Dolce Vita mit Race

Wenn auch nur kurz, so ging es doch endlich mal wieder zum GARDASEE und dann auch noch gleich zum Bikefestival mit Race-Teilnahme nach Riva.

– es war wettertechnisch perfekt –

Dieses mal war auch Peter wieder mit von der Partie. Wir sind abends um 8 Uhr ab Winnigstedt los und brauchten bei gemütlicher Fahrweise (selten mehr als 110km/h) keine 11h bis zum Campingplatz MAROADI in Torbole. Seit 2014 hat sich der Platz doch sehr positiv verändert. Sollten ihr vorhaben mal nach Torbole zu fahren, kann ich euch diesen Platz nur wärmstens empfehlen. Wir hatten einen Stellplatz für 2 Autos mit Vorzelt, Wasser-, Strom- und Sat-Anschluss für 160.- für 4 Übernachtungen. Dusche usw. selbstredend inklusive.

– the best life is camperlife –

Nachdem die Anreise so perfekt lief, musste jetzt nur noch das Wetter mitspielen und nicht ganz so regnerisch sein wie die letzten male als ich da war. Und, was soll ich sagen, das Wetter war perfekt 🙂 Jeden Tag mit Cooper ans und ins  Wasser zum toben und essen war dauerhaft draußen angesagt -so soll es sein im Süden –

 – ich war erstaunt über mich selbst –

Jetzt zum Race: Ich war echt mal erstaunt über mich selbst! Denn nach all den Schwierigkeiten im Vorfeld, habe ich eigentlich nicht erwartet, dass ich besser zurechtkomme mit der Strecke als noch vor ein paar Jahren. Zumindest was das Uphillbiken angeht. Bei meinem letzten Besuch in Riva musste ich doch extrem kämpfen um das alles zu schaffen. 

Am Start war ich doch recht nervös, unglaublich oder 😉 Es ging neutralisiert in Richtung Arco, aber diese Hammerkranken sind dort schon wieder gedonnert als ob das Rennen schon hier entschieden wird. Es kam natürlich auch gleich zu stürzen – IDIOTEN – Dann ging es rein in den nicht enden wollenden Aufstieg und wie oben geschrieben, ging das so richtig gut bei mir. Meter für Meter ging es nach oben ohne das ich schon ans Limit musste.

Das es so nicht weiter geht war mir klar, denn es kamen ja noch die verblockten Downhills. Auf jeden Fall war ich gut in der Zeit und guter Dinge das ich das Rennen vernünftig ins Ziel bringe.

Es lief bis auf eine steile Abfahrt, ja ich bin kurz runter vom Bike, richtig rund. Als wir dann so 5km vor Riva den Zielsprint ansetzten, wollte ich unbedingt unter 3h bleiben und gab in einer 4er Gruppe alles. Wir sind geballert was nur geht und kamen dem Ziel wirklich schnell näher. Was soll ich sagen, Zielzeit war 2:59:27 🙂 Also geschafft!! Im Ziel noch viel getrunken und noch mehr gegessen und dann ab zum Campingplatz zu Adriane und Cooper.

Was etwas dumm war, der Wahoo hat Höhenmeter unterschlagen. Und zwar nicht wenig, es waren fast 300hm. Dadurch bin ich mit meiner Krafteinteilung etwas durcheinander gekommen und ich hätte vielleicht noch schneller sein können. Aber was soll es.

– cooper hatte vatergefühle –

Kurz nochmal zum Hund. Gleich bei der Ankunft haben wir direkt neben uns die kleine ZOE mit Frauchen und Herrchen kennengelernt. Cooper war sofort hin und weg und hat die kleine gleich bespaßt und bewacht. Unglaublich toll unser Shepherd.

Alles in Allem waren es gelungene Tage mit viel Spaß, gutem Essen und Trinken, bestem Wetter und das ganze schreit nach Wiederholung. Vielleicht schon 2019?

Nächster Stopp Bikefestival Willingen am nächsten WE. Ich hoffe ich schaffe das logistisch alles. Das berufliche hat nämlich zur Zeit etwas zeitliche Tücken.

das war es dann erstmal wieder – so long – euer Ralle

 

Restart – again – positiv

Seid gegrüßt liebe Leser/innen. Es war mal wieder etwas länger ruhig hier auf dem Kanal, kam leider in den letzten 12 Monaten öfter mal vor. Aber was soll ich schreiben wenn nix los ist/war? 

Jetzt wird es aber wieder mehr zu lesen geben, denn meine Zerrung und andere Krankheiten scheinen ausgestanden und ich kann wieder vernünftig trainieren und habe auch seitdem die ersten Wettkämpfe gemacht.

– mein trainings- und sonstiger zustand aktuell –

Das Radfahren ging trotz der Zerrung durchgehend schon richtig gut, und ich konnte viel für meine Grundlage tun und natürlich auch mal so richtig Spaß haben. Da geht es also gut vorwärts. Dazu aber mehr bei den Rennberichten.

Schwimmen ist immer noch Totalausfall bei mir, ist aber gewollt. Ich werde damit bald wieder anfangen. Nur keinen Stress deshalb, werde eh kein super Schwimmer mehr.

Laufen kann ich seit 2 Wochen nun auch endlich wieder (fast komplett) schmerzfrei und ich habe es gleich mal auf mehrere kürzere Läufe (max. 9km) gebracht 🙂

Zum Team und so: Ich starte bei meinen Rennen weiterhin unter dem Label Schließer-Bike, werde aber bei den Cross- und „normalen“ Triathlons die Farben von Mike Schifferle tragen. Also achtet auf BLACK, denn Black is beautyful 😉

– Kommen wir jetzt mal kurz zum ersten rennen – das zweite wird dann ausführlicher –

Der Crossduathlon am 15.04. in Helmstedt war nach der Zerrung der erste Versuch ein Rennen zu meistern, was sogar fast geklappt hätte.

Der Start war eher mittelmäßig. Da ich Angst hatte das die Zerrung wieder richtig reinhaut, bin ich eher verhalten losgelaufen. Es lief doch recht gut, nur an den Anstiegen merkte ich den Druck in der Wade. Ich wollte aber wenigstens bis zum Wechsel aufs Bike durchkommen und dann beim Ballern Spaß haben. Das hat geklappt, ich hatte Spaß und ich konnte einiges an Boden gut machen. Dann kam aber das woran ich eigentlich nicht mehr geglaubt habe. Beim Abstieg vom Bike zum Laufen hat es doch heftig gestochen in der Wade und ich bin ausgestiegen, da ich mein Rennen und den Kurzurlaub am Gardasee nicht gefährden wollte. Aber alles in allem war alles positiv. Ich bin im Anschluss sogar noch mit Peter von Helmstedt nach Hause geradelt.

Zum Bikefestival mache ich die Tage noch einen Extra-Post, denn das möchte ich doch etwas mehr ausführen. Vorab, es war einfach wieder mal geil.

– ich werde wieder vermehrt bloggen –

Eins verspreche ich euch jetzt aber mal!! Da ich kaum noch bei Facebook Zeit verschwende und fast nix poste, werde ich wieder mehr bloggen, zum Thema Training , zum Thema Reisen-Camperlife-T5, von Cooper und auch alles was für mich wichtig ist. Wen es nicht interessiert, klickt einfach weg 😉

Apropos Cooper. Der Junge ist am 03. Mai auch schon 1 Jahr alt geworden 🙂

So, das war es dann erstmal – Am WE geht’s hier weiter

 

 

Tolle Tage in Bayern …

… waren es wieder einmal. Nette Leute, klasse Wetter, top Unterkunft, tolles Training und dieses Jahr leider ohne Zieleinlauf.

– es ist einfach wuidsaugeil dort –

Erstmal vorab ein LOB an Alle die daran beteiligt waren. Dieses Rennen ist mit GROSSEM Abstand, das schönste, genialste und familierste Rennen was ich kenne. Die Strecke ist sehr anstrengend, bringt aber mega viel Spaß mit, auch wenn es dieses mal für mich zu hart war.

Das Moderatorenteam mit Mane Seebauer und Rudi Obermeier ist unschlagbar. Ich war erst das 2. mal dabei, bin aber Willkommen geheißen worden, als ob ich schon ewig dazu gehöre. Danke dafür, erst recht für das Interview :-)Ich werde definitiv 2019 wieder dabei sein, und dann auch wieder als Kurzurlaub mit angelehntem TL.

Ich hatte es ja irgendwie befürchtet, dass ich nach meiner ersten echten Grippe und dem daraus resultierenden 4, fast 5-wöchigen Trainingsausfall nicht mit guter Leistung, oder auch gar nicht durchkomme. Was wirklich nicht schlimm ist, denn diese Wuidsaustrecke ist wirklich hart und nicht einfach mal so zu meistern. 

-.ich wurde mal gefragt, wie die Strecke ist – halt nicht so pipi wie WOB oder HE –

Im Vorfeld hatte ich mir noch überlegt auf den Jagdsprint, also Kurzdistanz zu wechseln. Habe mir dann aber gedacht, wenn ich schon hier bin, versuche ich es richtig. 

Mal kurz zu meinem kurzen Rennen. Aufwärmen usw. ging richtig gut. Habe mich eigentlich TOP gefühlt, aber schon direkt nach dem Start in die beiden kurzen Einführungsrunden ging mein Puls auf Anschlag und ich musste schon das Tempo rausnehmen!!!!! 

Ich fiel schon Platz für Platz zurück und konnte mich selbst bei dem langsamen Tempo nicht erholen. Als es dann auch die Brücke und die Steigungen zu ging wurde es nicht besser 😉 Ich habe es aber irgendwie geschafft (wahrscheinlich letzter) in die Wechselzone zu kommen und auf’s MTB zu wechseln, in der Hoffnung, da wird es besser. Zuerst gefühlt ja, denn ich konnte einige wieder zurück überholen. Trails liefen gut, die erste Abfahrt sogar so richtig.

Dann ging aber der sch… im nächsten Anstieg wieder los und ich wurde auch unkonzentrierter dadurch. Die nächste Trailabfahrt machte das deutlich, denn ich habe Fehler gemacht. Als dann vor mir noch einer übern Lenker ging, war mir klar, lieber das Rennen aufgeben, als wieder Krank zu werden, oder sich zu verletzen. Schade drum, aber wahrscheinlich eher besser so.

– ein gewinner bin ich trotzdem –

Gewonnen habe ich aber trotzdem, und zwar einen Team-Startplatz bei der Trailrun WM in Gastein im Salzburger Land im Juni 🙂 Ich muss noch ein paar Infos darüber einholen, werde es aber wohl wenn es zeitlich irgendwie geht,  machen. Dadurch hätte ich natürlich auch wieder ein richtig lohnenswertes und mal ganz anderesTrainingsziel.

Jag de wuidsau ist für uns ja auch immer gleich ein Kurzurlaub mit TL-Charakter. Dieses mal waren wir auf einem Bauernhof „Simmernhof“ (sehr zu empfehlen) untergekommen, dem Shepherd zu liebe. Der hat auch gleich eine innige Beziehung zu den Kühen aufgebaut, die er jeden Tag mit „Zunge“ begrüßt hat.

Es war einfach wieder WUIDSAUGEIL – also dann bis 2019

so long  – euer Ralle –