7 Tage Selbsttest – Erkenntnis

Ich habe ja beim letzten mal darüber geschrieben, dass ich das Gefühl habe, nie richtig satt zu werden und dadurch auch ständig Heißhungerattacken zu haben. Mit Daniel von Coffee & Chainrings habe ich darüber dann auch geschrieben, weil er das gleiche Problem hat.

Beide leben wir aus ethischen Gründen (ich fast) vegan, was die Aufnahme von ausreichendem Fett, Protein erschwert. Zumindest scheint es so zu sein, denn es geht auch vielen Anderen so.

Also kam es zum Selbsttest: 7 Tage fetten Fisch, Fleisch (alles Bio) und auch sonst eine Ernährungsweise wie früher.

Es gab an Tag 1 eine Wildschweinsalami vom feinsten und sehr fettig bei meinen Eltern zum Abendbrot. Später auf dem Sofa liegend merkte ich, dass ich wirklich satt bin und nicht das verlangen habe auf Süßigkeiten oder irgendetwas anderes. Und das schon am ersten Abend des Selbstversuchs 🙂 Aber mal abwarten.

Tag 2 – 4 waren wir in Hamburg, Bilder dazu gibt es weiter unten, wo ich wieder Wert auf eine recht fette Ernährung lag. Es gab Fisch, Fleisch, Eier, zum Frühstück auch schon Lachs, Eier, Speck, Buletten usw., dafür aber fast keine Kohlenhydrate, nur ein Brötchen zum dazu essen. Tag 5 -7 waren auch mit Fisch/Fleisch gespickt und liefen genau so gut wie wie die Tage zuvor.

Tja, die Tage waren grandios. Keinen Heißhunger, sehr guter ruhiger Schlaf und ein sehr gutes Allgemeinbefinden. Das gefällt mir irgendwie gut, aber auch wieder nicht, denn eigentlich möchte ich mich nicht unbedingt wieder dauerhaft so ernähren.

Ich habe danach wieder 2 Tage nacheinander vegan gelebt -sehr lecker- und das nicht satt sein und die Heißhungerattacken waren eigentlich sofort wieder da.

Jetzt muss ich mich schlau machen, wie ich das Problem mit den Fetten in der veganen Ernährung in den Griff bekomme. Nur auf Avocados, Nussmus und son Brack habe ich nicht unbedingt andauernd Lust. Davon ab, es wird auch dadurch nicht besser. Wirklich wichtig ist halt das satt sein und bleiben. Wenn einer was weiß, oder die gleichen Erfahrungen gemacht hat, das aber hin bekommen hat, dann kann SIE/ER mir das gerne mitteilen. 

Zum Glück habe ich keine Probleme beim Espresso 🙂

Fazit: Ich fühle mich einfacher satter und ohne Heißhunger mit Fisch/Fleisch. Habe auch das Gefühl besser zu schlafen und zu regenerieren. Mal schauen was ich in Zukunft mache. Zur Zeit jedenfalls werde ich 2-3 Fisch/Fleischtage die Woche einbauen.

so long – euer Ralle –

Trainingsstart – Fokus Schwimmen

Und schon ist seit dem letzten Post wieder ein Monat vergangen. Was ist in der Zwischenzeit so passiert.

Mein Training für 2019 ist gestartet – war da jemals Pause 🙂 – zwar noch nicht nach Plan (der startet erst am 01.12.), aber fokussiert auf mein Problem – das Schwimmen. Zum zweiten liegt der Fokus bis Jahresende ganz klar nicht ausschließlich beim Schwimmen, sondern auch bei Stabi/Kraft und Gewichtsoptimierung.

– ich brauche mehr stabilität –

Ich will mich beim Schwimmen klar verbessern. Dabei nicht unbedingt die Pace, sondern die Stabilität, die Technik und die Kraft, um nach dem Planschen nicht schon völlig entkräftet auf das Bike zu steigen. Ich hoffe, dass mir das alles so halbwegs gelingt, ich gesund durch den Winter komme und dann vielleicht auch mal mehr als 2km am Stück gut durchkraulen kann.

Was für mich und das vorgenommene spricht, ist die Tatsache, dass ich wirklich gerne schwimme und ich heiß auf die nächste Saison bin, erst recht auf Xterra- Triathlon, was aber jetzt schon wieder Terminstress auslöst.

– immer wieder kleine workouts –

Also mache ich ab sofort ca. jeden 2. Tag Kraft und Stabiübungen, die da zum Beispiel wären Liegestütze – Dips – Situps – Plank – und einiges mehr + viel mit dem Zugseil (schwimmspezifisch) – Dafür richte ich mir jetzt endlich einen eigenen Fitness- und Bikeraum ein. Wenn „fertig“ gibt es mehr davon.

es gibt noch viel zu tun

– dieses verfluchte essen –

Ach, was esse ich doch gerne und dann auch noch viel 🙂 Ich lebe immer noch fast vollständig vegan, was mir bisher gut tut. Nur ein Problem habe ich, ich werde mein Gewicht nicht los. Nicht das ich übergewichtig wäre, aber mein Gewicht was ich gerne erreichen will ist nun mal 80/81kg und da fehlen halt noch 4-5kg zum Ziel. 

Natürlich vergesse ich das Biken, alleine oder mit dem Team Schließer-Bike, und das Laufen nicht. Ich sitze immer wieder auf einem meiner Räder und schnüre auch recht regelmäßig die Laufschuhe. Geht vorwärts 🙂

Gleich geht es erstmal für ein paar Tage nach Hamburg. Sightseeing, Alsterrunden laufen und die Alsterschwimmhalle unsicher machen.

Beruflich wird es so langsam auch wieder ruhiger, sodass ich mich endlich auch wieder voll auf den Sport konzentrieren kann und deshalb gilt ab sofort – #keineausredenmehr – Auf in eine geile neue Saison mit tollen Highlights und ganz viel Spaß

so long  – euer Ralle –

 

 

Was war noch – was kommt

Ich weiß, ich habe lange nichts geschrieben hier, aber ich habe Zeit zum überlegen gebraucht, ob ich mit dem Blog überhaupt weiter mache?!

Ich habe mich aber entschieden, es weiter gehen zu lassen auf Racing-Ralph.com

Außerdem brauchte ich noch Zeit, dass sportliche bei mir zu überdenken.

– sportjunkie eben –

Da ich jetzt einige Wochen zum Nachdenken hatte, bin zu der Tatsche vorgedrungen, dass es so im Sport bei mir nicht weiter gehen kann, ich aber richtig weiter machen will. 

Es ist logistisch und finanziell eine harte Kiste. Alleine für die Xterra German Tour muss ich gesamt tausende Kilometer fahren, da alle Rennen von mindestens 3h bis zu 6h Anfahrt sind – Wenn ALLES gut läuft, und das war bisher fast nie so. Also, werde ich vielleicht noch 2 Xterra machen in 2019, denn ich liebe dieses Format des Triathlon einfach.

Beim meinen Rennen die ich 2019 machen werde, werde ich halt mehr auf die Rennen zugreifen, die eine bessere, kürzere Anfahrt usw. haben.

Ich werde 2019 einen bunten Mischmasch haben was die Events angeht. Ich werde zwei 24h MTB Rennen fahren, dass eine im 2er (heavy24), dass andere im 4er Team (Velofondo). Zusätzlich gibt es auch noch MTB Marathons, Roadraces, Trailläufe, OD, Sprints, X Duathlons und sogar (mindestens) eine Mitteldistanz.

Ja, richtig gelesen, eine MD und zwar die am Arendsee. Ich will für mich wissen ob dieses geeiere auf der Straße doch Spaß macht 😉 Für dieses Rennen werde ich mir aber nicht extra noch ein Triathlonrad holen, sondern es mit meinem Rennrad mit Auflieger angehen. Freue mich irgendwie gewaltig auf dieses Rennen. Sollte es mir gefallen, werde ich vielleicht nächstes Jahr noch die Hölle von Q bestreiten.

Mal schauen, wie ich dieses Jahr über den Winter komme und sollte das mal gut gelingen, wie dann die Saison laufen wird.

Die Seite mit den Terminen werde ich bald überarbeiten.

– was gab es zwischenzeitlich sonst so –

Ich bin in der Zwischenzeit auch noch ein paar Rennen gefahren, die ich jetzt mal kurz anschneide.

Kurz zum Velofondo in Oschersleben:

Ich habe die ganze Zeit überlegt was ich, und vor allem wie ich schreibe. Einfach nur einen Rennbericht? Geht nicht, dafür war das Wochenende einfach zu geil mit dem gesamten Team.

– ein unbeschreiblicher zusammenhalt –

Zurück ins Team Schließer-Bike zu gehen, war die beste Entscheidung die ich tätigen konnte. Denn es war selbst mit dem für das 24h-Rennen zusammengewürfelte Team ein saugeiler Zusammenhalt. Danke an das gesamte Team.

Jetzt aber zum 24h Rennen: 

Ausgearbeitet war die Strecke von Carsten Eggeling und Frank Schließer. Viele (auch ich) konnten sich nicht vorstellen, wie man auf dieser Rennstrecke eine MTB Strecke integrieren kann. Das haben die beiden mal richtig klasse hinbekommen.

Es gab keine Zeit sich auszuruhen auf der 5,5km langen Strecken. Vollgas auf der Rennstrecke, immer wieder antreten im Gelände und auch ein Schlammloch war vorhanden. Die Strecke war richtig geil zum austoben 🙂 

Wir waren ab Freitag zum Aufbau vor Ort, geschlafen wurde aber zuhause, denn der Kurs ist nur 30 Minuten weg von zuhause. Samstag früh war ich ab 9 Uhr vor Ort um mich vernünftig vorbereiten zu können.

Ich will keinen langweiligen Bericht schreiben, nur soviel. 

Team Schließer Bike:

  • Solo Rennrad – Platz 4 Gesamt – Platz 1 AK
  • 4er MTB – Platz 1, 2 und 3 an Team Schließer Bike

Es lief alles perfekt, natürlich auch durch die Helfer und Schrauber im Team.

– es gab noch 2 Rennen –

Dann gab es da noch die CycleTour die Peter und ich ab Schöningen gestartet sind und eigentlich locker nach BS bringen wollten. Das vorhaben war nach 300m verworfen und es wurde mit einigen anderen Mitstreitern volles Rohr bis ins Ziel geballert.

Und zuletzt startete ich mein erstes Rennen auf dem Crosser und zwar in der Fischteichhölle bei Frank Eggert und seinem Team. Es war einfach nur geil und fordernd. Ich habe das Grinsen beim und nach dem Rennen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. – siehe Fotos –

so long – euer Ralle –