Alles für die Saison 2019 …

… und wohl auch schon für die Saison 2020 mit dem Ziel Xterra Longdistance in Frankreich. Langfristig denken ist angesagt.

Moin Leute, heute gibt es mal was zum Thema Material. Denn was das Material und auch die technische Unterstützung angeht bin ich recht gut aufgestellt. Beim finanziellen sieht es nicht ganz so gut aus, da muss ich fast alles selbst raushauen, aber wer nicht. Schon hart so ein Leben als Agegrouper 😀 Obwohl ich zum Glück auch einige Sachen finanziert bekomme. Sonst wären die vielen Reisen zu den Events und den dazugehörigen Hotel- und Campingaufenthalten nicht möglich.

– das zweitwichtigste im sport ist das material –

Teil 1 – das Schwimmen

Neuer Neoprenanzug von ZONE3 und zwar der Vanquish. Ich habe ja auch noch den ORCA Sonar, aber durch den Schlüsselbeinbruch bin ich nicht so beweglich in der Schulter und deshalb musste was richtig im Schulterbereich flexibles her.

Das war der Grund, dass ich sogar zum NEO Testschwimmen von Triathlon.de im Badeland in Wolfsburg war. Es gab 2 Anzüge die in die engere Wahl gekommen sind, der Sailfish ULTIMATE und den, den ich dann genommen habe, den VANQUISH. Ich muss schon sagen, der Unterschied vom ZONE3 VANQUISH zu meinem Mittelklasse Orca ist enorm. Er ist an den Armen schon sehr dünn, aber da ich nicht im Polarmeer, oder durch den Ärmelkanal schwimmen will, geht das in Ordnung.

Der Anzug ist schon wahnsinnig geil. Noch sehr guten Auftrieb, extrem flexibel und selbst ich merke die Schnelligkeit *hehe* Klar, hat er auch seinen Preis, aber wer wie ich so leicht *eingeschränkt ist, der gibt das Geld dann doch schon gerne her.

*eingeschränkt deshalb, weil ich meinen linken Arm nach dem Schlüsselbeinbruch nicht komplett strecken kann und auch nicht mehr die Kraft in dem Arm habe. Es als wirkliches Handicap zu beschreiben würde aber zu weit gehen.

Bei der Schwimmbrille habe ich keinen Favoriten. Die wechsle ich öfter mal, denn ich habe immer 4-5 in meiner Tasche.

Der Trisuit ist noch von Castelli aus dem letzten Jahr und ein neuer, wieder ärmelloser von Sailfish. Ich komme mit den Trisuits ohne Arm einfach besser zurecht und hoffe das Mike Schifferle nochmal Castelli ohne Arm produziert.

Teil 2 – das Bike: 

Giant Anthem Pro 1 – Neuestes Modell und seit gut einem halben Jahr in meinen Händen. Kettengleitstoff natürlich Dryfluid, Pedale von Look – Reifen z.Zt. noch Maxxis Ikon, danach Conti RACE KING mit PTN, Wahoo-ElementBolt und das wichtigste am BIKE, der Service durch Frank von Schließer Bike.

Teil 3 – das Laufen

Der Wettkampfschuh für leichtes Gelände wird der HOKAONEONE, einfach geiles Geschoss. Der ADIDAS muss so lange er noch i.O. ist für das schwere Gelände herhalten, danach wird es wohl auch ein Hokaoneone. Trainings- und Straßenschuh ist der schnelle ON.

Hier noch der ganze Rest an Rädern, Schuhen usw.

Ganz wichtig ist auch die Unterstützung die ich sonst noch so erfahre, deshalb geht ein ganz großer Dank an:

Frank von Schließer-Bike für die tolle Unterstützung

 

 

 

Dentallabor Moldenhauer und Dr. Böhland die für mein Siegerlächeln verantwortlich sind 🙂

 

 

 

André vom Intro in Wolfsburg für die genialen Pläne und Diagnostiken

 

 

 

 

Rolf von DryFluid für den genialsten Ketten GLEITSTOFF

 

 

 

der größte Dank geht an Adriane, dass sie den ganzen sch… immer noch mit macht.

 

so long  – euer Ralle –

#keineausredenmehr

#destinationxterralongdistance2020

 

Bad Harzburg – Bike Marathon

Das Rennwochenende stand ganz im Zeichen des Team Prowell Germany. Wir hatten Teamtreffen in Goslar, gleichzeitig auch Fototermine und haben auch Unterstützer von unserem Team kennengelernt.

Es war klasse und hat Spaß gemacht, auch wenn es bei den Fotos schon schweinekalt war, erst recht in den kurz/kurz-Aufnahmen und denen im Trianzug. Dazu aber bestimmt demnächst Fotos und Text hier und auf der Homepage des Teams natürlich.

-Und wie war es beim Rennen? Wie (fast) immer in Bad Harzburg – KALT-

Geschwächt (Kopfschmerzen, Unterkühlt) durch die Kälte des Vortages, wollte ich erst gar nicht starten (weichei), habe mich dann aber wenigstens für die Kurzdistanz entschieden und umgemeldet. Und das ist im nachhinein gesehen, die richtige Wahl gewesen. 

Nach dem Smalltalk mit allen möglichen Leuten und natürlich unserem Team ging es für mich erst um 10:15 an den Start.

-Ich kann auch Podium-

Eine Runde nur, also ballern habe ich mir gedacht. Ging nicht so ganz auf der Plan, denn gleich nach dem Start geht es eine gefühlte Ewigkeit berghoch und meine HF schoss nach oben und die Wattzahl blieb unten!! Völlig verrückt!! Ich konnte keine Kraft aufbauen. Gedanken wie Infekt oder so machten sich breit und ich nahm kurz raus, brachte den Puls in Frequenzen mit denen ich umgehen konnte und versuchte erstmal nur den Anstieg hinter mich zu bringen. 

So nach und nach beruhigte ich mich immer mehr und konnte Dampf machen, sammelte immer mehr Fahrer ein und ich hatte so richtig Spaß dabei. Die Strecke ließ sich auch erstaunlicherweise super fahren. Auf dem „Zubringer“ Richtung Ziel habe ich es dann nochmal richtig fliegen lassen und ärgerte mich doch schon etwas darüber das ich auf eine Runde verkürzt hatte.

Als ich dann aber im Ziel war und erfahren habe, dass ich aufs Podium darf als 2. AK, war der ärger verflogen. Endlich mal aufs Podest ist doch auch schön. Vielleicht sollte ich nur noch Kurzdistanzen fahren 😉

-Podium ist auch mal schön-

Das war schon ein tolles Wochenende mit vielen Freunden, viel Kälte und trotz allem, guter Stimmung. So soll es sein.

Danke natürlich mal wieder an Adriane, die ständig für mich da war und die volle Zeit bei der Kälte durchgehalten hat. Danke auch ans Team. War klasse euch mal wieder zu treffen. Ich hoffe, das klappt bald mal wieder – im warmen dann aber 🙂

so long  -euer dasnächstepodestanstrebende Ralle-

Olympisch geht gut

Mal vorab: Wenn „Nervosität“ „olympisch“ wäre, hätte ich die Goldmedaille 🙂

Irgendwie war ich doch viiiieeel nervöser vor diesem Wettkampf als sonst vor irgendwelchen Rennen.

MTB-, Lauf-, Duathlon oder Sprintwettbewerbe (Tri) lassen mich doch meist relativ kalt. Aber, die erste Kurz- oder auch olympische Distanz genannt, machte mich doch sehr nervös. Das lag aber einzig und alleine am schwimmen, zu unrecht eigentlich!

Jetzt aber zum Berlin Triathlon.

Nach fast KEINEM Frühstück im Hotel, lag an meiner Hibbeligkeit, bin ich pünktlich zum Check in auf dem Eventgelände gewesen. Alles ordentlich aufbauen und dann den Schwimmstart und die Wechselzone inspizieren. Verbot von Neopren war auch schon ausgesprochen. Schlecht für mich, mein relativ bescheidenes Schwimmen und auch wirklich nicht dienlich für meine Psyche. Es war schon sehr warm an dem morgen und ich versuchte mich so lange wie möglich im Schatten aufzuhalten.IMG_0923Bald kamen dann auch noch Adriane, ihre Schwester Kerstin, mein Sohn Paul und seine Freundin Anna dazu. So viele Fans hatte ich schon lange nicht mehr 😀 Wir haben dann noch den Kinderrennen zugesehen und auf die 1. olymische Startwelle gewartet. Dann ging es aber mit der Zeitverzögerung los. Radstrecke nicht frei, wohl Autounfall. Immer wieder wurde verschoben, so dass die 1. Welle erst um 11:30 statt um 10 Uhr gestartet ist. Dadurch kam ich natürlich mit der 2. Welle erst um 12:30 los. Alles nicht so schlimm, bis darauf, dass ich Hunger bekommen habe. Ging dann aber auch ohne weiteres Essen.

Jetzt auf zum Schwimmen

Wie gesagt, ich war nervös. Aber kaum im Wasser, war alle Nervosität wie weggeblasen. Kopf frei, denn nur der Gedanke an Spaß und an den Zieleinlauf war in meiner Birne vorhanden.

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Nach etwas einschwimmen ging es dann an die Startlinie. Durch das masseln mit der „Konkurrenz“, habe ich sogar den Start verpasst. Dann aber schnell los. Kraul hat erstaunlich gut geklappt, aber durch die Unerfahrenheit mit Massenstart und ständigem angefasst und getreten werden, habe ich den Rythmus verloren und habe einen Mix aus Kraul und Brust hingelegt. Auf diese Weise habe ich sogar einige überholt und bin nach gut 35 Min. aus dem Wasser und habe mich auf den Weg in die Wechselzone gemacht. Genaue Zeit- 36:38min bis zur Zeitnahme – 200m nach dem Wasserausstieg.

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T2 – Rad

Gewitter – Regen -Pfützen – Hitze, also war beim Radfahren alles dabei. Gut aus dem Wasser gekommen, wie ich finde sauschnell gewechselt und auch gut in Schwung gekommen. Es war Windschattenfreigabe auf der knapp über 4km Strecke, die 9 mal gefahren werden musste. Witzig war, dass der Gewitterschauer nur auf der Strecke war und die Zuschauer im Wechselbereich davon fast nix bekommen haben, wir aber in den Kurven sogar langsam machen mussten. Das Radfahren lief gut, habe ich auch nicht anders erwartet. Radzeit war 1:08:39 – inkl. Wechsel und Gewitter.

Originalbild unter: http://sportfoto-berlin.fotograf.de/photo/5756d7b7-49d8-4d5c-9bbb-53700ac1afd4

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T3 – Lauf

Auch das Laufen ging gut obwohl es warm, sehr warm war. Im Plänter Wald war es tropisch nach dem Gewitter und an der Straße bist du nur in der Sonne gelaufen. Ab km 7 wollten die Oberschenkel langsam aber sicher zumachen, aber endlich hat mal mein Kopf gesiegt und ich habe das Ding ins Ziel gebracht. Mit der Zeit von genau 53 Minuten für 10,25km bin ich fürs 1. mal und unter den Umständen sehr zufrieden.

Originalbild unter: http://sportfoto-berlin.fotograf.de/photo/575767ff-dad8-489c-bc7d-343b0a7b9e0a

Originalbild unter: http://sportfoto-berlin.fotograf.de/photo/57575fb2-3698-4370-b42b-7fa50a550e2d

Gesamtzeit – 2:38:17

Fazit nach der ersten olympischen Distanz: Schwimmen und Laufen weiter optimieren, dann geht es in der Ergebnisliste schnell weiter nach vorne. 5 Minuten wären hier schon ca. 100 Plätze in der Gesamtwertung gewesen.

Originalbild unter: http://sportfoto-berlin.fotograf.de/photo/57575f22-e3c0-4200-9827-7f2b0a550e2d

Das wichtigste aber ist, ES HAT EINFACH NUR VIEL SPASS GEMACHT

Next Event – MTB Marathon Biesenrode am 19.06.2016   -euer RaceRalle-

swim-bike-run  – team prowell germany