Xterra Schorfheide – oder…

… außer Spesen nix gewesen. Naja, so dramatisch will ich das ja auch nicht sehen, aber das Rennen gehört schon in die Abteilung – WILL ICH SO NICHT NOCHMAL HABEN –

Dabei habe ich mich im Vorfeld richtig Top gefühlt, war fokusiert und war extrem gierig auf dieses Rennen. Aber mal der Reihe nach.

– so viele fehler habe ich noch nie gemacht –

Fangen wir mal ganz kurz mit den Tagen/Wochen davor an. Training lief super, Ernährung immer besser und die Leistung war schon gut die ich abrufen konnte. Ich fühlte mich gut und auch ausgeruht, trotz recht wenig Schlaf. Das schwimmen war das einzige Problem was ich sah, war mir aber egal, weil ich beim Biken und Laufen wieder genug reinhole. Dachte ich so. Nun aber zum Geschehen des Renntages.

– falsche startnummer und startzeit –

Früh raus aus den Federn und ab in die Uckermark. Das hat alles stressfrei geklappt. Dort angekommen gab es erstmal Frühstück für Cooper und für uns. Danach alles ganz easy erledigt. Startnummer geholt. Besser gesagt 2 Startnummern, denn für meine Nummer 53 gab es keinen Chip. Sowas hatte ich auch noch nie. Bike einchecken war dann auch schon angesagt und danach habe ich mich dann mental auf das Rennen vorbereitet. 

Zum Schwimmen: Startzeit 13 Uhr denkste noch so, war aber nicht so. Gleich aber noch mehr dazu. In der Vorbereitung auf das Rennen hat jeder auf die Info NEO ja oder nein gewartet. Wassertemperatur war 21,9°C – also war für mich klar nein, aber es war halt erlaubt. Jetzt habe ich mich dadurch anstecken lassen, dass die meisten den Neo angezogen haben, so tat ich dies auch. War aber ein RIESEN Großer Fehler wie sich noch zeigen sollte.

Das Lachen ist nicht wirklich echt

Also, Neo hatte ich nun an, war mich kurz einschwimmen und hatte noch immer ein positives Gefühl dabei.

Jetzt kommen wir kurz zu dem Startzeitfiasko 🙂 Irgendwie ist mir im Vorfeld entgangen, dass unsere Startzeit auf 12:35 vorverlegt wurde. Ich wollte mich gerade vom Start nochmal wegbewegen, als ich das durch Zufall erfahren habe. Schnell hingestellt und kurz später ging es dann auch schon los. Da fing es an mich etwas zu stressen.

Zurück zum Schwimmen: Im Wasser war ich nun und es ging erstaunlich gut vorwärts für meine Verhältnisse. Kaum Tritte, also alles gut. Dann merkte ich aber schnell, dass es in meinem Neo immer wärmer wurde und ich immer mehr das Gefühl hatte zu überhitzen – bin ich vielleicht zu schnell angegangen? keine Ahnung. Beim Landgang nach einer Runde hatte ich schon ein ganz beschissenes Gefühl. In der 2. Schwimmrunde kam dann der Zusammenbruch. Kennt jemand von euch das Gefühl beim schwimmen zu überhitzen.

Eigentlich schleppte ich mir nur noch zum rettenden Ufer um dann so schnell wie möglich aufs Rad zu kommen und runter zu kühlen. Ich hatte aber da schon fast keine Konzentration mehr. Es ging beim Wechsel dann auch nicht wirklich gut. Schlecht in die Strümpfe gekommen, beschissen in die Schuhe und ganz doof aufs Rad. Das schlimmste aber war!! Auf der ersten Runde habe ich dann bemerkt, dass mein Trinkrucksack fehlt, vergessen in der Wechselzone. Gut, ich habe ne Trinkflasche dabei. Die ist aber so berechnet, dass für 2h Kohlenhydrate drin sind und ich das Wasser dazu trinke. Also habe ich immer wieder einen Schluck aus der Pulle genommen und bei der Rundendurchfahrt Wasser aus dem Becher.

– ich hatte einen plan –

Der Plan war dann dieses „getrinke“ bis zum Ende der 3. Runde zu machen und dann die Flasche mit Wasser aufzufüllen (Verdünnen). Ging aber schief, da ich in der 3. Runde die Pulle verloren habe – auch das ist mir noch nie passiert – Völlig überhitzt, durstig und im Arsch habe ich das Bike dann abgestellt und habe mich mal so richtig kacke gefühlt. Frust pur. 

Was willste machen wenn es dumm läuft. Da geht dann nur Kopf hoch, auf das nächste Rennen vorbereiten und positiv denken.

Trotz allem war es ein schöner und aufregender Tag mit Gleichgesinnten.

Ich hoffe beim nächsten mal ist es wieder etwas positiver was ich berichten kann.

so long  – euer Ralle –

Xterra German Tour

Endlich geht es für mich los mit der Xterra German Tour.

3 Rennen sind es dieses Jahr nur für mich auf Grund von Terminüberschneidungen. 

Ich starte morgen in der Uckermark beim Xterra Schorfheide. Tolles Rennen in toller Umgebung.

Danach folgt am letzten Juli Wochenende der Xterra Schalkenmehren in der Eifel und am 18. August kommt dann noch der Xterra Germany für mich, was auch gleichzeitig die EM ist. Wird bestimmt wieder richtig geil. Super Location mit genialer Party und viel „Xterra Prominenz“

 

Ab Xterra Schorfheide mein neues Racedress – Schifferle Coaching

Ich fühle mich gut gerüstet und trainiert, und freue mich wie irre auf die Crosstriathlon Serie.

so long und Rock’n Roll – Ralle –

Berlin Triathlon

Wieder mal ein geiles Race da in der Spree und auch davor.

– oh oh das schwimmen war ne katastrophe –

Der Wasserstart war recht pünktlich, so dass ich nicht allzu lange frieren musste (neoverbot). Start und ab – ich habe noch nie so viele Schläge und Tritte bekommen wie bei dem Schwimmen um die Spreeinsel. Nach ca. 300m war ich mehr mit „irgendwie überleben“, als mit schwimmen beschäftigt. Davon ab, auch ohne die „Keilerei“ wäre es ’ne Katastrophe gewesen. Ich bin überhaupt nicht in einen Rhythmus gekommen und bin mehr Brust als Kraul geschwommen – Große Baustelle – viel Arbeit in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren! 36 Minuten war ich übrigens im Wasser 🙁 

Dafür war der Wechsel zum Rad und das Radfahren selbst, für meine Verhältnisse einfach nahezu perfekt. Ich bin super in den den Tritt gekommen und konnte den Druck durchgehend aufrecht halten. Obwohl ich sagen muss, in der letzten Runde dachte ich schon meine Oberschenkel explodieren.

 – das geilste radfahren ever –

Das Radfahren bei diesem Tri schlägt alles. Kein Windschattenverbot: Das heißt, es wird nicht langweilig, denn es wird geballert, in Gruppen oder Solo, was die schmalen Reifen hergeben. Der Rundkurs hat 4,2km, 4 Rechtskurven mehr nicht, und muss 9 mal gefahren werden. Wer da als Radsportler keinen Spaß hat, sollte lieber Häkeln oder so.

– gefühlt gut gelaufen –

Nach dem beschissensten Wechsel den ich jemals hatte, (lag nicht an mir, zu eng, zu viele Menschen in der Wechselzone) ging es zügig auf die 10 Kilometer durch den Plänterwald. Einfach eine tolle Laufstrecke. Beim Laufen ging es mir wirklich gut. Sehr gleichmäßig, keine Schmerzen, dadurch auch keine Schwächen und das nach dem heftigen Radfahren. Das Training macht sich scheinbar auch hier langsam bemerkbar.

– forerunner sucks –

Mein Forerunner 920XT hat auch mal wieder gesponnen. Ich konnte die Uhr zwischendurch nicht bedienen, und dadurch nicht zwischen den Disziplinen wechseln. Leider nicht das erste mal. So bleibt mir nur der Blick auf die offiziellen Zeiten.

Hier wieder der Service für die Zahlenjunkies 😉

– Platz 14 von 45 AK und 162 von knapp 600 Gesamt mit einer Endzeit von 2:31:28

Mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden, nur wie gesagt, das schwimmen war unterirdisch. Da wird jetzt intensiv dran gearbeitet – das muss ich unbedingt –

Cooper der Medaillenträger 

Ich glaube, wenn es zeitlich klappt, bin ich 2019 wieder hier. Dann auch wieder im gleichen Hotel – – Estrel – – ich habe mich noch nie so gut aufgehoben gefühlt wie in diesem Prachtbau. Sehr freundliches -, sehr umsichtiges Personal, auch in den Restaurants. Preislich etwas weiter OBEN angesiedelt, ist es aber jeden Cent wert.

Jetzt steht erstmal LD Rad an und dann mache ich noch ein Trainingslager zu Hause.

Next Race – Xterra Schorfheide

so long   – euer Ralle –