Zoggs New Predator

Schwimmen kann ich ja nicht so gut, aber Schwimmbrillen testen und/oder für gut oder nicht so gut befinden, dass kann ich 🙂

Ich habe die Zoggs New Predator „white Edition“ zum testen bekommen und war sehr neugierig, ob die es endlich mal so richtig bringt?! Zumindest das bringt, was ich von einer Schwimmbrille erwarte.

Zum ersten wäre das: Natürlich alles auf meine Birne bezogen – Dichtheit – Irgendwie waren bisher alle ein wenig „durchlässig“

Zum zweiten: Kein Druck auf der Nase, oder am Schädel allgemein.

Zum dritten: Das man nach dem Schwimmtraining nicht stundenlang aussieht wie ’ne Mischung aus Mensch und Frosch, also ein Fronsch 🙂

Und wenn es viertens noch möglich ist, eine wirklich richtig gute Sicht.

Von Links nach Rechts oder von NAJA bis klasse.

Hier mal meine Brillenauswahl. Fangen wir links an. Da wäre eine Brille von Alex, eine von AquaSphere und eine von Arena, wobei ich die von Arena noch recht gut finde. In der Mitte ist schon eine von Zoggs. Klasse, aber die Gläser sind mir etwas zu klein. Und rechts nun die Zoggs New Predator. Bis jetzt kann ich nichts finden was ich kritisieren könnte. 

Mein Fazit zu der NEW PREDATOR: Nicht nur eine klasse Optik, sondern es passt auch alles andere. Sei es die Sicht, die Dichtigkeit, ich habe kein Druck auf der Nase oder an den Augen und sehe nach einer Stunde schwimmen nicht aus wie ein Frosch 🙂

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so long  -RaceRalph-

 

Crossduathlon Wolfsburg

Eeeeeeeeeendlich war Saisonstart mit dem Crossduathlon in Wolfsburg. Zum 2. mal am Start und gleich erstmal ordentlich die Zeit aus 2016 versaut 😉

– Ist scheinbar meine Leistungsfähigkeit zur Zeit –

4 Minuten war ich langsamer als letztes Jahr. Ich haderte zuerst doch sehr mit der Zeit die ich für den Kurs gebraucht habe. Aber bei genauerer Betrachtung und dem Vergleich der Zeiten aus dem letzten Jahr, stellte ich fest, dass ich 2016 sehr schnell gelaufen bin. Dieses mal war es halt „recht“ normal, also meinem Leistungsstand entsprechend. Es ärgert mich nur eins ein wenig – meine Radzeit – 2,5 Minuten langsamer als 2016!! Und das bei besseren Bedingungen. Was soll’s, weiß ich wenigstens wo ich ansetzen kann/muss.

Trotzdem gab es 2 „kleinere“ Probleme, die gelöst werden müssen. Auf den ersten 2-3km habe ich schlecht Luft bekommen und musste dadurch schon etwas verlangsamen. Lag es am Heuschnupfen?? Auf jeden Fall war ich nach dem Crossduathlon komplett verschleimt. Das andere waren meine Oberschenkel, besonders der Linke, die von Anfang an geschmerzt haben und sich auf der letzten Runde 4-5 mal verabschiedet haben. Die Beine gingen so auf Block, dass ich immer wieder so rund 50m gehen musste und danach natürlich nicht mehr richtig in Tritt gekommen bin. 

Ich will und werde aber nicht jammern, sondern weitermachen, denn für den Saisonauftakt war es trotzdem gut.

Hier noch die nackten Zahlen aus diesem Jahr und zum Vergleich auch aus 2016.

Platz 14 AK von 26 -könnte definitiv besser sein.

2017 Run1  24:56 – Bike 46:14 – Run2  27:31  Gesamt 1:38:40

2016 Run1  24:15 – Bike 43:43 – Run2  26:28  Gesamt 1:34:26

Jetzt aber mal zum Rennen und das drumherum.

Wieder mal eine gelungene Veranstaltung, die aber dieses mal schwach besucht war, wie der Veranstalter sagte. Komisch aber war, viele haben sich angemeldet, bezahlt, sind aber nicht erschienen. War denen das Wetter zu gut?? Aber die die da waren haben alles gegeben und das ganze wieder zu einem schönen Rennen gemacht.

Ich jedenfalls werde nächstes Jahr wieder mit am Start sein, außer es kommt irgendwas saudummes dazwischen. 2018 greife ich selbstverständlich die Zeit von diesem Jahr an 😉

so long   -euer RaceRalle-

 

Training #6 – Wassergefühl und mehr

Wer hätte das gedacht, ich spreche von Wassergefühl 🙂

-Was ist überhaupt dieses Wassergefühl?? Erklären kann es keiner richtig. Ich meine bei mir damit, dass ich mich wohlfühle im Wasser und auch das Wasser spüre, ob beim „fassen“ oder „drücken“-

Aber erstmal zum allgemeinen Sport. Es läuft alles gut, nur das ich merke, dass ich das Radfahren wieder verstärken muss. Da bin ich nach 2 – 2,5h ziemlich groggy.

Jetzt aber zu meinem Wassergefühl (siehe oben). Bisher dachte ich immer, dass wäre totaler Blödsinn, sowas gibt es nicht, die spinnen doch alle die so etwas erzählen, sonst müsste ich es ja auch irgendwann mal haben.

Ich habe ja in den letzten Trainingsposts schon erwähnt, dass ein Trainer mir sagte, lass einfach mal die Technikübungen weg und schwimme. Ballere durch das Wasser was geht und irgendwann kommt das Wassergefühl. Wenn nicht, mach Duathlon.

– Ich höre mir gerne Tipps an, die vernünftig klingen –

Er hat scheinbar mit dem gesagten recht, was natürlich sehr gut für mich ist!

Ich war in den letzten 2 Wochen 6 mal schwimmen und es wurde eigentlich jedesmal gefühlt besser. Wo ich sonst von der Sauerstoffaufnahme, Beinarbeit und auch noch mit den Armen strampelnd jedesmal schlechte Laune bekommen habe, schwimme ich jetzt recht locker, entspannt und lächelnd durchs H2O. 

Die neue Zoggs PREDATOR als Testobjekt – Sitzt perfekt und es gibt keine Froschaugen- dazu gibt es aber nochmal extra was.

Ich schwimme zur Zeit eigentlich alles nur nach Gefühl und bewusst nicht auf Zeit, lasse die Uhr aber ab und an mitlaufen um zu sehen wie lange ich im Wasser war.  Auf Zeit werde ich vielleicht demnächst mal wieder schwimmen um zu sehen, wie lange ich auf 1000m oder so brauche bei „normalem“ schwimmen.

Besonders stark fand ich die Einheit, wo ich 4 x 1000m geschwommen bin in ca. 1h35min. und alles an einem Tag 😀 Ich fühlte mich danach zwar recht im Arsch, aber saugut. Diese Einheit werde ich jetzt alle 4 Wochen mit einbauen um zu sehen, wie sich das entwickelt für die Langdistanz, die ich ja spätestens in 2-3 Jahren angehen will.

Zum Radeln und Laufen gibt es nicht viel zu sagen, außer wie oben schon erwähnt, ich brauche jetzt wieder mehr Radeinheiten.

Mal was „Messtechnisches“: 

Ich hatte leihweise den Forerunner 235xt (1. Foto in der Galerie) von Adriane, da meine 920xt zum Service war, als Leihgabe mit HF Messung am Handgelenk. Die Werte die dabei rauskommen, sind doch stark schwankend. Egal ob auf oder unter dem Handgelenk getragen, und weichen recht stark von meinem 920xt mit Brustgurtmessung ab. Die Uhr selbst ist klasse und für die einfache HF Messung mehr als ausreichend, wer es aber genau wissen will, sollte lieber zum Brustgurt greifen. Einen kurzen Bericht dazu hat auch Dr. Andrè Albrecht von Intro dazu geschrieben, den ich nur bestätigen kann.

Noch mal zu Garmin. Meine 920xt hatte in den letzten Wochen immer nach dem Schwimmen ’ne Macke. Ob mit Aufzeichnung, oder sinnlos am Handgelenk baumelnd. Danach hatte ich keine Bluetoothverbindung mehr und keine, bis schleppende Reaktion auf Tastendruck. Die Uhr ist schon über 2 Jahre alt, also außerhalb der Garantie.

Ich habe die Garmintruppe über FACEBOOK angeschrieben, das Problem geschildert und ich habe die Uhr kostenlos eingeschickt. Innerhalb von 5 Tagen hatte ich die 920xt zurück und zwar KOSTENLOS ausgetauscht!!

Das ist echter Service – superschnell und ein sehr netter Kontakt über Facebook *thumbs up* – Das kenne ich von anderen etwas anders.

Weiter geht es nun mit gutem Training ohne viel „tote“ Kilometer.

so long -euer Ralle-

ps. nächste Woche gibt es endlich wieder einen Racebericht 🙂