Training #9 – Was geht jetzt noch?

Wie läuft das Training nun, wo man weiß was los ist? Also das mit der Schilddrüsenunterfunktion!

Auch wenn es mal nicht so läuft – immer Lächeln –

Eigentlich läuft es wie vorher, nur das ich jetzt mehr darauf achte wie ich mich im Training und auch sonst fühle. Danach tackte ich mein Training und das funzt ganz gut. Meine Leistung ist aber wirklich, teilweise weitaus schlechter als noch im letzten Jahr. 

„Die Schilddrüsenfehl- oder in deiner Anfrage Unterfunktion wirkt sich durchaus auf die Leistung im Sport aus, so das du dein volles Potential nicht herausholen kannst. Hier müssen gezielt Schilddrüsenhormone eingesetzt werden um die Schilddrüsenfunktion wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Arzt ist hier der beste Ansprechpartner und kann an Hand deiner Schilddrüsenhormonwerte bestimmen was an Medikation in Frage kommt“.

Ich habe in den letzten Monaten immer gedacht, dass es einfach an den mitunter harten Trainings liegt, dass ich an einigen Tagen nicht aus dem Knick komme. Aber wirklich so gar nicht aus dem Knick. Selbst das aufstehen und sich bis auf’s Sofa schleppen wird zuviel. Man zweifelt dann auch gleich wieder an sich selbst und dem ganzen Aufwand den man so betreibt. Jetzt wo ich aber weiß woran es liegt, fällt es mir leichter mit diesen Tagen umzugehen. Demnächst dann noch die Hormone, dann wird bestimmt alles wieder gut 🙂

Erich von Allmen schrieb – Willkommen im Club. Das Gute gleich vorne weg. Mit dem passenden Medikament (vermutlich Eltroxin) bekommst Du das relativ rasch in den Griff. Blöd ist, Du wirst das vermutlich auch ein Leben lang „schlucken“. Mein Rat: (Basiert auf jahrelanger Erfahrung) Wettkämpfe erst wieder wenn alles im Lot ist. Und zukünftig wirst Du noch mehr auf den Körper „hören“ müssen. Es wird super Tage geben und am kommenden Tag geht kaum was. Auch das pendelt sich ein. Also gute Besserung, Geduld und Zuversicht. Das kommt wieder

Ich höre mal auf die Erfahrung. Deshalb habe ich den Xterra in Belgien und natürlich auch den Kurzurlaub ganz schweren Herzens abgesagt und mache erstmal nur Sprints, kurze Läufe oder auch nur Training und warte bis in den Juli zum Xterra Schorfheide und Schalkenmehren, um zu sehen wie es mir bis dahin geht. 

Die Xterra in Schweden und Dänemark Ende August/Anfang September werde ich aber auf jeden Fall machen. Denn bis dahin wird es wohl fruchten mit den Hormonen. Wenn nicht, wird es ein schöner Urlaub mit viel Training 🙂

Gerade wo ich den Satz geschrieben habe, wurde der Xterra Schweden abgesagt!! Ich kriege das kotzen. Na gut, da alles gebucht ist, gibt es halt (Trainings)Urlaub in Stockholm.

Jetzt aber zum eigentlichen Training. Trotz allem habe ich viel gemacht, halt nur nicht mehr an den Tagen, an denen ich mich kacke fühlte. Läuft wie gesagt, alles fürdiese Umstände gut, erst recht das schwimmen!! Ich bin in einer Woche 13km plus Technik geschwommen, diese Woche auch schon wieder 5km und habe mich bei den Einheiten immer top gefühlt. Wenn das so bleibt, oder sogar noch besser wird, bin ich damit sehr zufrieden.

Umsetzung Trainingsplan: Mit meinem Trainer stehe ich auch im Kontakt, denn jetzt wird es für mich/uns schwierig die einzelnen Einheiten zu takten. Wir lassen auch da die Planung so weiter laufen, da der Plan ja eh super flexibel ist.

Bevor ich aber alles aufzähle, könnt ihr es hier bei Interesse selber sehen.


Ich werde jetzt schön in Ruhe weiter trainieren, nun auch wieder öfter mit Adriane, da sie jetzt dank ihres geilen GIANT E-MTB wieder mithalten kann. Besser noch, sie kann als Pacemaker vor mir ballern und ich mit festgelegtem Tempo hinterher. Einfach genial!!

so long  -euer Ralle-

„De Wuidsau Jagd“ …..

…. und Trainingslager. Besser gesagt Kurztrainingslager mit einer verrückten *Jagd* zum Abschluss.

– das geilste bisher — Jag de Wuidsau

Es ging nach Bayern, genauer gesagt nach Burglengenfeld-Dietldorf (Oberpfalz) zum Crossduathlon der besonderen Art, nämlich zur „Wuidsaujagd“ Passte ja so gar nicht in meine vegetarische Ernährung, aber da musste ich wohl durch 😉

Ich hatte das schon auf dem Schirm, habe es aber nicht so in die Planung genommen. Doch dann sah ich immer wieder Bilder und die Meinungen zu diesem Crossduathlon und musste unbedingt hin. Und das hat sich wirklich richtig gelohnt.

-Das Weißbier danach- So macht Sport Spaß 🙂

Fangen wir mit der Jagd an, bevor ich noch kurz auf die Trainings in Bayern eingehe.

Bester Service den man sich vorstellen kann – Adriane unterstützt mich voll und ganz 🙂

Recht gut vorbereitet sind Adriane und ich Samstag morgen um 9:30, die knapp 8km vom Hotel 3 Kronen in Burglengenfeld zur Wuidsaujagd nach Dietldorf gefahren. Start war erst um 12:20, daher hatte ich viel Ruhe beim Startnummer abholen und auch Zeit noch mit einigen Leutchen vor Ort zu schnaulen.

Um 11:30 war pünktlich das Briefing im Feuerwehrgerätehaus. Selbst da kann man nur sagen, einfach super gemacht von Thomas Kerner und Co. Nicht verkrampft, sondern lustig und auch mit Videofilmchen angereichert *thumbs up*

– Foto Mittelbayrische Zeitung –

Ein wenig nervös war ich schon vor dem Start, da ich die Laufstrecke nur teilweise kannte und die „Kletterstellen“ nicht im Vorfeld gesehen habe.

Nach dem die Jugend um 12 Uhr gestartet ist, machte ich mich noch etwas warm, bevor es dann pünktlich 12:20 mit einem ohrenbetäubenden Kanonenschuss losging.

Es gab eine kurze Einführungsrunde bevor wir dann auch gleich über eine Brücke ins Gelände geschickt worden. Weiter ging es über Wiesen bis zu den Anstiegen, wo auch schon mal ein Baumstamm im Weg lag. Immer wieder über Trails, Wiesen, bergan, bergab, einfach geil. Ich war aber da schon ziemlich im Eimer, denn ich bin die Wuidsau ja aus vollem Training heraus gestartet. Nach 5,2km ging es in die Wechselzone, wo es 3 Runden über eine wirklich geile Strecke, die alles bietet, ging. Das Radfahren ging recht gut, aber auch da merkte ich das die Beine ganz schön grimmig mit mir waren. Aber auch das war dann irgendwann geschafft und es ging auf die letzte Laufrunde. Zum Glück nur noch eine 😉

Im Ziel war es dann einfach nur noch geil. Essen vom feinsten, leckeres kaltes Weißbier, eine tolle Siegerehrung und gewonnen habe ich auch was. Zwar nicht beim Rennen, aber bei der Tombola – Biketechniktraining (gleich ein Grund wieder hinzufahren und einzulösen), Wein und nen Schirm. 

Bilder vom Veranstalter   —  Bilder Teil 1   —    Bilder Teil 2    —   Bilder Teil 3

-kurz zum Training-

Trainiert habe ich gut, aber auch nur so viel, dass ich mich nicht komplett abschieße für die JAGD.

  • Schwimmen 1 mal
  • Trailrun 3 mal
  • Biken 3 mal
  • Stabi täglich

Fazit: Ich sage nur – Suchtgefahr, tolle Leute, total familiär, besser geht’s nicht – Das wird wiederholt und zwar genauso wie wir es dieses Jahr gemacht haben. Ein paar Tage Urlaub, Training, die Wuidsaujagd und viel gutes Essen und Weißbier .

-Prost-  Ralle

PS. Rausgekommen ist für mich Platz 5AK, oder auch vorletzter AK 😉 Finde ich persönlich nicht schlimm, nur falls wieder irgendjemand sein bedauern aussprechen will.

Off Season = to plan next Season

Eigentlich wollte ich ja hier noch über das 6h Rennen in Clausthal berichten, aber leider hatte mich ein Infekt außer Kraft gesetzt und so begann die Off-Season schon eine Woche früher. Shit happens

Deshalb ist jetzt schon über die hälfte in meiner Off Season vorbei. In dieser Zeit bietet es sich ja immer an, das Geschehene nochmal abzurufen und das daraus erlernte in die neue Saison zu übernehmen. Da gibt es ja wirklich einiges dieses Jahr.

Zum anderen ist jetzt aber auch die Zeit den groben Wettkampfplan für 2017 zu erstellen. Wenn auch noch nicht zu 100%, so stehen doch die meisten meiner Rennen für das nächste Jahr schon fest. Könnte aber auch sein, dass ich vielleicht davon noch was tausche.

So bin ich mir mit dem Xterra Belgien noch nicht ganz im klaren?! Vielleicht mache ich ja doch eine Halbdistanz am Arendsee, der dann eine Woche später wäre. Beide werden mir definitiv zu anstrengend.

Eigentlich wollte ich mich voll und ganz auf Xterra/Cross konzentrieren, aber irgendwie reizt es mich doch die HD am Arendsee zu machen. Vor allem entspricht die HD der original 70.3 Distanz, was ich ja sowieso mal irgendwann machen will.

swim123

Mein „Training“ bestreite ich zur Zeit mit meist lockeren Lauf- und Schwimmeinheiten, also, alles genau wie geplant. Dabei war ich jetzt auch schon einmal mit der Truppe von Gerald Wirth zusammen im Badeland trainieren, um meine Fehler die ich mache, zu korrigieren. Das werde ich versuchen relativ regelmäßig beizubehalten, um wirklich stärker in die neue Saison zu kommen.

Was ich zur Zeit auch viel mache ist Stabitraining und ich versuche jetzt mal so richtig meine Psyche zu festigen und zu fokussieren mit Mentaltraining!

mentalbild

Also kümmere ich mich mal umfassend um meine „MENTALE STÄRKE“. Da habe ich was bei Holger Lüning gefunden, was ich in der Art schon kenne, aber genau diese angesprochenen Punkte finde ich richtig klasse, also habe ich sie umgesetzt, oder setze sie noch um, und meine Antworten dazu aufgeschrieben, oder werde sie noch vervollständigen. Dazu gibt es nächste Woche aber einen kurzen Extra-Post.

Jetzt werde ich noch die „ruhige“ Trainingszeit genießen, demnächst mit meinem Wettkampfpartner Thorsten die gemeinsamen Starts für das nächste Jahr besprechen und dann den Plan fix machen 🙂

so long und bis bald   -euer Ralle-