Tolle Tage in Bayern …

… waren es wieder einmal. Nette Leute, klasse Wetter, top Unterkunft, tolles Training und dieses Jahr leider ohne Zieleinlauf.

– es ist einfach wuidsaugeil dort –

Erstmal vorab ein LOB an Alle die daran beteiligt waren. Dieses Rennen ist mit GROSSEM Abstand, das schönste, genialste und familierste Rennen was ich kenne. Die Strecke ist sehr anstrengend, bringt aber mega viel Spaß mit, auch wenn es dieses mal für mich zu hart war.

Das Moderatorenteam mit Mane Seebauer und Rudi Obermeier ist unschlagbar. Ich war erst das 2. mal dabei, bin aber Willkommen geheißen worden, als ob ich schon ewig dazu gehöre. Danke dafür, erst recht für das Interview :-)Ich werde definitiv 2019 wieder dabei sein, und dann auch wieder als Kurzurlaub mit angelehntem TL.

Ich hatte es ja irgendwie befürchtet, dass ich nach meiner ersten echten Grippe und dem daraus resultierenden 4, fast 5-wöchigen Trainingsausfall nicht mit guter Leistung, oder auch gar nicht durchkomme. Was wirklich nicht schlimm ist, denn diese Wuidsaustrecke ist wirklich hart und nicht einfach mal so zu meistern. 

-.ich wurde mal gefragt, wie die Strecke ist – halt nicht so pipi wie WOB oder HE –

Im Vorfeld hatte ich mir noch überlegt auf den Jagdsprint, also Kurzdistanz zu wechseln. Habe mir dann aber gedacht, wenn ich schon hier bin, versuche ich es richtig. 

Mal kurz zu meinem kurzen Rennen. Aufwärmen usw. ging richtig gut. Habe mich eigentlich TOP gefühlt, aber schon direkt nach dem Start in die beiden kurzen Einführungsrunden ging mein Puls auf Anschlag und ich musste schon das Tempo rausnehmen!!!!! 

Ich fiel schon Platz für Platz zurück und konnte mich selbst bei dem langsamen Tempo nicht erholen. Als es dann auch die Brücke und die Steigungen zu ging wurde es nicht besser 😉 Ich habe es aber irgendwie geschafft (wahrscheinlich letzter) in die Wechselzone zu kommen und auf’s MTB zu wechseln, in der Hoffnung, da wird es besser. Zuerst gefühlt ja, denn ich konnte einige wieder zurück überholen. Trails liefen gut, die erste Abfahrt sogar so richtig.

Dann ging aber der sch… im nächsten Anstieg wieder los und ich wurde auch unkonzentrierter dadurch. Die nächste Trailabfahrt machte das deutlich, denn ich habe Fehler gemacht. Als dann vor mir noch einer übern Lenker ging, war mir klar, lieber das Rennen aufgeben, als wieder Krank zu werden, oder sich zu verletzen. Schade drum, aber wahrscheinlich eher besser so.

– ein gewinner bin ich trotzdem –

Gewonnen habe ich aber trotzdem, und zwar einen Team-Startplatz bei der Trailrun WM in Gastein im Salzburger Land im Juni 🙂 Ich muss noch ein paar Infos darüber einholen, werde es aber wohl wenn es zeitlich irgendwie geht,  machen. Dadurch hätte ich natürlich auch wieder ein richtig lohnenswertes und mal ganz anderesTrainingsziel.

Jag de wuidsau ist für uns ja auch immer gleich ein Kurzurlaub mit TL-Charakter. Dieses mal waren wir auf einem Bauernhof „Simmernhof“ (sehr zu empfehlen) untergekommen, dem Shepherd zu liebe. Der hat auch gleich eine innige Beziehung zu den Kühen aufgebaut, die er jeden Tag mit „Zunge“ begrüßt hat.

Es war einfach wieder WUIDSAUGEIL – also dann bis 2019

so long  – euer Ralle –

ICEMAN – 6h MTB

Auf geht’s in die neue Saison.

Einen frühen Start gab es dieses Jahr in die Saison 2018, was aber sehr gut in meine Langzeitplanung passt. Darüber aber mehr wenn es fix ist.

– 6h MTB bei bestem schlamm hat auch was –

Es ging nach Thüringen, genauer gesagt auf die Burg Ohrdruf zum 6h-MTB-ICEMAN. Wetter passte zum Namen, es war kalt, aber wiederum nicht kalt genug für den Boden. Zum Glück, waren wir aber als 2er Team (Thorsten Gründel) am Start und man hatte die Möglichkeit sich auch mal aufzuwärmen und das Bike vom Schlamm und Gras zu befreien, was nötig war -siehe Foto-

Jetzt aber zum gesamten Wochenende im Thüringer Wald mit vieeeel Schnee, Spaß und guten Freunden.

Wir (Cooper, Adriane, ich) sind am Freitag früh los, um auch ja pünktlich da zu sein und die Strecke und Location noch zu sehen und ne Runde zu testen. Hat auch alles perfekt geklappt. Überrascht hat uns aber doch der viele Schnee am Hotel in Luisenthal. Denn nur 100m tiefer im Ort war so gut wie nix und oben lagen rund 20-25cm. Der Schnee hat uns das ganze WE begleitet. Die Strecke aber, war „leider“ komplett schneefrei.

– gut essen, trinken, leben — perfektes wochenende –

Nach und nach sind dann Alle eingetrudelt und wir haben uns Abends zum gemeinsamen Essen verabredet. Gut gestärkt ins Bett und verflucht schlecht geschlafen. Mir war es einfach zu warm im Zimmer. Auch Cooper hat gehechelt, nur Adriane schlief tief und fest.

Pünktlich raus aus den Federn, zum Frühstück und los zum Start zur Burg Ohrdruf. 10 Uhr ging Thorsten als Startfahrer auf die Strecke. Der erste Wechsel dann schon nach 2 Runden. Also ab auf die Runde. Meine ersten Runden (4) liefen gut und es war noch alles fahrbar. Sturzfrei durch und wieder Wechsel auf Thorsten. Jetzt sah das Bike von Thorsten schon etwas schlimmer aus bei den Durchfahrten. Aber es wurde immer BESSER 😉 

Meine nächsten 4 Runden verlangten da schon etwas mehr Kraft ab, denn es wurde von Runde zu Runde weicher. Es kam wie es kommen musste, die Anstiege waren fast nicht mehr, bis bald gar nicht mehr fahrbar. Also, war auch mal schieben angesagt. Dazu kam noch, dass ich öfter mal anhalten musste, um das „Schlamm/Gras-Gemisch“ aus meinem Vorderrad und auch Hinterrad zu pulen. Da ging teilweise nüschte mehr. Ein paar Runden kamen noch zusammen, bevor die 6h um waren. Es war ein tolles Rennen, was mir persönlich viel Spaß gemacht hat. Es war auch nicht materialmordend, da es ja nur Schlamm/Gras war und das nichts kaputt gescheuert hat. Sollte es passen, bin ich 2019 wieder dabei.

Für die Platzierungsjunkies unter euch, wir sind 6er geworden. Ich weiß aber nicht von wie vielen 🙂

– alte liebe wiederendeckt –

Eins hat mir dieses Wochenende aber auch wieder gezeigt. Ich liebe Stundenrennen einfach. Die ganze Art und Weise so in der Wechselzone und was sonst noch so dazu gehört. Freue mich schon auf die nächsten beiden 24h Rennen in diesem Jahr.

Danke an Thorsten, dass er mich auf dieses Rennen aufmerksam gemacht hat und wir es zusammen bestreiten konnten! 

Am Sonntag staunte ich dann nicht schlecht. Da Adriane am Sonntag noch Spätdienst hatte, mussten wir früh aufbrechen um zeitig zu Hause zu sein. Na jedenfalls, beim verlassen des Hotels, gab es dann die Überraschung in Form von viel Neuschnee. Also noch pünktlicher los um alles zu schaffen. PS: wir haben es geschafft, trotz sehr schneereicher erster 100km. – Was gibt es doch für viele doofe, unentspannte Autofahrer –

Montag drauf habe ich dann gleich noch meine Leistungsdiagnostik im Laufen erfolgreich hinter mich gebracht. Würde mal sagen -LÄUFT-

Jetzt wird erstmal 7 Tage „gedetoxt“ – neumodisch halt. Ich sage weiterhin entschlackt.

so long -euerbaldwiedergereinigteRalle-

Training, Motivation + tgl. Routine

Nun, da die fetten Tage vorbei sind, obwohl sie bei mir gar nicht so fett waren, geht es mit richtig viel Schwung weiter. 

Ich mache zur Zeit so was wie ein Trainingslager zuhause, von Heiligabend bis Neujahr wird mächtig trainiert. Wann immer es geht, mindestens 2 Einheiten pro Tag + mehrere Kilometer mit Cooper.

 

Hauptaugenmerk liegt auf dem Lauftraining. Dabei kann ich, glaube ich zumindest, noch am meisten Zeit und Stärke rausholen. Na klar, beim Schwimmen auch, damit fange ich aber erst wieder im Januar richtig an, dann aber richtig richtig 🙂 Radfahren passt auch zur Zeit, und mit dem 6h ICEMAN im Januar, wird es da dann auch richtig vorwärts gehen. Sagen wir es mal so, es läuft zur Zeit wirklich super und ich habe richtig Bock auf die neue Saison.

– tägliches einerlei ist so wichtig –

Die alltägliche Routine: Ich mache es schon seit einigen Monaten. Angefangen hat es damit, dass ich jeden Morgen meine L-Thyroxin für die Schilddrüsenunterfunktion nehmen musste. Daraus hat sich dann ergeben, dass ich noch mehr machen wollte in der Routine, und zwar JEDEN verdammten Tag.

Also, gibt es seit längerer Zeit jeden morgen den gleichen Ablauf.

  • wach werden 😉
  • kurz dehnen und stretchen 
  • zunge putzen
  • zähne putzen
  • glas wasser trinken
  • tablette nehmen
  • glas wasser trinken
  • espresso trinken
  • squats tief 10 stk.
  • cooper gassirunde
  • dann zur arbeit oder zum sport

Bis auf die Gassirunde ist wirklich alles schnell erledigt und man startet mit viel mehr Freude und Wohlgefühl in den Tag. Ich jedenfalls, möchte das nicht mehr missen.

Habt ihr auch tägliche Routinen? Wenn ja, lasst mich das mal wissen. Interessiert mich doch schon sehr was ihr da so treibt.

Anderes Thema:

– ach was habe ich wieder keine lust –

Fehlende Motivation, oder einfach mal keinen Bock? In letzter Zeit gibt es (gab es wahrscheinlich vorher auch, bloß mir fällt es zur Zeit sehr auf) unzählige Blogpost, Videos und Podcast zu dem Thema. Ich für mich bin auch ab und an unmotiviert, oder habe halt einfach keinen Bock! Aber ist das sooooo schlimm?? Ich glaube nicht, denn spätestens nach ein paar Tagen kommt die Lust zurück, wenn nicht, wäre es wohl die falsche Freizeitbeschäftigung. 

Wenn ich nicht aus dem Quark komme, belasse ich es mit dem Sport und krache mich aufs Sofa, oder mache das wozu ich in dem Moment Lust habe. Wie gesagt, die Lust kommt immer wieder. Manchmal reicht mir da schon ein Xterra oder Ironman-Video hin um voller Spannung die Laufschuhe zu schnüren, oder mich aufs Bike zu setzen, oder anderes.

– gewöhnt euch das MUSS ab – ihr dürft sport machen –

Davon ab, mal 3-4 Tage nix machen, schadet uns Hobbyartisten schon nicht. Obwohl manche ja schon nach einer Woche Erkältung denken sie fangen wieder bei NULL an 😉 Dabei tut diese Auszeit auch recht gut. Ich jedenfalls bin der Meinung, wenn wir in den Phasen ruhig und gelassen bleiben, bekommt uns das besser als jede „STRESSTRAININGSEINHEIT“ oder abgebrochene Genesungszeit.

In diesem Sinne -immer schön locker durch die Hose atmen-

so long, guten Rutsch und ein tolles und gesundes 2018 -euer Ralle-