Trainingsstart – Fokus Schwimmen

Und schon ist seit dem letzten Post wieder ein Monat vergangen. Was ist in der Zwischenzeit so passiert.

Mein Training für 2019 ist gestartet – war da jemals Pause 🙂 – zwar noch nicht nach Plan (der startet erst am 01.12.), aber fokussiert auf mein Problem – das Schwimmen. Zum zweiten liegt der Fokus bis Jahresende ganz klar nicht ausschließlich beim Schwimmen, sondern auch bei Stabi/Kraft und Gewichtsoptimierung.

– ich brauche mehr stabilität –

Ich will mich beim Schwimmen klar verbessern. Dabei nicht unbedingt die Pace, sondern die Stabilität, die Technik und die Kraft, um nach dem Planschen nicht schon völlig entkräftet auf das Bike zu steigen. Ich hoffe, dass mir das alles so halbwegs gelingt, ich gesund durch den Winter komme und dann vielleicht auch mal mehr als 2km am Stück gut durchkraulen kann.

Was für mich und das vorgenommene spricht, ist die Tatsache, dass ich wirklich gerne schwimme und ich heiß auf die nächste Saison bin, erst recht auf Xterra- Triathlon, was aber jetzt schon wieder Terminstress auslöst.

– immer wieder kleine workouts –

Also mache ich ab sofort ca. jeden 2. Tag Kraft und Stabiübungen, die da zum Beispiel wären Liegestütze – Dips – Situps – Plank – und einiges mehr + viel mit dem Zugseil (schwimmspezifisch) – Dafür richte ich mir jetzt endlich einen eigenen Fitness- und Bikeraum ein. Wenn „fertig“ gibt es mehr davon.

es gibt noch viel zu tun

– dieses verfluchte essen –

Ach, was esse ich doch gerne und dann auch noch viel 🙂 Ich lebe immer noch fast vollständig vegan, was mir bisher gut tut. Nur ein Problem habe ich, ich werde mein Gewicht nicht los. Nicht das ich übergewichtig wäre, aber mein Gewicht was ich gerne erreichen will ist nun mal 80/81kg und da fehlen halt noch 4-5kg zum Ziel. 

Natürlich vergesse ich das Biken, alleine oder mit dem Team Schließer-Bike, und das Laufen nicht. Ich sitze immer wieder auf einem meiner Räder und schnüre auch recht regelmäßig die Laufschuhe. Geht vorwärts 🙂

Gleich geht es erstmal für ein paar Tage nach Hamburg. Sightseeing, Alsterrunden laufen und die Alsterschwimmhalle unsicher machen.

Beruflich wird es so langsam auch wieder ruhiger, sodass ich mich endlich auch wieder voll auf den Sport konzentrieren kann und deshalb gilt ab sofort – #keineausredenmehr – Auf in eine geile neue Saison mit tollen Highlights und ganz viel Spaß

so long  – euer Ralle –

 

 

Jetzt wird es besser

Wie es oben schon steht, wird es jetzt besser, dafür habe ich gesorgt und werde ich weiterhin sorgen.

In den letzten Wochen, eigentlich schon Monaten gab es beruflich viel Stress, der sich auch ganz fürchterlich auf mein Privatleben und meine sportlichen Aktivitäten ausgewirkt hat.

– mal richtig dampf ablassen –

Ich konnte wegen der sche… auf der Arbeit sogar zeitweise schlecht, bis gar nicht schlafen. DAS macht krank, glaubt es mir. Das werde ich aber in keinster Weise mehr zulassen.

Ich habe dann auf der Arbeit mal dampf abgelassen, mitgeteilt was mit mir geht und was nicht mit mir geht und das hat befreit. Es geht mir wieder gut seit dem.

Genug zu dem leidigen Thema und zu etwas tollem, was mir dann auch wieder Antrieb gibt weiter zu machen und den ganzen anderen Mist zu vergessen. ICH habe ein neues BIKE.

– GIANT ANTHEM PRO 1 –

Das Bike geht mal so ordentlich durchs Gelände. Dazu später aber nochmal in einem extra Post mehr.

so long und immer lächeln – euer Ralph –

Mein schlimmstes Schwimmen …

…. beim Xterra in der Schorfheide.

Ich habe viel gegoogelt um zu sehen, ob es anderen auch schon mal so erging wie mir. Einiges habe ich sogar darüber gefunden. Das meiste aber war die allgemeine“Überhitzung“ und der daraus resultierende Leistungsverlust.

– selbst weltmeistern erging es schon so –

Ingo KutscheDer zweifache Ironman Hawaii Sieger Chris McCormack beschwerte sich beim Ironman Germany 2009 nach dem Rennen: Bei der Grenztemperatur von 24,5 ºC wäre es unvorstellbar heiß im Anzug gewesen. Er hätte seinen schlimmsten Rennauftakt im Neoprenanzug erlebt. Um abzukühlen hätte er während des Schwimmens seinen Anzug aufgerissen. Quelle: www.triathlon.de

 

Das mit dem Anzug aufreißen habe ich mir auch schon überlegt gehabt, ich hatte aber dabei Angst noch langsamer zu werden. Deshalb habe ich das auch sein lassen und habe mich eigentlich beim Biken runterkühlen wollen. Ging ja auch ganz gut bis zum bescheidenen, vorzeitigen Rennende. Auch das lag mit Sicherheit am überhitzen und der daraus entstandenen Unkonzentriertheit – siehe hier.

Das mit der Überhitzung lag aber nicht nur am Wetter und der Wassertemperatur nehme ich mal an. Ich bin das Schwimmen auch sehr schnell angegangen und habe dabei bestimmt, für meine Verhältnisse zumindest, überpacet. Ich war halt direkt hinter PRO Thomas Kerner und habe mich da mal ein paar Meter rangehängt. Bei meiner Schwimmqualität definitiv der falsche Weg. Da war ich in Berlin schlauer und habe mich durch nix und niemanden verleiten lassen.

Aber diese Xterra Schorfheide hat mich darin bestärkt, mein Schwimmen jetzt richtig anzugehen und zu verbessern und ich werde mir noch einen zweiten Neoprenanzug zulegen, der mehr Beweglichkeit bietet und im Oberkörperbereich dünner geschnitten ist. Ich will nicht unbedingt viel schneller, aber kraftsparender werden. Das mit dem „schneller“ wäre aber ein toller Effekt dabei 🙂

So, jetzt darf ich nicht mehr nur drüber reden, sondern muss es in die Tat umsetzen. Ab sofort wird mehr geschwommen. Dieses Jahr erwarte ich aber keine große Leistungsexplosion mehr 😉

bis zum nächsten mal  – euer Ralle –