Crossduathlon Helmstedt

Fast direkt nach dem Start schon abgebrochen, dann doch durchgezogen und sogar mit einer Zeitverbesserung von 3 Minuten zum Vorjahr im Ziel angekommen. Platz 8 AK ist auch um einen besser als 2015. So ist das alles mal kurz zusammengefasst :-)

Nun aber mal noch etwas ausführlicher.

schließer

Im Hintergrund ist Jaqueline zu sehen

Sehr zeitig bin ich schon nach Helmstedt gefahren um auch noch die Kinder/Jugendrennen zu sehen. Vorab aber gleich erstmal Frank (Schließer-Bike) angesteuert zum fachsimpeln und Kaffee trinken. Muss ja auch mal sein ne :-)

team

v.L. Ich, Frank Schließer, Carsten Eggeling

So nach und nach sind dann auch noch mehr Freunde eingetrudelt, so dass es in eine gesellige Tratschrunde gipfelte.

Jetzt aber zum Rennen an sich. Im Vorfeld der Veranstaltung war ich doch ganz schön gebeutelt vom Heuschnupfen. Fiese Niesattacken, Halskratzen und juckende, brennende Augen waren schon nervend. Zum Rennen hin ging es dann zum Glück etwas besser, doch kurz nach dem Start hatte ich schon arge Atemschwierigkeiten und einen komplett verschleimten Rachen, so dass ich nach nicht mal einem Kilometer auf der Laufstrecke ans aufgeben gedacht habe. Das Mentaltraining in letzter Zeit hat es dann aber ins positive gewandelt. Kurz angehalten, versucht den Hals frei zu bekommen und weiter.

runheEs ging wirklich nur bescheiden, und ich war froh, dass der 1. Wechsel anstand und ich aufs Bike konnte. Das ging dann nach kurzem einrollen schon viiiiiiel besser.

Obwohl, dass Rennen auf dem MTB führt auf so einer „leichten“ Strecke doch bald zur Unlust, da die Mädels und Jungens dir auf den Crossern um die Ohren fahren und du fast keine Chance hast, außer du bringst dein Beine zum explodieren. Ich war die ganze Zeit alleine im Wind und bin einfach nicht an die Gruppe vor mir rangekommen. In den kurzen, wenigen Trails, habe ich dann doch einige überholt, die mich aber dann auf den normalen Strecken wieder zurück überholt haben. Alle auf Crossern!! Jammern nützt nix, dann muss ich mir für solche Rennen halt auch nen Crosser zulegen.

wechsel rad

Also das beste daraus gemacht und eigentlich nur noch daran gedacht vernünftig das Rennen zu beenden.

Der 2. Wechsel war auch nicht schlecht, Zeitverlust gab es dabei überhaupt nicht, zumindest vom Gefühl her. Auf der Laufstrecke fühlte ich mich dann sogar ganz gut.

wechsel

Die letzten 4,5km bin ich dann nur eine Minute langsamer gelaufen als die ersten 4,5km. Das ist gar nicht mal schlecht, auf jeden Fall gut für die Psyche :-) Am letzten Anstieg konnte ich dann sogar noch angreifen und habe 2 Leute überholt.

endehe

Glücklich, Gesund und Zufrieden im Ziel. Da ist noch Luft nach oben :-)

Eigentlich sollte es am WE schon in Schleiden beim Xterra weitergehen, aber ich setze aus und kümmere mich um den Heuschnupfen. Denn 500km hin und 500km zurück um dann vielleicht nur unter Schwierigkeiten zu starten, sind mir dann doch zu heftig. Schade drum, aber dann eben 2017 wieder in die Eifel.

so long  -derweitereifrigtrainierende- Ralph

swim-ride-run green

PROWELL Germany

 

 

Na gut, nennen wir es Yoga

Der Titel sagt alles. Ich versuche mich seit ein paar Wochen/Monaten in Sachen Yoga. Einige Videos (Beispiel) aus dem Netz geladen und angefangen mit der „Extremdehnerei“.

Nicht das es schon anstrengend genug ist in die einzelnen Positionen zu kommen, ist das halten und NORMAL weiter atmen nochmal um einiges intensiver. Ich glaube ich habe noch nie so gekeucht 😀

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Es ist wirklich gewaltig anstrengend, was ich so nicht erwartet hätte. Nach den ersten kurzen Einheiten hatte ich Schmerzen wo ich noch nie welche hatte.

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Hier mal so einige Begriffe aus dem Yoga – Es gibt aber unzählig weitere. Eine Sache mit der ich mich aber nicht auseinandersetzen werde 😉

Kosha – Hülle, Sharira – Körper, Anamaya – aus Nahrung, Pranamaya – aus Lebensenergie, Manomaya – aus Geist, Vijnanamaya – aus Erkenntnis, Ananadamaya – aus Wonne, Sthula – Grob, Sukshma – Fein, Karana – Ursächlich, Antahkarana – Inneres Instument –

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Ich werde weiterhin versuchen einmal in der Woche, spätestens aber alle 14 Tage so ein halbstündiges Programm durchzuziehen, denn es bringt unwahrscheinlich Kraft und Stabilität.

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Also ist meine Empfehlung ein klares JA zu Yoga und ich meine ihr solltet es ruhig mal versuchen.

so long  – der gedehnte – Ralph

ps. der Header ist erneuert.

Immer noch bin ich …

… voller Euphorie beim Tri

Hätte man mir nicht schon vor vielen Monden mal sagen können, dass Triathlon und dabei für mich speziell Xterra der geilste Sport der Welt ist, zumindest schon mal was das Training angeht. Ich hätte nicht so lange mit „nur“ Radfahren meine Zeit verschwendetbracht, sondern wäre mit Sicherheit dann schon so euphorisch gewesen wie jetzt.

Selbst wenn mich mal eine Verletzung zur Laufpause zwingt, wie es ende 2015 war, oder der Eisenmangel im Januar der mich fast komplett in die Knie gezwungen hat, ist der drang was zu tun, was mich dann halt auch mal weniger belastet groß. Das war noch nie so. Also habe ich zum Beispiel dann einfach den Oberkörper trainiert oder bin schwimmen gewesen. Irgendwas geht immer. Trotzdem darf ich eine sehr gute Regeneration nicht vergessen, sonst haut es mich noch um.

Das Training für Triathlon ist einfach schon viel geiler, weil einfach abwechslungsreicher. Schwimmen ist sowieso nur klasse, erst recht wenn man so langsam auch Kraulen kann 😉 Zur Zeit würde ich auch eher mit dem Biken als mit dem Schwimmen aufhören.

schnorchel-alt

Beim Schwimmen kann ich nur sagen, dass mich der Kurs von Intro im Februar und dann natürlich auch mein Schwimmtrainingslager auf Rügen richtig voran gebracht haben. Ich konnte dort richtig viel Technik machen und auch mal gut ausdauernd meine Bahnen ziehen. Jetzt sehe ich, was das Schwimmen angeht, doch etwas positiver auf die Rennen im Sommer.

ameoZu meinem Geburtstag gab es auch noch neues Zubehör für’s Schwimmtraining. Zu dem Powerbreather von AMEO dann aber in einem Extra-Post mehr.

Auch das richtige Laufen und die Umstellung (siehe hier) bekomme ich immer besser hin, wie ich mit erstaunen bei der LD im Intro feststellen konnte. Auch wenn das Training meistens doch sehr weh tut, mache ich es gerne und ich merke ja auch, dass die Leistungen ganz allmählich wachsen. Der Quälfaktor, also der Reiz auch mal bis an die Kotzgrenze zu gehen ist jetzt um einiges höher als früher.

rocknroll

Mir war bisher bei den paar Triathlon die ich gemacht habe, sogar kackegal welche Platzierung ich habe, denn bisher hat immer der Spaß bei mir gewonnen. Obwohl, dass Ziel Xterra-Quali Hawaii werde ich nicht aus den Augen verlieren.

Auch die mentale Stärke und das fokussieren auf das Wesentliche ist jetzt viel ausgeprägter bei mir, erst recht seit dem ich, nennen wir es mal „Yoga“, mache. Die Ruhe und die Kraft die ich dabei finde stärkt mich ungemein. Aber auch dazu später mal mehr.

so long   -euer Ralph-