Was war noch – was kommt

Ich weiß, ich habe lange nichts geschrieben hier, aber ich habe Zeit zum überlegen gebraucht, ob ich mit dem Blog überhaupt weiter mache?!

Ich habe mich aber entschieden, es weiter gehen zu lassen auf Racing-Ralph.com

Außerdem brauchte ich noch Zeit, dass sportliche bei mir zu überdenken.

– sportjunkie eben –

Da ich jetzt einige Wochen zum Nachdenken hatte, bin zu der Tatsche vorgedrungen, dass es so im Sport bei mir nicht weiter gehen kann, ich aber richtig weiter machen will. 

Es ist logistisch und finanziell eine harte Kiste. Alleine für die Xterra German Tour muss ich gesamt tausende Kilometer fahren, da alle Rennen von mindestens 3h bis zu 6h Anfahrt sind – Wenn ALLES gut läuft, und das war bisher fast nie so. Also, werde ich vielleicht noch 2 Xterra machen in 2019, denn ich liebe dieses Format des Triathlon einfach.

Beim meinen Rennen die ich 2019 machen werde, werde ich halt mehr auf die Rennen zugreifen, die eine bessere, kürzere Anfahrt usw. haben.

Ich werde 2019 einen bunten Mischmasch haben was die Events angeht. Ich werde zwei 24h MTB Rennen fahren, dass eine im 2er (heavy24), dass andere im 4er Team (Velofondo). Zusätzlich gibt es auch noch MTB Marathons, Roadraces, Trailläufe, OD, Sprints, X Duathlons und sogar (mindestens) eine Mitteldistanz.

Ja, richtig gelesen, eine MD und zwar die am Arendsee. Ich will für mich wissen ob dieses geeiere auf der Straße doch Spaß macht 😉 Für dieses Rennen werde ich mir aber nicht extra noch ein Triathlonrad holen, sondern es mit meinem Rennrad mit Auflieger angehen. Freue mich irgendwie gewaltig auf dieses Rennen. Sollte es mir gefallen, werde ich vielleicht nächstes Jahr noch die Hölle von Q bestreiten.

Mal schauen, wie ich dieses Jahr über den Winter komme und sollte das mal gut gelingen, wie dann die Saison laufen wird.

Die Seite mit den Terminen werde ich bald überarbeiten.

– was gab es zwischenzeitlich sonst so –

Ich bin in der Zwischenzeit auch noch ein paar Rennen gefahren, die ich jetzt mal kurz anschneide.

Kurz zum Velofondo in Oschersleben:

Ich habe die ganze Zeit überlegt was ich, und vor allem wie ich schreibe. Einfach nur einen Rennbericht? Geht nicht, dafür war das Wochenende einfach zu geil mit dem gesamten Team.

– ein unbeschreiblicher zusammenhalt –

Zurück ins Team Schließer-Bike zu gehen, war die beste Entscheidung die ich tätigen konnte. Denn es war selbst mit dem für das 24h-Rennen zusammengewürfelte Team ein saugeiler Zusammenhalt. Danke an das gesamte Team.

Jetzt aber zum 24h Rennen: 

Ausgearbeitet war die Strecke von Carsten Eggeling und Frank Schließer. Viele (auch ich) konnten sich nicht vorstellen, wie man auf dieser Rennstrecke eine MTB Strecke integrieren kann. Das haben die beiden mal richtig klasse hinbekommen.

Es gab keine Zeit sich auszuruhen auf der 5,5km langen Strecken. Vollgas auf der Rennstrecke, immer wieder antreten im Gelände und auch ein Schlammloch war vorhanden. Die Strecke war richtig geil zum austoben 🙂 

Wir waren ab Freitag zum Aufbau vor Ort, geschlafen wurde aber zuhause, denn der Kurs ist nur 30 Minuten weg von zuhause. Samstag früh war ich ab 9 Uhr vor Ort um mich vernünftig vorbereiten zu können.

Ich will keinen langweiligen Bericht schreiben, nur soviel. 

Team Schließer Bike:

  • Solo Rennrad – Platz 4 Gesamt – Platz 1 AK
  • 4er MTB – Platz 1, 2 und 3 an Team Schließer Bike

Es lief alles perfekt, natürlich auch durch die Helfer und Schrauber im Team.

– es gab noch 2 Rennen –

Dann gab es da noch die CycleTour die Peter und ich ab Schöningen gestartet sind und eigentlich locker nach BS bringen wollten. Das vorhaben war nach 300m verworfen und es wurde mit einigen anderen Mitstreitern volles Rohr bis ins Ziel geballert.

Und zuletzt startete ich mein erstes Rennen auf dem Crosser und zwar in der Fischteichhölle bei Frank Eggert und seinem Team. Es war einfach nur geil und fordernd. Ich habe das Grinsen beim und nach dem Rennen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. – siehe Fotos –

so long – euer Ralle –

Jetzt wird es besser

Wie es oben schon steht, wird es jetzt besser, dafür habe ich gesorgt und werde ich weiterhin sorgen.

In den letzten Wochen, eigentlich schon Monaten gab es beruflich viel Stress, der sich auch ganz fürchterlich auf mein Privatleben und meine sportlichen Aktivitäten ausgewirkt hat.

– mal richtig dampf ablassen –

Ich konnte wegen der sche… auf der Arbeit sogar zeitweise schlecht, bis gar nicht schlafen. DAS macht krank, glaubt es mir. Das werde ich aber in keinster Weise mehr zulassen.

Ich habe dann auf der Arbeit mal dampf abgelassen, mitgeteilt was mit mir geht und was nicht mit mir geht und das hat befreit. Es geht mir wieder gut seit dem.

Genug zu dem leidigen Thema und zu etwas tollem, was mir dann auch wieder Antrieb gibt weiter zu machen und den ganzen anderen Mist zu vergessen. ICH habe ein neues BIKE.

– GIANT ANTHEM PRO 1 –

Das Bike geht mal so ordentlich durchs Gelände. Dazu später aber nochmal in einem extra Post mehr.

so long und immer lächeln – euer Ralph –

Mein schlimmstes Schwimmen …

…. beim Xterra in der Schorfheide.

Ich habe viel gegoogelt um zu sehen, ob es anderen auch schon mal so erging wie mir. Einiges habe ich sogar darüber gefunden. Das meiste aber war die allgemeine“Überhitzung“ und der daraus resultierende Leistungsverlust.

– selbst weltmeistern erging es schon so –

Ingo KutscheDer zweifache Ironman Hawaii Sieger Chris McCormack beschwerte sich beim Ironman Germany 2009 nach dem Rennen: Bei der Grenztemperatur von 24,5 ºC wäre es unvorstellbar heiß im Anzug gewesen. Er hätte seinen schlimmsten Rennauftakt im Neoprenanzug erlebt. Um abzukühlen hätte er während des Schwimmens seinen Anzug aufgerissen. Quelle: www.triathlon.de

 

Das mit dem Anzug aufreißen habe ich mir auch schon überlegt gehabt, ich hatte aber dabei Angst noch langsamer zu werden. Deshalb habe ich das auch sein lassen und habe mich eigentlich beim Biken runterkühlen wollen. Ging ja auch ganz gut bis zum bescheidenen, vorzeitigen Rennende. Auch das lag mit Sicherheit am überhitzen und der daraus entstandenen Unkonzentriertheit – siehe hier.

Das mit der Überhitzung lag aber nicht nur am Wetter und der Wassertemperatur nehme ich mal an. Ich bin das Schwimmen auch sehr schnell angegangen und habe dabei bestimmt, für meine Verhältnisse zumindest, überpacet. Ich war halt direkt hinter PRO Thomas Kerner und habe mich da mal ein paar Meter rangehängt. Bei meiner Schwimmqualität definitiv der falsche Weg. Da war ich in Berlin schlauer und habe mich durch nix und niemanden verleiten lassen.

Aber diese Xterra Schorfheide hat mich darin bestärkt, mein Schwimmen jetzt richtig anzugehen und zu verbessern und ich werde mir noch einen zweiten Neoprenanzug zulegen, der mehr Beweglichkeit bietet und im Oberkörperbereich dünner geschnitten ist. Ich will nicht unbedingt viel schneller, aber kraftsparender werden. Das mit dem „schneller“ wäre aber ein toller Effekt dabei 🙂

So, jetzt darf ich nicht mehr nur drüber reden, sondern muss es in die Tat umsetzen. Ab sofort wird mehr geschwommen. Dieses Jahr erwarte ich aber keine große Leistungsexplosion mehr 😉

bis zum nächsten mal  – euer Ralle –