Regeneration & Ernährung

Je oller – je länger.

Neeeeein, damit ist nicht die Länge im Schritt gemeint, sondern die Regenerationszeit bei mir 🙂

– man braucht halt länger –

2 Sachen habe ich in letzter Zeit doch sehr schleifen lassen. Das 1. ist die Regeneration, dass 2. ist die Ernährung. 

Kommen wir zuerst zur Ernährung, die ja eigentlich auch direkt der  Regeneration dient.

Was war ich immer stolz auf mich, dass ich seit meiner „Wandlung“ so konsequent sein konnte. Und nun, war ich über etliche Wochen ’ne reine „wirfallesindichreinmaschine“ – ekelhaft. Zur Strafe kamen fast alle meine Allergien stark zurück.

– und nein, ich zähle keine kalorien –

Ich bin jetzt aber wieder auf dem Weg mich in den Griff zu bekommen. Ich bin, besser gesagt wir sind, denn Adriane macht mit, wie vorher fast dauerhaft vegan* mit kleinen Ausnahmen, habe den Zuckerkonsum mit allen seinen Verführungen unter Kontrolle und bin dabei, mein altes Wettkampfgewicht zu erreichen – weiter Weg, ist schwer, wird aber. Ich koche auch wieder viel mehr selbst und mit bedacht. Das geilste daran ist, Adriane schmeckt es richtig gut und das freut mich doch sehr.

*ich bin nicht primär wegen der Gesundheit vegan, sondern wegen der Tiere. Das ist mein Beitrag gegen die Massentierhaltung.

 – Wenn Zucker, dann nur noch Kokosblütenzucker –

Natürlich werde ich mich niemals selbst zerstören und weiterhin das Leben auch esstechnisch richtig genießen, bloß halt wieder fast komplett ohne tierische Produkte. Leben ist zu kurz für scheiß Essen und von mir verursachte Tierquälerei.

In den ca. 3 Wochen seit ich das wieder so umsetze spüre ich auch schon eine starke Veränderung in der Regeneration. Da wären wir dann schon bei Thema 2 –

Die Regeneration: Ich merke doch, dass ich nach harten Einheiten/Wettkämpfen länger als früher brauche um vernünftig zu regenerieren. Was auch nicht schlimm ist, denn dadurch werde ich nicht schwächer wie ich gemerkt habe. Eher im Gegenteil.

– sehr lecker solche Regenerationssachen –

4 bis 5 Tage nach den Wettkämpfen mache ich alles recht locker und lege viel die Beine hoch. Danach geht es dann aber wieder richtig los und vor allem mit mehr Spaß als wenn ich „sofort“ weitermachen würde. Geht richtig gut so, wird also beibehalten.

Genug ausgeruht jetzt, auf geht’s ins Training.

so long  – euer – besserausgeruhter – Ralle

ps. Neuigkeiten stehen demnächst an – bleibt neugierig

Berlin Triathlon

Wieder mal ein geiles Race da in der Spree und auch davor.

– oh oh das schwimmen war ne katastrophe –

Der Wasserstart war recht pünktlich, so dass ich nicht allzu lange frieren musste (neoverbot). Start und ab – ich habe noch nie so viele Schläge und Tritte bekommen wie bei dem Schwimmen um die Spreeinsel. Nach ca. 300m war ich mehr mit „irgendwie überleben“, als mit schwimmen beschäftigt. Davon ab, auch ohne die „Keilerei“ wäre es ’ne Katastrophe gewesen. Ich bin überhaupt nicht in einen Rhythmus gekommen und bin mehr Brust als Kraul geschwommen – Große Baustelle – viel Arbeit in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren! 36 Minuten war ich übrigens im Wasser 🙁 

Dafür war der Wechsel zum Rad und das Radfahren selbst, für meine Verhältnisse einfach nahezu perfekt. Ich bin super in den den Tritt gekommen und konnte den Druck durchgehend aufrecht halten. Obwohl ich sagen muss, in der letzten Runde dachte ich schon meine Oberschenkel explodieren.

 – das geilste radfahren ever –

Das Radfahren bei diesem Tri schlägt alles. Kein Windschattenverbot: Das heißt, es wird nicht langweilig, denn es wird geballert, in Gruppen oder Solo, was die schmalen Reifen hergeben. Der Rundkurs hat 4,2km, 4 Rechtskurven mehr nicht, und muss 9 mal gefahren werden. Wer da als Radsportler keinen Spaß hat, sollte lieber Häkeln oder so.

– gefühlt gut gelaufen –

Nach dem beschissensten Wechsel den ich jemals hatte, (lag nicht an mir, zu eng, zu viele Menschen in der Wechselzone) ging es zügig auf die 10 Kilometer durch den Plänterwald. Einfach eine tolle Laufstrecke. Beim Laufen ging es mir wirklich gut. Sehr gleichmäßig, keine Schmerzen, dadurch auch keine Schwächen und das nach dem heftigen Radfahren. Das Training macht sich scheinbar auch hier langsam bemerkbar.

– forerunner sucks –

Mein Forerunner 920XT hat auch mal wieder gesponnen. Ich konnte die Uhr zwischendurch nicht bedienen, und dadurch nicht zwischen den Disziplinen wechseln. Leider nicht das erste mal. So bleibt mir nur der Blick auf die offiziellen Zeiten.

Hier wieder der Service für die Zahlenjunkies 😉

– Platz 14 von 45 AK und 162 von knapp 600 Gesamt mit einer Endzeit von 2:31:28

Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden, nur wie gesagt, das schwimmen war unterirdisch. Da wird jetzt intensiv dran gearbeitet – das muss ich unbedingt –

Cooper der Medaillenträger 

Ich glaube, wenn es zeitlich klappt, bin ich 2019 wieder hier. Dann auch wieder im gleichen Hotel – – Estrel – – ich habe mich noch nie so gut aufgehoben gefühlt wie in diesem Prachtbau. Sehr freundliches -, sehr umsichtiges Personal, auch in den Restaurants. Preislich etwas weiter OBEN angesiedelt, ist es aber jeden Cent wert.

Jetzt steht erstmal LD Rad an und dann mache ich noch ein Trainingslager zu Hause.

Next Race – Xterra Schorfheide

so long   – euer Ralle –

Dolce Vita mit Race

Wenn auch nur kurz, so ging es doch endlich mal wieder zum GARDASEE und dann auch noch gleich zum Bikefestival mit Race-Teilnahme nach Riva.

– es war wettertechnisch perfekt –

Dieses mal war auch Peter wieder mit von der Partie. Wir sind abends um 8 Uhr ab Winnigstedt los und brauchten bei gemütlicher Fahrweise (selten mehr als 110km/h) keine 11h bis zum Campingplatz MAROADI in Torbole. Seit 2014 hat sich der Platz doch sehr positiv verändert. Sollten ihr vorhaben mal nach Torbole zu fahren, kann ich euch diesen Platz nur wärmstens empfehlen. Wir hatten einen Stellplatz für 2 Autos mit Vorzelt, Wasser-, Strom- und Sat-Anschluss für 160.- für 4 Übernachtungen. Dusche usw. selbstredend inklusive.

– the best life is camperlife –

Nachdem die Anreise so perfekt lief, musste jetzt nur noch das Wetter mitspielen und nicht ganz so regnerisch sein wie die letzten male als ich da war. Und, was soll ich sagen, das Wetter war perfekt 🙂 Jeden Tag mit Cooper ans und ins  Wasser zum toben und essen war dauerhaft draußen angesagt -so soll es sein im Süden –

 – ich war erstaunt über mich selbst –

Jetzt zum Race: Ich war echt mal erstaunt über mich selbst! Denn nach all den Schwierigkeiten im Vorfeld, habe ich eigentlich nicht erwartet, dass ich besser zurechtkomme mit der Strecke als noch vor ein paar Jahren. Zumindest was das Uphillbiken angeht. Bei meinem letzten Besuch in Riva musste ich doch extrem kämpfen um das alles zu schaffen. 

Am Start war ich doch recht nervös, unglaublich oder 😉 Es ging neutralisiert in Richtung Arco, aber diese Hammerkranken sind dort schon wieder gedonnert als ob das Rennen schon hier entschieden wird. Es kam natürlich auch gleich zu stürzen – IDIOTEN – Dann ging es rein in den nicht enden wollenden Aufstieg und wie oben geschrieben, ging das so richtig gut bei mir. Meter für Meter ging es nach oben ohne das ich schon ans Limit musste.

Das es so nicht weiter geht war mir klar, denn es kamen ja noch die verblockten Downhills. Auf jeden Fall war ich gut in der Zeit und guter Dinge das ich das Rennen vernünftig ins Ziel bringe.

Es lief bis auf eine steile Abfahrt, ja ich bin kurz runter vom Bike, richtig rund. Als wir dann so 5km vor Riva den Zielsprint ansetzten, wollte ich unbedingt unter 3h bleiben und gab in einer 4er Gruppe alles. Wir sind geballert was nur geht und kamen dem Ziel wirklich schnell näher. Was soll ich sagen, Zielzeit war 2:59:27 🙂 Also geschafft!! Im Ziel noch viel getrunken und noch mehr gegessen und dann ab zum Campingplatz zu Adriane und Cooper.

Was etwas dumm war, der Wahoo hat Höhenmeter unterschlagen. Und zwar nicht wenig, es waren fast 300hm. Dadurch bin ich mit meiner Krafteinteilung etwas durcheinander gekommen und ich hätte vielleicht noch schneller sein können. Aber was soll es.

– cooper hatte vatergefühle –

Kurz nochmal zum Hund. Gleich bei der Ankunft haben wir direkt neben uns die kleine ZOE mit Frauchen und Herrchen kennengelernt. Cooper war sofort hin und weg und hat die kleine gleich bespaßt und bewacht. Unglaublich toll unser Shepherd.

Alles in Allem waren es gelungene Tage mit viel Spaß, gutem Essen und Trinken, bestem Wetter und das ganze schreit nach Wiederholung. Vielleicht schon 2019?

Nächster Stopp Bikefestival Willingen am nächsten WE. Ich hoffe ich schaffe das logistisch alles. Das berufliche hat nämlich zur Zeit etwas zeitliche Tücken.

das war es dann erstmal wieder – so long – euer Ralle