ICEMAN – 6h MTB

Auf geht’s in die neue Saison.

Einen frühen Start gab es dieses Jahr in die Saison 2018, was aber sehr gut in meine Langzeitplanung passt. Darüber aber mehr wenn es fix ist.

– 6h MTB bei bestem schlamm hat auch was –

Es ging nach Thüringen, genauer gesagt auf die Burg Ohrdruf zum 6h-MTB-ICEMAN. Wetter passte zum Namen, es war kalt, aber wiederum nicht kalt genug für den Boden. Zum Glück, waren wir aber als 2er Team (Thorsten Gründel) am Start und man hatte die Möglichkeit sich auch mal aufzuwärmen und das Bike vom Schlamm und Gras zu befreien, was nötig war -siehe Foto-

Jetzt aber zum gesamten Wochenende im Thüringer Wald mit vieeeel Schnee, Spaß und guten Freunden.

Wir (Cooper, Adriane, ich) sind am Freitag früh los, um auch ja pünktlich da zu sein und die Strecke und Location noch zu sehen und ne Runde zu testen. Hat auch alles perfekt geklappt. Überrascht hat uns aber doch der viele Schnee am Hotel in Luisenthal. Denn nur 100m tiefer im Ort war so gut wie nix und oben lagen rund 20-25cm. Der Schnee hat uns das ganze WE begleitet. Die Strecke aber, war „leider“ komplett schneefrei.

– gut essen, trinken, leben — perfektes wochenende –

Nach und nach sind dann Alle eingetrudelt und wir haben uns Abends zum gemeinsamen Essen verabredet. Gut gestärkt ins Bett und verflucht schlecht geschlafen. Mir war es einfach zu warm im Zimmer. Auch Cooper hat gehechelt, nur Adriane schlief tief und fest.

Pünktlich raus aus den Federn, zum Frühstück und los zum Start zur Burg Ohrdruf. 10 Uhr ging Thorsten als Startfahrer auf die Strecke. Der erste Wechsel dann schon nach 2 Runden. Also ab auf die Runde. Meine ersten Runden (4) liefen gut und es war noch alles fahrbar. Sturzfrei durch und wieder Wechsel auf Thorsten. Jetzt sah das Bike von Thorsten schon etwas schlimmer aus bei den Durchfahrten. Aber es wurde immer BESSER 😉 

Meine nächsten 4 Runden verlangten da schon etwas mehr Kraft ab, denn es wurde von Runde zu Runde weicher. Es kam wie es kommen musste, die Anstiege waren fast nicht mehr, bis bald gar nicht mehr fahrbar. Also, war auch mal schieben angesagt. Dazu kam noch, dass ich öfter mal anhalten musste, um das „Schlamm/Gras-Gemisch“ aus meinem Vorderrad und auch Hinterrad zu pulen. Da ging teilweise nüschte mehr. Ein paar Runden kamen noch zusammen, bevor die 6h um waren. Es war ein tolles Rennen, was mir persönlich viel Spaß gemacht hat. Es war auch nicht materialmordend, da es ja nur Schlamm/Gras war und das nichts kaputt gescheuert hat. Sollte es passen, bin ich 2019 wieder dabei.

Für die Platzierungsjunkies unter euch, wir sind 6er geworden. Ich weiß aber nicht von wie vielen 🙂

– alte liebe wiederendeckt –

Eins hat mir dieses Wochenende aber auch wieder gezeigt. Ich liebe Stundenrennen einfach. Die ganze Art und Weise so in der Wechselzone und was sonst noch so dazu gehört. Freue mich schon auf die nächsten beiden 24h Rennen in diesem Jahr.

Danke an Thorsten, dass er mich auf dieses Rennen aufmerksam gemacht hat und wir es zusammen bestreiten konnten! 

Am Sonntag staunte ich dann nicht schlecht. Da Adriane am Sonntag noch Spätdienst hatte, mussten wir früh aufbrechen um zeitig zu Hause zu sein. Na jedenfalls, beim verlassen des Hotels, gab es dann die Überraschung in Form von viel Neuschnee. Also noch pünktlicher los um alles zu schaffen. PS: wir haben es geschafft, trotz sehr schneereicher erster 100km. – Was gibt es doch für viele doofe, unentspannte Autofahrer –

Montag drauf habe ich dann gleich noch meine Leistungsdiagnostik im Laufen erfolgreich hinter mich gebracht. Würde mal sagen -LÄUFT-

Jetzt wird erstmal 7 Tage „gedetoxt“ – neumodisch halt. Ich sage weiterhin entschlackt.

so long -euerbaldwiedergereinigteRalle-

Einmal zurückschauen bitte …

… aber nicht mit Sportdaten, Leistungszahlen und so weiter und so fort. Ist doch eh komplett Uninteressant.

Bevor es losgeht, erstmal allen Lesern ein frohes neues Jahr!

Ich könnte ja mal mein Leben Revue passieren lassen, aber das, was ich mit meinen jetzt fast 51 Lenzen so erlebt und gemacht habe, würde den Rahmen hier sprengen 😉 Nein, es geht nur kurz zurück ins vergangene Jahr 2017. Was ist da so mit mir geschehen?! Sportlich und auch persönlich.

– es hat sich doch einiges geändert in mir –

Persönlich hat mich das Jahr 2017 sehr verändert, was natürlich auch Auswirkungen auf meinen Sport hatte.

Das Jahr startete Jahr gefühlt gut. Was es aber eigentlich schon nicht war, da mich die Schildrüsenunterfunktion im Griff hatte und mich über das erste 3/4 Jahr nicht wieder losgelassen hat. Bloß Anfang des Jahres habe ich den Leistungsverlust meines Körpers und meiner Mentalität halt nicht so bewusst wahrgenommen.

Es kamen so die ersten Rennen und es ging schon komisch los. Beim Crossduathlon in WOB war ich 4 Minuten langsamer als das Jahr zuvor. Ich hatte keine wirkliche Erklärung dafür. Und auch bei der WUIDSAUJAGD in Bayern hatte ich arge Probleme. Zusätzlich kam dann auch noch meine Allergie stärker als sonst, so dass ich 2 Wettkämpfe komplett wegließ.

heftigst kaputt bei der Jagd nach der Wuidsau

Dann zur LD bei André. Abbruch, da überhaupt keine Kraft für die Pedale da war 🙁 Zum Glück hatte ich zwischenzeitlich schon angefangen meinen DOC zu besuchen und meiner Schwäche auf den Grund zu gehen. B12, Eisen usw. alles i.O. Die Schilddrüse hatten wir gar nicht so sehr auf dem Schirm, war dann aber der Punkt der die kacke mit verursacht hat.

Ab zum Schilddrüsenspezialisten. Zur Unterfunktion kam dann noch ein Vit D Mangel und das Jahr war natürlich gelaufen. Zumindest bis zum Herbst, denn ab da haben die Hormone so langsam angeschlagen und es ging wieder voran und seit dem 01.11.2017 trainiere ich sogar wieder richtig -jippie-

Was aber hat das mit meiner Persönlichkeit zu tun?! Sehr viel!! Denn dadurch habe ich gelernt, dass der Sport zwar ein wichtiger, aber nur kleiner Teil meines Lebens und beim besten Willen nicht alles ist. Die Gesundheit, das Leben an sich, Glück, Freunde, Freude und Zufriedenheit sind einfach wichtiger. Ich war ja teilweise gar nicht weit weg von einem Burnout/Depression wie man so schön sagt. Sehr viel negatve Gedanken haben mich im Sommer umschwirrt. War schon beängstigend.

Cooper bei Vollmond

Zum Glück haben wir uns aber im Juni Cooper zugelegt und der hat mir sehr viel Ruhe und Zufriedenheit gegeben. Adriane, Paul und der Rest der Familie usw. natürlich auch, aber die Spaziergänge, das heranwachsen des Shepherd zu sehen und so weiter, waren schon beruhigend und klasse fürs Gemüt. Dann haben auch noch die Reisen nach Schweden/Dänemark ohne Wettbewerbsgedanken mir gezeigt, dass es wirklich ohne ginge. Das will ich aber nicht.

– es gab aber auch reichlich positives –

Ich kann jetzt auch viel resoluter sein und streiche alles und alle aus meinem Leben die mich stören. Das waren 2017 schon ein paar. Auch bin ich lange nicht mehr so präsent bei Facebook und so, weil es mir einfach zu unwichtig ist und auch zu viel wichtige Zeit vergeudet!! 

Alles in allem war es schon ein sehr komisches, aber auch sehr aufschlussreiches Jahr für mich. 

Jetzt freue ich mich auf ein sportliches Jahr 2018 mit vielen Reisen, viel Spaß mit Cooper und tollen Zeiten mit meinen Lieben.

so long und immer dran denken – nehmt nicht alles, erst recht nicht euch selbst, zu ernst.

 

Training #13 – Es gibt SIE noch…

…. die Motivation. Unglaublich aber wahr, irgendwie hat es mein Kopf nun doch geschafft, den Körper wieder Richtung Sport zu ziehen. 

Mit meinem Trainer habe ich abgesprochen, dass ich erstmal nur Grundlagen trainiere und abwarte, was die erste Kontrolle der Blutwerte nächste Woche ergibt. Falls das schon gut aussieht, kann ich ja vielleicht schon mal wieder an etwas GA2 denken. 

Ich bin jetzt wieder ein paar mal locker gelaufen, geradelt und sogar geschwommen und es ging mir jedesmal gut danach, also ganz ohne totale Erschöpfung, oder Muskelschmerzen. Sollte sich das einspielen und wieder ein dauerhafter Zustand werden, gibt es selbstredend mehr vom Training.

– Techniktraining mit André –

Den Anfang ins wieder *geregelte* Training habe ich dann auch gleich mit Andrè, meinem Trainer bei einem LAUFTECHNIKTRAINING am Mittwoch gemacht. Sehr interessant, lehrreich und natürlich auch sehr motivierend, da ich gar nicht so ein Lauflegastheniker bin wie ich gedacht habe. Nach der Stunde habe ich mich doch gleich leichter und wohler gefühlt beim Laufen. Laufen und laufen sind halt doch Unterschiede 🙂

Was wird sich renntechnisch noch so ereignen dieses Jahr? Da ich alles langsam machen soll, gibt es natürlich den Sprint am Heidbergsee nicht. Was ich aber durchziehe, ist der Xterra Denmark. Egal wie!! Wird aber klappen, denn das sind ja noch 4 Wochen hinne. Dann gibt es noch das MTB Rennen *die FISCHTEICHHÖLLE 3.0* im Oktober.

– Ansage für die Zukunft –

Eins aber habe ich mir jetzt fest vorgenommen. Passiert mit sowas wie dieses Jahr, oder auch 2013 (Heavy24 fast tödlicher Sturz) oder 2015 (Clavicular-Fraktur) und das dann wieder in der Saison, werde ich nur noch so trainieren und nie mehr nach Plan, oder überhaupt daran denken mich für irgendetwas qualifizieren zu wollen. Denn irgendwann habe wahrscheinlich auch ich keinen Bock mehr dazu 😉

Da ich in den letzten Wochen auch viel Zeit hatte nachzudenken wie es 2018 dann weitergeht mit dem Sport, habe ich mich entschieden definitiv beim (Cross)Triathlon/Duathlon zu bleiben, habe aber dieses Jahr gemerkt, dass mir MTB auf Kurzstrecke auch super gefällt und werde nächstes Jahr wieder einige MTB Rennen mehr mit einbauen und zusätzlich auch mindestens ein 24h Rennen im Team.

so long  -euer Ralle-