OFF SEASON – wer es braucht …

… der soll es halt machen, war immer so mein Gedanke dazu. Mal ein paar Wochen ruhiger treten ist ja ganz gut, aber ICH trete doch eh schon ruhig genug 😀

Jetzt, nach einem Jahr „harten“ Triathlontraining und den wirklich mehr als harten Wettkämpfen, denke ich ganz anders darüber und freue mich drauf, wenn ich am 01.10. das 6h MTB Rennen in Clausthal beendet habe und dann einfach nur so trainieren Sport treiben kann wie ich will, ohne groß an Pläne usw. zu denken.

„Saisonpause – Off-Season – Übergangsperiode. … wichtige Phase im Trainingsjahr, die leider von vielen Triathleten/Sportlern unterschätzt und oft nicht eingehalten wird“

offseason

Einfach mal faul sein :-)

Ich habe nach dem Xterra Dänemark schon gemerkt, dass jegliche Spannung aus meinem Körper raus war und ich am liebsten schon in die Pause gegangen wäre. Aber „leider“ hatte ich mich noch für 2 Events angemeldet. Der SportScheck Stadtlauf in Braunschweig ist schon mal erledigt und lief gut, weil es mir eigentlich egal war wie ich dort abschneide 😉

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Sportschecklauf mit für mich guter Zeit gefinisht

Jetzt muss ich nur das 6h Rennen beenden, wo ich eh nur den Spaßgedanken habe und es deshalb bestimmt gut wird. Vor allem sehe ich auch mal einige meiner Freunde/Freundinnen wieder, was auch sehr wichtig ist.

Aber danach werde ich dann wirklich die Seele baumeln lassen, viel schwimmen (ohne den üblichen Stress), locker durch Wald und Flur laufen und sehr oft die Füße hochlegen und um ganz abzuschalten, wieder Yoga machen.

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Jetzt gibt es wieder vermehrt Yoga, jedenfalls nenne ich es so :-)

Wer hätte gedacht, dass ich mich mal so richtig auf eine „OFF SEASON“ freue. Obwohl ich jetzt schon weiß, dass ich nach 2 Wochen schon wieder auf den neuen Plan von INTRO schielen werde 😉

so long und bis bald nach dem 6h Rennen  – euer Racing Ralph –

Xterra – Jahr 1 – Mein Fazit

Mein erstes Xterra-Triathlon Jahr liegt hinter mir und es war nicht nur sehr lehrreich, sondern auch superanstrengend und megageil. Um es mal kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

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Was habe ich nun gelernt und was muss ich darauf hin ändern oder so?

Fangen wir mit meinem Lieblingsthema an, dem Schwimmen.

Eigentlich wurde es nie richtig besser, zumindest gefühlt. Aber ich habe fast alles mitgemacht an Gewässern in diesem Jahr. Kleine und große Seen, einmal im Fluss und zum Abschluss die doch sehr wellige Ostsee. Gut das es am Ende der Saison noch in die Ostsee ging, so kam ich endlich in den Genuss im NEO zu starten. Den Neo schnell ausziehen kann ich jedenfalls gut, im Gegensatz zum schwimmen.

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Das schnelle ausziehen des Neo habe ich oft geübt.

Meine Technik ist eigentlich auch recht gut, nur kann ich sie nicht umsetzen und komme im Rennen immer wieder zwischendurch ins Brustschwimmen. Dieser Scheiß ärgert mich ungemein!! Das muss sich einfach drastisch ändern, sonst gehe ich immer schon echt kaputt auf’s Bike was die Beine betrifft. Und da danach noch Bike and Run ist, ist das eher schlecht.

So werde ich sofort mit beginn der Off-Season Anfang Oktober, und dann den kompletten Herbst und Winter über, mich vermehrt um das Schwimmen kümmern. 3-4 mal die Woche wenn es die Zeit zulässt, jedoch nicht weniger als 2 mal!! Ich werde Pläne 1 zu 1 umsetzen und auch bald des öfteren mit Gerald vom Intro ins Becken gehen und unter Anleitung versuchen die technischen Übungen besser umzusetzen. Nächstes Jahr ist es dann mit Sicherheit alles etwas besser. Tätowieren wollte ich mich eigentlich auch wieder lassen, aber das verschiebe ich um 1 Jahr, wäre zu viel Pause und LERNEN geht vor!!

Zum Radfahren.

Alles gut meint man, weil ich es ja schon jahrelang mache! Aber seit dem Highspeed-Sturz in den Alpen bei der B4P in 2015 mit dem Schlüsselbeinbruch, habe ich meine Lockerheit in den Abfahrten verloren :-( Das heißt im Umkehrschluss, ich verliere viel Zeit in den Abfahrten -NERV-durchfahrt2Da ich mich ja vermehrt um das Schwimmen kümmern will, werde ich mich auf dem Bike somit hauptsächlich mit der Fahrtechnik befassen. Uphills usw. sind in Ordnung. Ist also nicht so erwähnenswert.

Das Laufen.

Die Umstellung auf kürzere und schnellere Läufe mit der gleichzeitigen Umstellung auf Mittel/Vorderfuss und besserer Technik fiel mir schwer, was André aber gleich gesagt hat. Wäre es leicht, wäre es Fußball

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Zum Anfang hatte ich teilweise sogar Schmerzen. Ich habe mir aber die nötige Zeit gelassen um  es umzusetzen und was soll ich sagen – wenigstens das hat geklappt –

Zu den „Transitions“

War mal gut und mal weniger gut. Wurde zum ende des Wettkampfjahres immer besser. Man muss halt auf alles achten. Ist alles gut griffbereit, ist der Helm offen, sind die Handschuhe am Lenker und sind die Schuhe vorbereitet.

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Apropos Schuhe: Zuerst mit meinen Gaerne mit Cobraverschluss am Start, dann die SIDIs mit Ratsche und in Dänemark die alten Shimanos mit 3 Schnallen. Das mit den 3 Schnallen war dann doch wirklich die beste Lösung und so machte ich mich auf die Suche nach „Triathlon MTB Schuhen“ (wusste bis dahin gar nicht das es sowas gibt) Ich habe zuerst nur sauteure gefunden, was mich abgeschreckt hat, bin dann aber über meine Lieblingsmarke GAERNE gestolpert. Die haben welche im Programm die auch bezahlbar sind. Also mal schnell bestellt.

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Gaerne MTB TRI Shoes mit 2 Schnallen und ohne Lasche.

Mit den Schuhen sind schnelle Wechsel garantiert *hehe*

Zur Ernährung.

War nicht schlecht zum Anfang der Saison, war aber schlecht Mittendrin. Zu viel Süßkram und auch sonst zu viel Masse, so dass ich über die Saison zugenommen habe!!! und leider nicht nur Muskelmasse. Bin aber zur Zeit vom Kopf wieder richtig drauf und ändere das gerade. Hab schon wieder 1 Kilo runter.

Zum Schluss mal kurz.

Um erstmal zu lernen und mitzubekommen wie es ist, hätte ich mich dieses Jahr auch öfter mal für „Sprintdistanzen“ entscheiden können, ist mir aber zu kurz. Oder ich könnte ab nächstes Jahr auf die Straße gehen und OD oder MD machen, aber das ist mir zu, sagen wir mal, langweilig, wie ich in Berlin gemerkt habe. Nicht falsch verstehen, Anstrengend ist das schon, aber dieses Straßengeeiere ist nicht meins. Einmal im Jahr als Sprint in Ordnung, aber sonst bleibe ich erstmal im Gelände. Ergo gibt es auch keine MD in 2017, vielleicht aber irgendwann einmal. Bin ja noch jung 😀

Meine sportliche Heimat habe ich jedenfalls jetzt gefunden, zumindest für die nächsten Jahre. XTERRA

so long  -euer Ralle-

Logo PROWELL Germany

 

Xterra Nordic – Saisonfinale

Jetzt ist mein „Xterra-Lehrjahr“ schon vorbei und es ging schneller zu Ende – und anders aus, als erwünscht. Aber gleich vorweg, es war nicht enttäuschend für mich :-)

Zum Abschluss in Dänemark gab’s zwar wieder nichts weiter als eine Lehrstunde in Sachen Xterra, aber das Rennen selbst und das Wochenende in Dänemark waren trotzdem saugeil und ich werde 2017 dort, wenn es der Termin zulässt, wieder am Start sein.

Zur Einstimmung schon mal das Video vorne weg.

XTERRA Danmark Møn 2016 from Rebel Media House on Vimeo.

Wie gesagt, in Mons Klint war alles toll, vom Campinplatz, über die Rennstrecke bis hin zu den Leuten. Wie eigentlich überall auf meinen Xterra-Stationen dieses Jahr. Aber einen Bericht über mein „Lehrjahr“ kommt extra.

Dieses mal schreibe ich weniger und bringe mehr Bilder vom Rennen, der Besichtigung der Strecke (bei noch bestem Wetter) und einiges anderes noch.

Die Anreise war ganz ohne Stau und einer schönen Fährfahrt schon klasse.

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So sind wir auch ganz entspannt auf dem Campingplatz angekommen. Die haben sogar einen beheizten GROSSEN Pool :-) , Bikewash-, Airstation und vieles mehr.

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Die Besichtigungsrunde am Freitag hat mir einige male eine Gänsehaut beschert, weil sie landschaftlich toll und fahrerisch superflowig war. Betonung liegt in dem Falle auf „war“.

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Am Samstag haben wir dann die Startunterlagen abgeholt, den Kids beim Rennen und den Profis beim „spielen“ zugesehen.

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Der Sonntag – Regen war ab irgendwann in der Nacht angesagt!! Und ja, es kam vom Himmel – GESCHÜTTET – Leider war die Rennstrecke danach nicht mehr annähernd so gut wie am Freitag. Eher das ganze Gegenteil :-(

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Aber fangen wir beim schwimmen in der Ostsee an.

Wir mussten nun erstmal die 497 Stufen runter zum Wasserstart. Landstart war auch nicht möglich, es gab kein Land 😀 Von der Treppe also ins Wasser und auf den Startschuss warten. Wellen kannte ich bis dahin nicht. Sie waren jetzt wohl nicht so hoch, aber immer wenn ich mich orientieren wollte und in einem Wellental war, konnte ich keine Boje sehen. Das schlimmste war aber für mich, mir wurde richtig übel in der schaukelei, das ich schon dachte ich übergebe mich ins Wasser. Zum Glück wurde das aber wieder besser und ich konnte das schwimmen beenden.

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Danach gings irgendwie aus dem Wasser auf die Treppe, wo ich Neo-Schuhe deponiert hatte. Meinen Neo-Anzug habe ich gleich ausgezogen und ihn die Treppe hochgetragen, was sich als sehr gut rausstellte. Ich habe nämlich sehr viele Plätze gut gemacht im Anstieg. Auch der Wechsel war super, trotz Regen usw.

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Rauf aufs Bike und los. Auch da ging es zum Anfang richtig geil vorwärts und ich konnte Platz für Platz gut machen. Aber irgendwann fing erst der Umwerfer an – und dann auch noch das Schaltwerk zu spinnen. Ich wollte dann vorne auf dem kleinen Blatt fertig fahren, ging aber nicht wirklich, weil mein verbogenes Scchaltwerk und der Schlamm mir nur die dicken Gänge fahren ließ und ich an jedem Anstieg runter und schieben musste. Das Bike war aber so schlecht im Schlamm zu schieben, dass ich immer mehr an Kraft verloren habe.

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Ich bin dann noch bis zur Rundendurchfahrt gekommen, wo es mich dann auch noch in der glatten Rampe hingehauen hat. Ganz klar meine Schuld. Also, das Rennen völlig entkräftet und bevor noch schlimmeres passiert, beendet. Also zusammengepackt, zum Campingplatz, Bike und mich putzen, alles abbauen, gleich nach Hause und nicht wie geplant erst am Montag.

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Schade drum, ich hätte so gerne gefinisht. Aber ich war so blau, dass ich am Dienstag immer noch am Stock ging! Wie aber oben schon erwähnt, enttäuscht bin ich nicht. Alles in allem war es klasse!

 

Doch mehr Text geworden als ich dachte :-)

so long   -der Ralle-