Elmtrail – 25km x-run

Dieses Jahr hat es zum 2. mal geklappt, dass ich den Termin für den 25k Elmtraillauf wahrnehmen konnte.

Die erste Teilnahme 2015 hat schon riesen Spaß gemacht, denn die Strecke ist wirklich toll zu laufen. Im Training bin ich dort viel mit dem Bike und ab und zu mal laufend unterwegs, deshalb kenne ich das Revier wirklich gut.

-Jetzt aber zum Tagesgeschehen-

Sonntag der 21.05.2017: Früh wach, also, früh los. Schließlich wollte ich die Helden der 72 Kilometer Laufrunde um 9 Uhr mit auf die Reise schicken. Da ich mit dem Bike hingefahren bin, und locker fahren wollte, musste ich noch etwas früher los, um nicht völlig erschöpft auf der anderen Seite des Elms anzukommen. Die Strecke ist nur 11km lang, geht aber einmal rüber übern Elm. Gleichzeitig konnte ich auch noch den Zustand der Laufstrecke prüfen 😉

Angekommen vor Ort, wollte ich erstmal meinen Koffeinhaushalt auffüllen, was sich aber als schwierig darstellte. KRITIK kommt am Ende des Posts. Nach dem das aber aufgrund einer jungen Dame im Dienste des Hotels der Burg Warberg doch geklappt hat, war ich von der Kaffeeseite gesehen etwas beruhigt – Ich hätte sonst nicht starten können 😀 –

-Prächtige Kulisse für einen Start – BURG WARBERG

Dann war endlich Start der 72km Runde SOLO, STAFFEL, BIKE&RUN im Abstand von jeweils 15 Minuten. Das alles passierte bei herrlichem Wetter wie man auf den Fotos sehen kann.

Das Starterfeld für die langen Distanzen war sehr überschaubar, was natürlich nicht am Wetter lag. KRITIK später. Das größte Starterfeld hatten wir um 11:30 bei den 25 Kilometern. 

Jetzt zu meinem Lauf. Sollte es noch irgendwo Fotos von der Strecke geben, reiche ich die nach.

Wie gesagt, Start 11:30 pünktlich. Gleich am Start viel zu schnell. Da ich mich aber gut gefühlt habe(noch), bin ich erstmal ohne Bremse weiter gelaufen. Ich habe mich auch bewusst dafür entschieden, mir auf meiner 920XT nur die HF anzeigen zu lassen, um mich nicht von gelaufenen, oder noch zu laufenden Kilometern ablenken zu lassen. Ich bin fast die gesamte Strecke nur nach Gefühl gelaufen. Aber eben nur fast. Es ging wirklich gut vorwärts. ich lief irgendwo in den TOP 10 rum, Gesamt wohlgemerkt. Das hat mich wohl zu sehr angespornt, und ich habe versucht das Tempo hochzuhalten. Das lief bis km 15 gut, dann ging es bergab in Richtung Twieflingen und meine rechte Hüftseite (PO) verabschiedete sich mit Schmerzen. Tempo rausnehmen war angesagt. Leider musste ich mich auch von meinem Laufpartner Frank Brendt verabschieden. Der Schmerz wurde tlw. so schlimm, dass ich kurze Gehpausen einlegen musste. Ich sah aber die ganze Zeit Frank noch vor mir. So schleppte sich das die letzten km hin und ein paar Leutchen haben mich noch überholt. Irgendwann nach dem letzten Trail kam Ines Roessler von hinten und sagte „Auf geht’s Ralph“ das gab mich dann doch wieder etwas Kraft und ich lief durch bis ins Ziel.

Insgesamt bin ich aber zufrieden mit der Zeit von 2:18 über 25Km mit ca. 400Hm. Herausgesprungen ist dabei Platz 5(11) AK und 14(40) Gesamt. Also, ALLES GUT.

Jetzt aber mal etwas KRITIK: nichts bösartiges, fällt aber nicht nur mir auf.

„Verpflegung vorher und danach. Kaffee, Kuchen, bel. Brötchen usw. fehlt. Schlechte Werbung, veraltete Homepage, kein/kaum Rahmenprogramm“

Die Strecke ist wirklich genial, da kann man mehr draus machen!!!

Jetzt geht’s weiter mit Training, bevor es dann aber endlich zum Xterra nach Belgien geht.

so long  -euer Ralle-

MTB Race Clausthal-Zellerfeld

Shit happens sage ich dann mal. Defekt in Clausthal-Zellerfeld. Das Schaltauge hat sich leider verabschiedet. Wie? mehr im Bericht zum Rennen.

Vorab erstmal, wir hatten tolles Wetter in Clausthal 🙂 Morgens um kurz nach 6 Uhr sind Adriane und ich schon los nach Clausthal, um noch einen guten Parkplatz, und stressfrei die Startunterlagen zu bekommen. Beides hat super geklappt.

Kaum angekommen, haben wir auch schon Carsten Eggeling getroffen, der dort im Womo genächtigt hat. Das nenne ich mal komplett stressbefreit.

Also, alles ganz easy vorbereitet, noch mit einigen Freunden gesprochen und dann auch schon auf zur Startaufstellung.

Der Start war über ca. 300 Meter neutralisiert, bevor es zur Sache ging. Die Runde ging über 35km und ich wollte 2 mal rum. Vom Start weg war ich eigentlich recht zügig unterwegs und habe dabei nicht reihenweise Plätze verloren wie noch in Bad Harzburg. Zuerst war es noch flowig und schnell zu fahren, aber irgendwann kamen sie dann, die WURZELTRAILS. Der längste war 2,6km lang und hat schon ordentlich Körner gezogen. Ich konnte aber dank meines Fullys schön „rübergleiten“ und auch dort konnte ich wieder einige Plätze gut machen.

Weiter ging es hoch und runter, über Trails und alles was dazu gehört. Zum Ende der Runde merkte ich, dass meine Kräfte langsam nachließen. Trotzdem war der Plan klar, durch bis ins Ziel, egal wie lange es dauert.

Doch, es kam leider anders. Und nochmal leider erst in der 2. Runde nach den Wurzeltrails. Es hat geknallt, Schaltung hat gesponnen, nach hinten geschaut, gesehen, dass das Schaltauge stark nach oben gebogen war. Halbwegs gerade gebogen und weiter. Doch nur kurze Zeit später hat die Schaltung wieder gemacht was sie wollte, denn es war wieder weggebogen. Noch einmal hingebogen, hat aber nicht mehr richtig gefunzt. Kurz in mich gegangen, lieber so locker ins Ziel rollen, abgekürzt natürlich, als nachher, wenn es ganz abrechen sollte, die ganze Strecke zu ende zu schieben.

Also gaaanz langsam auf in Richtung Ziel immer auf der Trasse lang. Im Ziel dann schön gegessen, geschnault, Siegerehrung abgewartet, schließlich hat Steffen aus unserem Team Platz 1 AK und Platz 2 Gesamt belegt. Top,

Zusammen kamen dann aber doch 55km mit 1000hm. Sprich, super Training!

Danke an die gesamte Truppe der Mountainbikefreunde Oberharz für die gelungene Veranstaltung. Wir sehen uns in 2018!

Kurze Vorschau – Jetzt am Wochenende geht es mit dem Elmtrail weiter. 25km X-Run im Elm.

so long -euer Ralph-

Training #8 -kleine Schwäche-

Endlich mal wieder was zum Thema Training und was dazu gehört. Diesmal gehen wir etwas weiter zurück und schauen auf die letzten knapp 4 Wochen.

-Auch hartes Training macht Spaß-

Angefangen hat es mit einem Trainingsblock über Ostern, der von Mittwoch den 12.04 bis Montag den 17.04. gedauert hat. Wie geplant, so auch umgesetzt. War schon sehr anstrengend und fordernd, hat aber auch trotz der Schmerzen Spaß gemacht 😉  Das Wetter hat auch halbwegs mitgespielt und so hatte ich nachher 10 Einheiten in 6 Tagen inkl. Krafttraining auf der Uhr. Danach war es bis zum MTB Marathon recht ruhig. Nur 2 Einheiten in der Woche habe ich noch gemacht. Bericht Bad Harzburg-klick hier-  Auf das Bad Harzburger Rennen gehe ich aber auch gleich nochmal ein, denn es lief ja eher nicht so gut und gehörte eigentlich auch „nur“ mit zum Training für die Xterra Saison.

Nach dem Race ging es so gut wie möglich weiter nach Plan, denn wir haben etwas renoviert zu Hause und dadurch nicht die gewohnte Zeit. Aber das kennt ja jeder. Also konnte ich nicht ganz so wie gedacht trainieren, aber das was ging, war gar nicht so schlecht. Vom Gefühl her ging es mir gut, nur ich war richtig müde in diesem Zeitraum 🙁 Das habe ich aber verdrängt – Leider?

Jetzt kurz zurück zum Bad Harzburg MTB Marathon. In dem Bericht habe ich beschrieben, dass der Anfang des Rennens nicht lief. Hohe HF und niedrige Watt. Das gleiche Gefühl hatte ich in der ersten Maiwoche nochmal, ausgerechnet an dem Tag stand die Rad-LD im Intro bei André an.

Da kam dann auch die totale Ernüchterung bei der Radform. Abbruch bei 310 Watt. Keine Kraft, HF schon ausgereizt. Was war nur los. 45 Watt weniger als sonst. Alles Mist denkt man und ist doch ziemlich down. Aber nur ein Tag später bin ich Intervalle gelaufen (als Test) als ob nie was war, HF normal und keine Kraftprobleme. Insgesamt lief es von dem Tag an wieder sehr positiv. So kamen in der Woche seit der LD bis heute 7 wirklich gute Einheiten zusammen, wobei sogar eine Bikeeinheit mit 103km und 1400hm dabei war. Diese habe ich richtig gut überstanden. Was war also bloß los bei der Diagnostik? Doch nur schlecht geschlafen, oder gegessen, oder beides?? Keine Ahnung. Blutuntersuchung, EKG und so hatte ich auch, alles i.O.

Ich nehme das ganze also erstmal als gegeben hin, beobachte mich selbst, horche in mich rein und mache einfach weiter bis zur nächsten LD oder schwäche wie in Bad Harzburg.

Positiv ist natürlich zu erwähnen das mein Schwimmbad in Schöningen nach längerer Reparatur wieder offen ist und ich dadurch mindestens wieder 2 mal die Woche vor der Arbeit schwimmen gehe. Das schwimmen scheint sich auch zu entwickeln bei mir, da ich in der Druckphase doch besser werde.

Superbowl 🙂

Mit der Ernährung geht es auch wieder besser und die schlechteren Sachen bleiben wech 🙂 Und fast vegan bin ich immer noch, nur auf Käse kann ich noch nicht ganz verzichten. Klappt einfach nicht. Aber ich will mich nicht zwingen dazu, sonst geht es vielleicht insgesamt schief.

Jetzt hoffe ich mal, dass sich diese Schwäche wie bei der LD und dem Marathon in Bad Harzburg nicht wiederholt. Sonst liegt da bestimmt doch noch ein anderes Problem vor. Testen kann ich das ganze schon beim MTB Marathon über 70km in Clausthal am Wochenende. Freue mich drauf 🙂

In diesem Sinne -go fast- euer Ralle