Berlin Triathlon

Wieder mal ein geiles Race da in der Spree und auch davor.

– oh oh das schwimmen war ne katastrophe –

Der Wasserstart war recht pünktlich, so dass ich nicht allzu lange frieren musste (neoverbot). Start und ab – ich habe noch nie so viele Schläge und Tritte bekommen wie bei dem Schwimmen um die Spreeinsel. Nach ca. 300m war ich mehr mit „irgendwie überleben“, als mit schwimmen beschäftigt. Davon ab, auch ohne die „Keilerei“ wäre es ’ne Katastrophe gewesen. Ich bin überhaupt nicht in einen Rhythmus gekommen und bin mehr Brust als Kraul geschwommen – Große Baustelle – viel Arbeit in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren! 36 Minuten war ich übrigens im Wasser 🙁 

Dafür war der Wechsel zum Rad und das Radfahren selbst, für meine Verhältnisse einfach nahezu perfekt. Ich bin super in den den Tritt gekommen und konnte den Druck durchgehend aufrecht halten. Obwohl ich sagen muss, in der letzten Runde dachte ich schon meine Oberschenkel explodieren.

 – das geilste radfahren ever –

Das Radfahren bei diesem Tri schlägt alles. Kein Windschattenverbot: Das heißt, es wird nicht langweilig, denn es wird geballert, in Gruppen oder Solo, was die schmalen Reifen hergeben. Der Rundkurs hat 4,2km, 4 Rechtskurven mehr nicht, und muss 9 mal gefahren werden. Wer da als Radsportler keinen Spaß hat, sollte lieber Häkeln oder so.

– gefühlt gut gelaufen –

Nach dem beschissensten Wechsel den ich jemals hatte, (lag nicht an mir, zu eng, zu viele Menschen in der Wechselzone) ging es zügig auf die 10 Kilometer durch den Plänterwald. Einfach eine tolle Laufstrecke. Beim Laufen ging es mir wirklich gut. Sehr gleichmäßig, keine Schmerzen, dadurch auch keine Schwächen und das nach dem heftigen Radfahren. Das Training macht sich scheinbar auch hier langsam bemerkbar.

– forerunner sucks –

Mein Forerunner 920XT hat auch mal wieder gesponnen. Ich konnte die Uhr zwischendurch nicht bedienen, und dadurch nicht zwischen den Disziplinen wechseln. Leider nicht das erste mal. So bleibt mir nur der Blick auf die offiziellen Zeiten.

Hier wieder der Service für die Zahlenjunkies 😉

– Platz 14 von 45 AK und 162 von knapp 600 Gesamt mit einer Endzeit von 2:31:28

Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden, nur wie gesagt, das schwimmen war unterirdisch. Da wird jetzt intensiv dran gearbeitet – das muss ich unbedingt –

Cooper der Medaillenträger 

Ich glaube, wenn es zeitlich klappt, bin ich 2019 wieder hier. Dann auch wieder im gleichen Hotel – – Estrel – – ich habe mich noch nie so gut aufgehoben gefühlt wie in diesem Prachtbau. Sehr freundliches -, sehr umsichtiges Personal, auch in den Restaurants. Preislich etwas weiter OBEN angesiedelt, ist es aber jeden Cent wert.

Jetzt steht erstmal LD Rad an und dann mache ich noch ein Trainingslager zu Hause.

Next Race – Xterra Schorfheide

so long   – euer Ralle –

Camperlife – T5 verbessern

Moin Freunde, oder auch nicht 🙂

Heute gibt es mal wieder was zum T5 „Camperlife-Sportslife“. Wir haben unseren T5, der nun auch schon 10 Jahre alt ist und bald 200000km auf der Uhr hat, etwas verbessert und überarbeitet, um noch mehr Platz zu bekommen, den Hund sicherer unterzubringen und den T5 vor dem Verfall zu bewahren.

– viele kleine, feine verbesserungen –

Wir haben uns die original VW Grundträger und eine flache, aber breite Dachbox gegönnt. Die passt sehr gut ins Erscheinungsbild. Die Originalträger deshalb, weil der ganze andere Mist aus dem Zubehör nicht richtig passt, oder kacke aussieht. Wir haben uns die Träger geholt um dort die Dachbox von VDP mit ca. 400 Liter Nutzinhalt zu befestigen. Durch den Sport und Cooper, haben wir doch immer sehr viel Klamotten usw. mit, da bietet sich sowas ja an.

– jetzt auch ohne campingplatzstrom –

Wir können jetzt auch schon mal etwas Autark leben, denn wir haben uns eine 2. Batterie ins Heck gebaut. Eingebaut ist sie im vorderen Teil des Regals und versorgt uns über ganz normale 12V Steckdosen. Da auch unser TV und auch der Receiver einen 12V Anschluss hat, brauchen wir zur Zeit keinen Wandler. So können wir auch einfach mal bei einem Rennen über Nacht bleiben und müssen nicht jedesmal einen Campingplatz aufsuchen. Wahrscheinlich werde ich auch noch eine Solaranlage nachrüsten.

Cooper the Shepherd bekam auch noch eine neue Box, die zum einen stabiler als die Faltbare ist und auch besser Luft an den Hechelkopp ranlässt.  Zusätzlich können wir die Box auch gleich als Tisch nehmen. Perfekt oder 🙂

Optische Verschönerungen mussten auch sein, denn der T5 hat an einigen Stellen doch schon gut gerostet, also ab zum Lackierer und die Stellen wieder hübsch gemacht.

Zur Verschönerung gab es auch mal wieder neue Schonbezüge. Wir hatten schon welche, die hat aber Cooper von der Rückseite zerstört. Davon ab, sie waren eh nicht mehr so toll, obwohl sauteuer. Dieses mal gab es eine günstige Lösung, schneller können die auch nicht hässlich werden, oder kaputt gehen.

Mal sehen was sich noch so nach und nach für wenig Geld verbessern lassen kann. 

so long -euer Ralle-

Trainingsverlauf und Trauer

„Das Training läuft wieder etwas besser. Nach der Grippe hat es jetzt wirklich laaaange gedauert, bis ich mich wieder halbwegs wohlgefühlt habe bei den Einheiten“

– kaum hatte ich das OBEN geschrieben, war die Wade gezerrt –

Trotz, oder gerade wegen der Zerrung der Wade, werde mich jetzt erstmal ein paar Wochen um meine Grundlage beim Radfahren kümmern, denn die ist wirklich unter aller sau. Intervalle und Laufen geht eh erstmal ein paar Tage nicht.

Kurz zur Zerrung: Ohne Sport, beim normalen gehen ist es passiert. Es hat dermaßen gerissen in der linken Wade, dass ich gedacht habe, da ist was durch. Ich konnte überhaupt nicht mehr auftreten. Schonung, Kytta, Tape und Kompressionsstrümpfe haben dafür gesorgt, dass es doch recht schnell besser wurde. Zumindest konnte ich wieder ganz gut gehen. Wird alles wieder gut 🙂

Zum Schwimmen: Das Schwimmen werde ich auf das notwendigste begrenzen, obwohl ich da am meisten Entwicklungspotenzial sehe. Aber wegen 1 – 2 Minuten auf 1500m werde ich es nicht übertreiben und mich lieber ums Radfahren und wenn ich komplett schmerzfrei bin, ums Laufen kümmern. Und das lang und schmutzig, nämlich crossig 😉 Mit dem Schwimmen kann ich mich wieder zur Freibadsaison beschäftigen. 

– es gibt einfach schlimmeres –

Wie unwichtig das ganze vorher geschriebene ist, hat man diese Woche wieder gesehen. Mario „Muschi“ Peters ist bei einem Arbeitsunfall gestorben. Der „pinke“ Kolumnist von den mtb-news.de. 

Ich habe ihn nur 3-4 mal gesprochen, war aber treuer Leser seiner Kolumne. Das geschreibe von ihm spiegelt auch seine Art wieder, denn ich habe kaum jemanden erlebt, der so genial lustig und unkompliziert mit allem umgegangen ist. 

R.I.P. MUSCHI, grüß meine verstorbene Frau Silke von mir und mach den Himmel pink.

In diesem Sinne denkt immer daran – Das Leben ist einfach zu kurz um sich über Hater, Neider und andere Arschlöcher zu ärgern. Vor allem ist es zu kurz um nicht richtig zu leben. Deshalb stresst euch nicht, lacht über fast alles, haltet euch nicht an ünnützem auf, nehmt euch selbst nicht zu ernst, sauft mal wieder wenn ihr mögt und hört nicht auf zu lieben.

so long  – euer Ralph –