Training #8 -kleine Schwäche-

Endlich mal wieder was zum Thema Training und was dazu gehört. Diesmal gehen wir etwas weiter zurück und schauen auf die letzten knapp 4 Wochen.

-Auch hartes Training macht Spaß-

Angefangen hat es mit einem Trainingsblock über Ostern, der von Mittwoch den 12.04 bis Montag den 17.04. gedauert hat. Wie geplant, so auch umgesetzt. War schon sehr anstrengend und fordernd, hat aber auch trotz der Schmerzen Spaß gemacht 😉  Das Wetter hat auch halbwegs mitgespielt und so hatte ich nachher 10 Einheiten in 6 Tagen inkl. Krafttraining auf der Uhr. Danach war es bis zum MTB Marathon recht ruhig. Nur 2 Einheiten in der Woche habe ich noch gemacht. Bericht Bad Harzburg-klick hier-  Auf das Bad Harzburger Rennen gehe ich aber auch gleich nochmal ein, denn es lief ja eher nicht so gut und gehörte eigentlich auch „nur“ mit zum Training für die Xterra Saison.

Nach dem Race ging es so gut wie möglich weiter nach Plan, denn wir haben etwas renoviert zu Hause und dadurch nicht die gewohnte Zeit. Aber das kennt ja jeder. Also konnte ich nicht ganz so wie gedacht trainieren, aber das was ging, war gar nicht so schlecht. Vom Gefühl her ging es mir gut, nur ich war richtig müde in diesem Zeitraum 🙁 Das habe ich aber verdrängt – Leider?

Jetzt kurz zurück zum Bad Harzburg MTB Marathon. In dem Bericht habe ich beschrieben, dass der Anfang des Rennens nicht lief. Hohe HF und niedrige Watt. Das gleiche Gefühl hatte ich in der ersten Maiwoche nochmal, ausgerechnet an dem Tag stand die Rad-LD im Intro bei André an.

Da kam dann auch die totale Ernüchterung bei der Radform. Abbruch bei 310 Watt. Keine Kraft, HF schon ausgereizt. Was war nur los. 45 Watt weniger als sonst. Alles Mist denkt man und ist doch ziemlich down. Aber nur ein Tag später bin ich Intervalle gelaufen (als Test) als ob nie was war, HF normal und keine Kraftprobleme. Insgesamt lief es von dem Tag an wieder sehr positiv. So kamen in der Woche seit der LD bis heute 7 wirklich gute Einheiten zusammen, wobei sogar eine Bikeeinheit mit 103km und 1400hm dabei war. Diese habe ich richtig gut überstanden. Was war also bloß los bei der Diagnostik? Doch nur schlecht geschlafen, oder gegessen, oder beides?? Keine Ahnung. Blutuntersuchung, EKG und so hatte ich auch, alles i.O.

Ich nehme das ganze also erstmal als gegeben hin, beobachte mich selbst, horche in mich rein und mache einfach weiter bis zur nächsten LD oder schwäche wie in Bad Harzburg.

Positiv ist natürlich zu erwähnen das mein Schwimmbad in Schöningen nach längerer Reparatur wieder offen ist und ich dadurch mindestens wieder 2 mal die Woche vor der Arbeit schwimmen gehe. Das schwimmen scheint sich auch zu entwickeln bei mir, da ich in der Druckphase doch besser werde.

Superbowl 🙂

Mit der Ernährung geht es auch wieder besser und die schlechteren Sachen bleiben wech 🙂 Und fast vegan bin ich immer noch, nur auf Käse kann ich noch nicht ganz verzichten. Klappt einfach nicht. Aber ich will mich nicht zwingen dazu, sonst geht es vielleicht insgesamt schief.

Jetzt hoffe ich mal, dass sich diese Schwäche wie bei der LD und dem Marathon in Bad Harzburg nicht wiederholt. Sonst liegt da bestimmt doch noch ein anderes Problem vor. Testen kann ich das ganze schon beim MTB Marathon über 70km in Clausthal am Wochenende. Freue mich drauf 🙂

In diesem Sinne -go fast- euer Ralle

Training #7 – Er schwimmt, radelt, …

… läuft und gibt alles auf der Yoga-Matte und er wird besser. Gefühlt zumindest 🙂 

Nach dem es zwischenzeitlich Renn- und auch Testberichte gab, ist jetzt mal wieder das Training dran und ein kurzes Fazit nach den ersten Rennen der Saison. Leider nur 2 statt 3 – Grund war eine Heuschnupfenattacke am Tage des Crossduathlon Helmstedt. Am Ende des Trainingsberichtes mehr dazu.

Wie läuft es sonst so im Training?!

Gut bis besser in letzter Zeit. Ich versuche zur Zeit auch 1 zu 1 den Trainingsplan umzusetzen, was mir aber schwer fällt. Die Arbeit, die Bereitschaft und natürlich auch das Privatleben hauen schon mal zeitlich dazwischen.

Trotzdem habe ich es geschafft in der 14. Kw. meinen Plan wie „gefordert“ umzusetzen. Lief richtig gut, so dass ich mich jetzt auf das lange Osterwochenende freue und das Training noch ’ne spur verschärfen werde. Ich werde auch das MTB-Rennen in Bad Harzburg aus dem Training heraus fahren und dafür nicht 1-2 Tage rausnehmen. Schließlich ist das alles nur Training für meine Xterra-Triathlon, die im Juni beginnen.

Jetzt aber mal zum einzelnen.

Schwimmen: 

Ich mache es sehr gerne, aber leider komme ich zu selten dazu. 2 Tests haben aber gezeigt, dass ich jetzt knapp unter 30 Minuten für die 1500m brauche ohne komplett zerstört aus dem Wasser zu steigen. Also, alles im Soll 🙂 Demnächst wird es aber wieder öfter ins Becken gehen, denn mein Schwimmbad hat nach Reparaturarbeiten wieder geöffnet und ich kann dann nach Ostern wieder schön vor der Arbeit trainieren.

Das Radfahren:

Was soll ich sagen, es läuft. Nur die Kraft fehlt noch etwas, aber auch da bin ich jetzt dran. Wie eigentlich immer, fahre ich fast ausschließlich MTB, weil es einfach mehr Spaß macht. Rennrad bin ich 2 mal gefahren und hatte dabei das Gefühl, 10 mal von Autofahrern vom Rad gerissen zu werden. Alles Idioten.

Zum Laufen:

Weiterhin meine liebste Sportart zur Zeit. Ich bin wirklich viel gelaufen. Ob Intervalle, locker durch die Gegend oder auch schöne Trailläufe bergauf und bergab. Alles macht Spaß und bringt mich gut voran. Wenn es so weiter geht, glaube ich, dass ich auch mit jetzt 50 Jahren, mich noch steigern kann.

Ein kurzes Fazit noch nach den 2 Crossduathlon. 2 sehr Unterschiedliche Rennen. Eins nur schnell und technisch leicht, dass andere sehr fordernd und auch technisch super. Beide aus dem vollen Training gestartet und dafür gut ausgegangen. Darauf lässt sich aufbauen. Jetzt geht es weiter mit 2 MTB Marathon und einem 25km Trailrun, bevor es dann richtig ernst wird mit der Xterra Saison.

Jetzt aber zum Heuschnupfen:

Das war das erste mal, dass Heuschnupfen nicht nur meine Leistung mindert, sondern mich gar nicht erst starten lässt. Es hatte am Samstag vor dem Crossduathlon in Helmstedt schon angefangen und zog sich leider bis Sonntag zum Wettkampf hin.

Allergisch reagiere ich überwiegend auf Frühblüher, weshalb ich auch schon über Wochen Cetirizin eingenommen habe. 3-4 Tage vor dem Wettkampf habe ich sie aber abgesetzt, weil mich diese ständige Müdigkeit durch die Tabletten extrem behindert hat. Teilweise bin ich nur schleppend über den Tag gekommen und abends gnadenlos weggepennt. 

Leider kam es dann so extrem, dass ich eben solche Niesattacken und Kopfschmerzen hatte, dass es nicht ging mit dem Crossduathlon. Shit happens.

Jetzt habe ich es aber wieder im Griff und hoffe, dass es nicht nochmal so schlimm wird.

so long   -Ralle-

„De Wuidsau Jagd“ …..

…. und Trainingslager. Besser gesagt Kurztrainingslager mit einer verrückten *Jagd* zum Abschluss.

– das geilste bisher — Jag de Wuidsau

Es ging nach Bayern, genauer gesagt nach Burglengenfeld-Dietldorf (Oberpfalz) zum Crossduathlon der besonderen Art, nämlich zur „Wuidsaujagd“ Passte ja so gar nicht in meine vegetarische Ernährung, aber da musste ich wohl durch 😉

Ich hatte das schon auf dem Schirm, habe es aber nicht so in die Planung genommen. Doch dann sah ich immer wieder Bilder und die Meinungen zu diesem Crossduathlon und musste unbedingt hin. Und das hat sich wirklich richtig gelohnt.

-Das Weißbier danach- So macht Sport Spaß 🙂

Fangen wir mit der Jagd an, bevor ich noch kurz auf die Trainings in Bayern eingehe.

Bester Service den man sich vorstellen kann – Adriane unterstützt mich voll und ganz 🙂

Recht gut vorbereitet sind Adriane und ich Samstag morgen um 9:30, die knapp 8km vom Hotel 3 Kronen in Burglengenfeld zur Wuidsaujagd nach Dietldorf gefahren. Start war erst um 12:20, daher hatte ich viel Ruhe beim Startnummer abholen und auch Zeit noch mit einigen Leutchen vor Ort zu schnaulen.

Um 11:30 war pünktlich das Briefing im Feuerwehrgerätehaus. Selbst da kann man nur sagen, einfach super gemacht von Thomas Kerner und Co. Nicht verkrampft, sondern lustig und auch mit Videofilmchen angereichert *thumbs up*

– Foto Mittelbayrische Zeitung –

Ein wenig nervös war ich schon vor dem Start, da ich die Laufstrecke nur teilweise kannte und die „Kletterstellen“ nicht im Vorfeld gesehen habe.

Nach dem die Jugend um 12 Uhr gestartet ist, machte ich mich noch etwas warm, bevor es dann pünktlich 12:20 mit einem ohrenbetäubenden Kanonenschuss losging.

Es gab eine kurze Einführungsrunde bevor wir dann auch gleich über eine Brücke ins Gelände geschickt worden. Weiter ging es über Wiesen bis zu den Anstiegen, wo auch schon mal ein Baumstamm im Weg lag. Immer wieder über Trails, Wiesen, bergan, bergab, einfach geil. Ich war aber da schon ziemlich im Eimer, denn ich bin die Wuidsau ja aus vollem Training heraus gestartet. Nach 5,2km ging es in die Wechselzone, wo es 3 Runden über eine wirklich geile Strecke, die alles bietet, ging. Das Radfahren ging recht gut, aber auch da merkte ich das die Beine ganz schön grimmig mit mir waren. Aber auch das war dann irgendwann geschafft und es ging auf die letzte Laufrunde. Zum Glück nur noch eine 😉

Im Ziel war es dann einfach nur noch geil. Essen vom feinsten, leckeres kaltes Weißbier, eine tolle Siegerehrung und gewonnen habe ich auch was. Zwar nicht beim Rennen, aber bei der Tombola – Biketechniktraining (gleich ein Grund wieder hinzufahren und einzulösen), Wein und nen Schirm. 

Bilder vom Veranstalter   —  Bilder Teil 1   —    Bilder Teil 2    —   Bilder Teil 3

-kurz zum Training-

Trainiert habe ich gut, aber auch nur so viel, dass ich mich nicht komplett abschieße für die JAGD.

  • Schwimmen 1 mal
  • Trailrun 3 mal
  • Biken 3 mal
  • Stabi täglich

Fazit: Ich sage nur – Suchtgefahr, tolle Leute, total familiär, besser geht’s nicht – Das wird wiederholt und zwar genauso wie wir es dieses Jahr gemacht haben. Ein paar Tage Urlaub, Training, die Wuidsaujagd und viel gutes Essen und Weißbier .

-Prost-  Ralle

PS. Rausgekommen ist für mich Platz 5AK, oder auch vorletzter AK 😉 Finde ich persönlich nicht schlimm, nur falls wieder irgendjemand sein bedauern aussprechen will.