dann schön mit der Langhantel rumgespielt. Als ich die Langhantel absetzen wollte, machte ich einen kleinen Schritt zurück und bemerkte unsere Katze Hermine schon fast unter meinem Fuß.

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Alles versucht, wurde besser, ging aber nicht ganz weg

Kurzen Schritt nach vorne, Langhantel ist mir ein wenig gerutscht, nachgefasst und schon hats gerissen im Rücken und ich konnte mich nicht mehr richtig bewegen! Ich habe (fast) alles versucht um es hin zu bekommen, aber es hat nicht so richtig geklappt.

Aber mehr nun im Post zum Wettkampf.

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Gleich mal vorweg, es war einfach nur MEGAGEIL beim Xterragermany, auch ohne FINISH. Dieses mal waren wir auch nicht „alleine“ vor Ort, sondern mit uns auf dem Campingplatz waren Hella, Carsten und der mit dem Fahrrad!!! 480km angereiste Uli :-) Im Hotel waren auch noch Heike und Thorsten untergebracht.

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Ulli, Heike und Thorsten

Donnerstag schon zum Olbersdorfer See gereist und dort von der Sonne empfangen worden. Campinplatz bezogen, alles aufgebaut und ab aufs Eventgelände, was ja genau direkt vor der „Tür“ lag. War schon eine sehr professionelle Location dort vor Ort. Da merkt man die Erfahrung und den Stellenwert.

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Am Freitag sind Carsten und ich nochmal ganz easy die Strecke abgefahren und alles schien recht gut zu sein, was sich als falsch rausstellen sollte. Die Radstrecke war teilweise sehr verblockt und dann auch wieder richtig flowig. Da machte sich im Vorfeld schon Freude aufs Rennen breit :-) Nach dem wir zurück waren, gab es dann die Startunterlagen und ich habe mich noch tapen lassen.

Auf Testrunde

Auf Testrunde

Der Renntag begann ganz locker, obwohl sich schon langsam etwas Nervosität  breit machte. Ich habe dieses mal aber nicht meinen „gewohnten“ Rhythmus gehabt, weil ich mich an Carsten gehalten habe und der alles anders macht. Das hat mich nur noch nervöser gemacht. Ab jetzt also immer so wie ich es normalerweise mache.

Auf geht's

Auf geht’s

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Kurz vor dem Start – Ich, Carsten und Hella

Zum Schwimmen: Dieses mal war es besser, auch gefühlt!! Ich bin gut weggekommen, habe wenig Tritte und Schläge abgekriegt und bin nicht so oft BRUST geschwommen. Das hat man auch an der Zeit gesehen. Ich hatte eine Schwimmzeit von 32:22 Minuten. Das ist eine deutliche Verbesserung zu den ersten olympischen Distanzen.

Der Wechsel war auch super, zumindest empfand ich es so und ich machte mich zügig auf die Radstrecke.

Wechselzone

Wechselzone

Zum Radfahren: Wie gesagt, ich bin gut losgekommen. Aber schon bei der Holzbrücke habe ich den ersten Schlag bekommen und gemerkt, dass der Rücken nicht gut ist. Ich habe aber auf den ersten Kilometern einiges an Plätzen gut gemacht und fühlte mich dann auch gut. Nur dann kam in Olbersdorf der 1. kleinere Anstieg und ich habe fast gestanden. Rückenschmerzen und Null Kraft in den Beinen. Alle haben mich zurück überholt und mir war klar, das wird nix. Noch ein paar hundert Meter gefahren um dann bitter enttäuscht aufzugeben und zurück zu fahren.

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Kurz vor meinem ENDE

Die Enttäuschung war dieses mal riesig, weil ich mich so auf diesen Wettkampf gefreut habe. Aber was soll es, etwas positives gibt es ja auch!! Ich werde stabiler im Schwimmen :-) Also, nicht jammern, sondern weiter machen.

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Da durch zu laufen sollte leider nicht sein

Danach habe ich dann noch das Rennen zu ende angesehen und war sehr angetan von den Leistungen der Sportler -Daumen hoch-

Abends dann essen und auf die Open Air Party, die der Oberhammer war!!! Profis z.B. Thomas Kerner und Roger Serrano und „Normalos“ wie ich zusammen am Bier trinken und zur Musik von „EAT THE GUN“ abrocken.

 
 

Aber auch das Leben ohne Sport kam nicht zu kurz am WE. Adriane beim spazieren gehen mit dem Hund Goodie von Hella und Carsten.

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Adriane und Goodie

Fazit: Sehr positiv bleibt mir das WE in Erinnerung, bis auf den Sport nach dem Schwimmen. So wie es aussieht, werde ich es aber nächstes Jahr nicht nach Zittau schaffen und kann mich erst 2018 rehabilitieren. Dann aber so richtig!!

Jetzt wird gerade mein Rücken in Ordnung gebracht, damit ich am 04.09. beim Xterra Denmark noch mal angreifen kann und wenigstens einen positiven Abschluss der Xterra Saison habe.

so long  -Ralle-

Zwischen Zweien …

…. ist Platz für Training, viel Training und gutes Training.

Mit „zwischen Zweien“ meine ich natürlich 2 Xterra-Triathlon. Noch genauer zwischen DM und EM :-)

Was tue ich mir da eigentlich an? Gleich im 1. Jahr meiner Xterra-Challenge, gehe ich immer volle Distanzen, nie was kürzeres zum „lernen“ und das alles ohne auch nur den Hauch von Schwimmtalent *hehe*

Also WARUM?? Weil ich es einfach geil finde! Und dabei ist es mir sogar egal, ob ich AK letzter werde wie bei der DM. Das Ziel zu erreichen ist in diesem Jahr vorrangig. Ich merke aber, dass alles besser wird. Na gut, bis aufs schwimmen, da hakt es wirklich.

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Aber um das Schwimmen zu lernen, oder um beim Laufen, Biken und Wechseln schneller zu werden, gibt es ja die Zeit zwischen den einzelnen Rennen. Dabei versuche ich auch umzusetzen was ich so in den Wettkämpfen bei anderen Sportlern sehe und versuche es zu verinnerlichen.

Zum Beispiel konnte ich den schnellen Damen bei der DM über etliche Meter folgen, in dem ich SIE beim!! Schwimmen beobachtet, und sie so gut es geht kopiert habe. Also kann ich es wenn ich es will. Ich sag doch, KOPFKRANK. Das heißt, weiter dran bleiben und alles wird gut.

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Auf dem Bike lasse ich erstmal alles so wie es ist, obwohl ich das letzte mal nicht sehr zufrieden war.

Das Laufen werde ich jetzt spezifischer machen und gehe bei den Trainings so oft es geht ins Gelände und an die Anstiege. Denn da brauche ich definitiv noch bumms. Aber auch da sind die Anfänge getan.

Jetzt stehe ich also kurz vor der EM in Zittau und werde mich vom feinsten mit der Elite battlen um dann mal zu sehen wie weit ich in den einzelnen Disziplinen hintendran bin intro-wolfsburgin meiner AK. Dann gibt es ein Gespräch mit dem Trainer, was so bis zur nächsten Saison verändert werden muss. Ein wenig muss bestimmt dran gedreht werden 😉

 

Ich werde niemals aufgeben!

so long -euer Ralph-

Logo PROWELL Germany

 

 

Xterra – Endlich im Ziel …

… aber noch lange nicht am Ziel.

Der erste von mir ins Ziel gebrachte Xterra-Triathlon ist Geschichte. Ich habe ja schon beim letzten mal geschrieben, dass die Xterra sehr anstrengend-, in keiner Weise vergleichbar mit Straßentriathlon -, oder allem was ich bisher gemacht habe sind. Das wurde mir bei der Vogtlandchallenge noch bewusster und ich werde mein Training wohl weiter forcieren müssen 😉

Eins noch vorne weg. Ich habe noch nicht viele Xterra gemacht, aber schon an vielen anderen Rennveranstaltungen teilgenommen. Ich habe aber noch NIE ein so gut organisiertes Rennen mit so vielen tollen Leuten gesehen wie in Zeulenroda. Da ist ein wiederkommen einfach pflicht. Bericht dazu gibt es zum Xterra auch von Jörg Schneider und Peter Lehmann.

Es hat einfach trotz der Qualen Spaß gemacht!

Jetzt aber zum Rennen:

startnummern

Schön ausgeruht, bin ich pünktlich um 7:30 mit Adriane zum Frühstück im Bio Seehotel Zeulenroda, was mal genau im Eventbereich liegt und dadurch keine Anfahrt oder nervige Parkplatzsuche bedeutete. Der Morgen verlief völlig chillig, da ich ja schon am Vortag alles fertig machen konnte. Startnummern und so.

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Nach 9:30 Uhr dann zum Check in und auch der Rest der Vorbereitung war erledigt. Irgendwann kam dann auch noch Thorsten Gründel dazu und wir haben uns gemeinsam auf den Start vorbereitet, der sehr pünktlich erfolgte.

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Also los. Vom Start weg machte ich mich auf die Verfolgung von Jens Roth!!?? Sorry, nochmal. Vom Start weg kämpfte ich mal wieder im Wasser ums überleben, so ist es richtig 😀 Gefühlt hat das Schwimmen viel besser geklappt als sonst, aber die Zeit sagte was anderes. Einige Mitstreiter meinten auch, dass die Schwimmstrecke etwas länger war. Gut, egal was oder wie, es ging weiter zum ersten Wechsel. Ach so, es war übrigens wieder Neo-Verbot. Mal schauen, wann ich meinen ersten Wettbewerb mit habe.

Wechsel/Bike: Besonderheit, es gab 2 Wechselzonen. Hat super geklappt der 1. Wechsel, diesmal sogar mit SOCKEN. Ich wollte auf keinen Fall blutige Hacken haben wie beim Xterra Schorfheide.

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Rauf auf’s Bike und los. 35km und über 800hm standen an. Ganz ehrlich, biken hat schon mal besser geklappt. Viel zu verhalten in den Abfahrten und viel zu kraftsparend in den Anstiegen! Weil ich immer im Kopf hatte, du musst noch scheiße viel Höhenmeter laufen. Das muss ich ändern, damit ich mich auf das konzentriere was ich mache. Der Kurs hat aber sonst sehr viel Spaß gemacht.

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2 Sachen gibt es zum biken noch zu sagen. 2 mal ist die Kette abgesprungen. Nichts außergewöhnliches eigentlich, aber 2 mal an der gleichen Stelle und OHNE das ich geschaltet habe!! Hexenwerk 😉 Und das ich mich mal kurz nach dem Genuß eines Gels übergeben musste. Sorry, falls da einer durchgefahren ist.

Was soll ich zum Laufen (10km, 250hm!!) sagen. Eigentlich lief es ganz gut, nur zu langsam. Ich habe hier das gleiche gemacht wie beim biken, ich bin bergan zu langsam, eigentlich mehr nach oben gewandert. Die steile Anstiege hätten mir wahrscheinlich den Zahn gezogen, aber eben nur wahrscheinlich. Statt es mal schnell zu versuchen, habe ich es dann alle 3 Runden so gemacht.

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Hier noch die einzelnen Zeiten: swim – 37:31 / bike – 2:05:55 / run – 59:43

Wichtig war mir zu dem Zeitpunkt eigentlich nur, dass ich ins Ziel komme. Das habe ich dann nach 3:48h geschafft. Nicht sonderlich gut, aber immerhin durchgekommen.

danach

Fazit: Ich muss an allem arbeiten, besonders aber weiterhin am schwimmen. Denn da lasse ich einfach schon zu viel Zeit und erst recht Kraft liegen. Der Kopf muss mir wieder Freigabe erteilen was die Downhills angeht und auch nur an den Moment denken, damit ich mich nicht beim biken wieder schone. Laufen ist okay und wird bestimmt auch besser.

Das beste aber ist, dass ich dieses mal viel schneller Regeneriert bin. Nach dem Rennen Beine hoch, gut zu Abend essen, morgens ein kleines Läufchen und dann erst entspannt nach Hause fahren, war wohl genau richtig.

hotelnachtMit dem Quartier haben wir auch alles richtig gemacht und haben direkt am Eventgelände im Bio Seehotel gewohnt. Das wird 2017 alles genau so wiederholt, nur dann einen Tag länger und auf der Strecke ein paar Minuten schneller!

Nächster Halt: Xterra Germany in Zittau am 20.08.

 

so long -der Ralph-