Selbstfindung

… oder einfach gesprochen – die eigene Stärke wieder erlangen.

– sehr stark beeinflussen lassen –

Leider habe ich mich in den letzten Monaten, man kann fast sagen Jahre, sehr stark beeinflussen lassen. Sei es durch Menschen die mir nicht gut tun, oder auch die Arbeit. So was hatte ich in meinem Leben bisher eigentlich nie zugelassen. Ich hätte auch nie erwartet wie einen wirklich arrogante und dumme Menschen, oder auch berufliche „Katastrophen“ beeinflussen können. Apropos „dumme Menschen“, bei Facebook hat mir doch einer vorgeworfen, ich suche nur Rechtfertigungen. Dem ist nicht so, denn ich weiß, dass ich das alles selbst verursache, oder eben an mich ran lasse, und nicht mein Umfeld für mich verantwortlich ist. Aber weiter im Text 🙂

Schlechter Schlaf, scheiß Ernährung, den Sport vernachlässigt und ziemlich oft einfach nervlich komplett durch.

Also musste ich was tun und zwar so richtig. Im Beruf habe ich, wie man so schön sagt, auf den Tisch gehauen und dadurch doch fast die gesamten Unstimmigkeiten geklärt. Das nächste war, dass was mir neben meiner Freundin, Familie und Hund am wichtigsten ist, nämlich der Sport – die Gesundheit – die Ernährung wieder ins Lot zu bringen.

– also mal ’nen cut gemacht –

Also habe ich ganz energisch die Bremse getreten, zum 01.01.2019 alles auf NULL gesetzt, neu durchgestartet und gehe erstmal den Weg der kleinen Schritte um nicht gleich wieder zu viel zu wollen.

Der beste, aber faulste Trainer überhaupt

Das klappt gut, wie ich im letzten Post schon geschrieben habe. Ich werde euch auch nicht mehr mit dem Thema belästigen, sondern werde mich jetzt wieder um Berichte aus dem Sport-, Reise- und „Hunde“leben kümmern. Alles ist gut. 

Jetzt heißt es aber dran bleiben, das ganze festigen und am besten sogar noch verstärken.

Übrigens habe ich am Mittwoch meine Leistungsdiagnostik Lauf im Intro in Wolfsburg. Dann sehen wir mal was an Form noch da ist und wie viel wieder aufgebaut werden muss.

Also, auf geht es in eine geile Saison 2019 in großer Freude auf 2020.

so long  – euer Ralle –

#keineausredenmehr

#destinationxterralongdistance2020

28 Days later – Entwicklung 2019

So einiges hat sich doch schon ergeben in den ersten Wochen, genauer gesagt 28 Tagen, des neuen Jahres. 

– einfach zu fett und unflexibel –

Wie im letzten Post schon geschrieben, bin ich mit deutlich zu viel Gewicht ins neue Jahr geschlittert. 88kg bei 187cm Körperlänge war mir dann doch zu viel. Das ganze noch mit 14,8% Körperfett. Für Wettkämpfe definitiv zu schlecht. Zu allem Übel war ich auch irgendwie extrem hüftsteif geworden.

Also wurde der Masse und der Unbeweglichkeit der Kampf angesagt.

Mal geschaut was für Workout-Apps es gibt, die JEDEN Tag schnell zu absolvieren sind. Fündig geworden bin ich mit der kostenlosen „7Minuten App“. Man kann dabei die einzelnen Workouts zeitlich auch noch einstellen. Seit jetzt mehr als 4 Wochen mache ich das jeden Tag 🙂 Schafft richtig stabilität und auch eine Routine.

Dann nebenbei noch die Ernährung optimiert, und zwar ganz wenig Kohlenhydrate, ich würde mal sagen das ist dann schon LowCarb, und (fast) keinen Weizen mehr gegessen. Das ganze nun auch schon 4 Wochen und was soll ich sagen, ich bin wacher, fitter und stabiler. Obwohl der Weizenverzicht einem Entzug gleich kommt. Nervös, Kopfschmerzen und beim Training schwach, so waren die ersten Tage. Aber danach ging es steil bergauf. Mein normales Triathlontraining kann ich jetzt auch wieder gut absolvieren. Also, ist der Weg scheinbar der richtige.

Meine Körperwerte mal zum Vergleich. Gemessen am 28.01.2019 im Vergleich dazu der 02.01.2019 – siehe oben.

Körperlänge ist gleich geblieben 😀 187 cm – Gewicht 85,1 kg – Körperfett – 12,1%

– kleine veränderung im wettkampfkalender –

Meinem Plan mit der Xterra Langdistanz im nächsten Jahr ist auch ein Rennen in diesem Jahr zum Opfer gefalle. Und zwar mache ich im Mai nicht die Neuseennclassics mit, sondern starte lieber beim Elm Super Trail über die 25km. So ein längerer Crosslauf gefällt mir dann doch besser, als das Straßenradgeeiere. Erst recht auch kurzfristig gesehen für den Xterra Denmark am 16.06. in Aarhus.

Eins noch – Ich für mich finde zur Zeit meinen Weg und werde mich nicht mehr für andere verstellen und mich auch nicht mehr beeinflussen lassen. Immer wieder habe ich mich in den letzten Jahren dabei ertappt es allen recht machen zu wollen. Damit ist Schluss. Dazu aber später nochmal mehr.

so long  – euer Ralle –

#keineausredenmehr

#destinationxterralongdistance

Das Vorhaben – Xterra LD

Es gibt seit 2018 eine Xterra Langdistanz in Frankreich und ab 2019 auch noch eine in Italien. Und zu einer von den beiden will ich 2020 hin – Tendenz geht aber zur Zeit eher Richtung Frankreich. Und JA, ich will das machen. Ich will einfach nicht mehr klein denken, denn ohne dieses etwas „verrückte“ denken, würde ich dort wahrscheinlich auch nie hinkommen. Dafür kenne ich mich zu gut.

Die Daten zur Langdistanz in Frankreich:

Name „Xterra GRAVEMAN“

  • 2k Schwimen
  • 60k Bike mit ca. 2400hm
  • 20k Lauf mit ca. 1200hm

Also nix einfaches und einfach mal so zu erledigen. Video (auf Facebook) zum Race – klick hier

– für deine träume bist du nie zu alt –

Ich spinne, ich weiß, aber ich WILL es so haben. Ein großes Ziel für 2020. Eigentlich wollte ich das schon in diesem Jahr machen, aber das Training und die Motivation haben mir zum Ende 2018 einfach gefehlt, sodass ich das ganze eben ein Jahr später mache. Dieses Unterfangen anzugehen heißt aber auch, hartes Training gefolgt von hartem Training, guter Ernährung und sehr guter Regeneration. Ich hoffe, ich komme gut über den Winter 😉

Ich werde mich jetzt wirklich die Zeit bis dahin intensiv mit meinem Training beschäftigen um das Vorhaben gut umsetzen zu können. Hart, aber vielleicht, nein, auf jeden Fall machbar. Denn wer klein denkt, wird nichts erreichen 😉

– ich muss aber was tun –

Was muss ich machen, was muss sich besonders ändern? Da gibt es eigentlich nur eine Antwort, ALLES muss besser werden, aber wie schon oft erwähnt, besonders das Schwimmen, die mentale Stärke und die Regeneration. Beim Schwimmen habe ich den kompletten Winter 2018/2019 fürs Training freigehalten. Ich werde auch wieder ins, nennen wir es mal Yoga/Meditation, einsteigen um mich wieder mehr auf mich und meine Ziele konzentrieren zu können. Dazu kommt noch ein regelmäßiges, fast tägliches kurzes Ganzkörper-Workout.

Eins ist jetzt auch noch sehr positiv hervorzuheben. Der nervige Stress auf der Arbeit hat sich jetzt erstmal erledigt, und wird hoffentlich auch auf Dauer von mir wegbleiben. Das heißt, dadurch kann ich mich wieder besser auf das Training konzentrieren.

-und für die Regeneration ist weiterhin der Shepherd verantwortlich-

Also, keine Ausreden mehr, einfach machen und Spaß dabei haben. 

Ich nehme euch ab sofort mit auf den Weg dort hin. Einmal monatlich oder so Trainingsdaten usw.

cu 2020 in France (or Italy) – Ralph-

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