MTB Race Clausthal-Zellerfeld

Shit happens sage ich dann mal. Defekt in Clausthal-Zellerfeld. Das Schaltauge hat sich leider verabschiedet. Wie? mehr im Bericht zum Rennen.

Vorab erstmal, wir hatten tolles Wetter in Clausthal 🙂 Morgens um kurz nach 6 Uhr sind Adriane und ich schon los nach Clausthal, um noch einen guten Parkplatz, und stressfrei die Startunterlagen zu bekommen. Beides hat super geklappt.

Kaum angekommen, haben wir auch schon Carsten Eggeling getroffen, der dort im Womo genächtigt hat. Das nenne ich mal komplett stressbefreit.

Also, alles ganz easy vorbereitet, noch mit einigen Freunden gesprochen und dann auch schon auf zur Startaufstellung.

Der Start war über ca. 300 Meter neutralisiert, bevor es zur Sache ging. Die Runde ging über 35km und ich wollte 2 mal rum. Vom Start weg war ich eigentlich recht zügig unterwegs und habe dabei nicht reihenweise Plätze verloren wie noch in Bad Harzburg. Zuerst war es noch flowig und schnell zu fahren, aber irgendwann kamen sie dann, die WURZELTRAILS. Der längste war 2,6km lang und hat schon ordentlich Körner gezogen. Ich konnte aber dank meines Fullys schön „rübergleiten“ und auch dort konnte ich wieder einige Plätze gut machen.

Weiter ging es hoch und runter, über Trails und alles was dazu gehört. Zum Ende der Runde merkte ich, dass meine Kräfte langsam nachließen. Trotzdem war der Plan klar, durch bis ins Ziel, egal wie lange es dauert.

Doch, es kam leider anders. Und nochmal leider erst in der 2. Runde nach den Wurzeltrails. Es hat geknallt, Schaltung hat gesponnen, nach hinten geschaut, gesehen, dass das Schaltauge stark nach oben gebogen war. Halbwegs gerade gebogen und weiter. Doch nur kurze Zeit später hat die Schaltung wieder gemacht was sie wollte, denn es war wieder weggebogen. Noch einmal hingebogen, hat aber nicht mehr richtig gefunzt. Kurz in mich gegangen, lieber so locker ins Ziel rollen, abgekürzt natürlich, als nachher, wenn es ganz abrechen sollte, die ganze Strecke zu ende zu schieben.

Also gaaanz langsam auf in Richtung Ziel immer auf der Trasse lang. Im Ziel dann schön gegessen, geschnault, Siegerehrung abgewartet, schließlich hat Steffen aus unserem Team Platz 1 AK und Platz 2 Gesamt belegt. Top,

Zusammen kamen dann aber doch 55km mit 1000hm. Sprich, super Training!

Danke an die gesamte Truppe der Mountainbikefreunde Oberharz für die gelungene Veranstaltung. Wir sehen uns in 2018!

Kurze Vorschau – Jetzt am Wochenende geht es mit dem Elmtrail weiter. 25km X-Run im Elm.

so long -euer Ralph-

Training #8 -kleine Schwäche-

Endlich mal wieder was zum Thema Training und was dazu gehört. Diesmal gehen wir etwas weiter zurück und schauen auf die letzten knapp 4 Wochen.

-Auch hartes Training macht Spaß-

Angefangen hat es mit einem Trainingsblock über Ostern, der von Mittwoch den 12.04 bis Montag den 17.04. gedauert hat. Wie geplant, so auch umgesetzt. War schon sehr anstrengend und fordernd, hat aber auch trotz der Schmerzen Spaß gemacht 😉  Das Wetter hat auch halbwegs mitgespielt und so hatte ich nachher 10 Einheiten in 6 Tagen inkl. Krafttraining auf der Uhr. Danach war es bis zum MTB Marathon recht ruhig. Nur 2 Einheiten in der Woche habe ich noch gemacht. Bericht Bad Harzburg-klick hier-  Auf das Bad Harzburger Rennen gehe ich aber auch gleich nochmal ein, denn es lief ja eher nicht so gut und gehörte eigentlich auch „nur“ mit zum Training für die Xterra Saison.

Nach dem Race ging es so gut wie möglich weiter nach Plan, denn wir haben etwas renoviert zu Hause und dadurch nicht die gewohnte Zeit. Aber das kennt ja jeder. Also konnte ich nicht ganz so wie gedacht trainieren, aber das was ging, war gar nicht so schlecht. Vom Gefühl her ging es mir gut, nur ich war richtig müde in diesem Zeitraum 🙁 Das habe ich aber verdrängt – Leider?

Jetzt kurz zurück zum Bad Harzburg MTB Marathon. In dem Bericht habe ich beschrieben, dass der Anfang des Rennens nicht lief. Hohe HF und niedrige Watt. Das gleiche Gefühl hatte ich in der ersten Maiwoche nochmal, ausgerechnet an dem Tag stand die Rad-LD im Intro bei André an.

Da kam dann auch die totale Ernüchterung bei der Radform. Abbruch bei 310 Watt. Keine Kraft, HF schon ausgereizt. Was war nur los. 45 Watt weniger als sonst. Alles Mist denkt man und ist doch ziemlich down. Aber nur ein Tag später bin ich Intervalle gelaufen (als Test) als ob nie was war, HF normal und keine Kraftprobleme. Insgesamt lief es von dem Tag an wieder sehr positiv. So kamen in der Woche seit der LD bis heute 7 wirklich gute Einheiten zusammen, wobei sogar eine Bikeeinheit mit 103km und 1400hm dabei war. Diese habe ich richtig gut überstanden. Was war also bloß los bei der Diagnostik? Doch nur schlecht geschlafen, oder gegessen, oder beides?? Keine Ahnung. Blutuntersuchung, EKG und so hatte ich auch, alles i.O.

Ich nehme das ganze also erstmal als gegeben hin, beobachte mich selbst, horche in mich rein und mache einfach weiter bis zur nächsten LD oder schwäche wie in Bad Harzburg.

Positiv ist natürlich zu erwähnen das mein Schwimmbad in Schöningen nach längerer Reparatur wieder offen ist und ich dadurch mindestens wieder 2 mal die Woche vor der Arbeit schwimmen gehe. Das schwimmen scheint sich auch zu entwickeln bei mir, da ich in der Druckphase doch besser werde.

Superbowl 🙂

Mit der Ernährung geht es auch wieder besser und die schlechteren Sachen bleiben wech 🙂 Und fast vegan bin ich immer noch, nur auf Käse kann ich noch nicht ganz verzichten. Klappt einfach nicht. Aber ich will mich nicht zwingen dazu, sonst geht es vielleicht insgesamt schief.

Jetzt hoffe ich mal, dass sich diese Schwäche wie bei der LD und dem Marathon in Bad Harzburg nicht wiederholt. Sonst liegt da bestimmt doch noch ein anderes Problem vor. Testen kann ich das ganze schon beim MTB Marathon über 70km in Clausthal am Wochenende. Freue mich drauf 🙂

In diesem Sinne -go fast- euer Ralle

Bad Harzburg – Bike Marathon

Das Rennwochenende stand ganz im Zeichen des Team Prowell Germany. Wir hatten Teamtreffen in Goslar, gleichzeitig auch Fototermine und haben auch Unterstützer von unserem Team kennengelernt.

Es war klasse und hat Spaß gemacht, auch wenn es bei den Fotos schon schweinekalt war, erst recht in den kurz/kurz-Aufnahmen und denen im Trianzug. Dazu aber bestimmt demnächst Fotos und Text hier und auf der Homepage des Teams natürlich.

-Und wie war es beim Rennen? Wie (fast) immer in Bad Harzburg – KALT-

Geschwächt (Kopfschmerzen, Unterkühlt) durch die Kälte des Vortages, wollte ich erst gar nicht starten (weichei), habe mich dann aber wenigstens für die Kurzdistanz entschieden und umgemeldet. Und das ist im nachhinein gesehen, die richtige Wahl gewesen. 

Nach dem Smalltalk mit allen möglichen Leuten und natürlich unserem Team ging es für mich erst um 10:15 an den Start.

-Ich kann auch Podium-

Eine Runde nur, also ballern habe ich mir gedacht. Ging nicht so ganz auf der Plan, denn gleich nach dem Start geht es eine gefühlte Ewigkeit berghoch und meine HF schoss nach oben und die Wattzahl blieb unten!! Völlig verrückt!! Ich konnte keine Kraft aufbauen. Gedanken wie Infekt oder so machten sich breit und ich nahm kurz raus, brachte den Puls in Frequenzen mit denen ich umgehen konnte und versuchte erstmal nur den Anstieg hinter mich zu bringen. 

So nach und nach beruhigte ich mich immer mehr und konnte Dampf machen, sammelte immer mehr Fahrer ein und ich hatte so richtig Spaß dabei. Die Strecke ließ sich auch erstaunlicherweise super fahren. Auf dem „Zubringer“ Richtung Ziel habe ich es dann nochmal richtig fliegen lassen und ärgerte mich doch schon etwas darüber das ich auf eine Runde verkürzt hatte.

Als ich dann aber im Ziel war und erfahren habe, dass ich aufs Podium darf als 2. AK, war der ärger verflogen. Endlich mal aufs Podest ist doch auch schön. Vielleicht sollte ich nur noch Kurzdistanzen fahren 😉

-Podium ist auch mal schön-

Das war schon ein tolles Wochenende mit vielen Freunden, viel Kälte und trotz allem, guter Stimmung. So soll es sein.

Danke natürlich mal wieder an Adriane, die ständig für mich da war und die volle Zeit bei der Kälte durchgehalten hat. Danke auch ans Team. War klasse euch mal wieder zu treffen. Ich hoffe, das klappt bald mal wieder – im warmen dann aber 🙂

so long  -euer dasnächstepodestanstrebende Ralle-