Xterra – Endlich im Ziel …

… aber noch lange nicht am Ziel.

Der erste von mir ins Ziel gebrachte Xterra-Triathlon ist Geschichte. Ich habe ja schon beim letzten mal geschrieben, dass die Xterra sehr anstrengend-, in keiner Weise vergleichbar mit Straßentriathlon -, oder allem was ich bisher gemacht habe sind. Das wurde mir bei der Vogtlandchallenge noch bewusster und ich werde mein Training wohl weiter forcieren müssen 😉

Eins noch vorne weg. Ich habe noch nicht viele Xterra gemacht, aber schon an vielen anderen Rennveranstaltungen teilgenommen. Ich habe aber noch NIE ein so gut organisiertes Rennen mit so vielen tollen Leuten gesehen wie in Zeulenroda. Da ist ein wiederkommen einfach pflicht. Bericht dazu gibt es zum Xterra auch von Jörg Schneider und Peter Lehmann.

Es hat einfach trotz der Qualen Spaß gemacht!

Jetzt aber zum Rennen:

startnummern

Schön ausgeruht, bin ich pünktlich um 7:30 mit Adriane zum Frühstück im Bio Seehotel Zeulenroda, was mal genau im Eventbereich liegt und dadurch keine Anfahrt oder nervige Parkplatzsuche bedeutete. Der Morgen verlief völlig chillig, da ich ja schon am Vortag alles fertig machen konnte. Startnummern und so.

t5-bike

Nach 9:30 Uhr dann zum Check in und auch der Rest der Vorbereitung war erledigt. Irgendwann kam dann auch noch Thorsten Gründel dazu und wir haben uns gemeinsam auf den Start vorbereitet, der sehr pünktlich erfolgte.

thorsten-ich

Also los. Vom Start weg machte ich mich auf die Verfolgung von Jens Roth!!?? Sorry, nochmal. Vom Start weg kämpfte ich mal wieder im Wasser ums überleben, so ist es richtig 😀 Gefühlt hat das Schwimmen viel besser geklappt als sonst, aber die Zeit sagte was anderes. Einige Mitstreiter meinten auch, dass die Schwimmstrecke etwas länger war. Gut, egal was oder wie, es ging weiter zum ersten Wechsel. Ach so, es war übrigens wieder Neo-Verbot. Mal schauen, wann ich meinen ersten Wettbewerb mit habe.

Wechsel/Bike: Besonderheit, es gab 2 Wechselzonen. Hat super geklappt der 1. Wechsel, diesmal sogar mit SOCKEN. Ich wollte auf keinen Fall blutige Hacken haben wie beim Xterra Schorfheide.

nachswim

Rauf auf’s Bike und los. 35km und über 800hm standen an. Ganz ehrlich, biken hat schon mal besser geklappt. Viel zu verhalten in den Abfahrten und viel zu kraftsparend in den Anstiegen! Weil ich immer im Kopf hatte, du musst noch scheiße viel Höhenmeter laufen. Das muss ich ändern, damit ich mich auf das konzentriere was ich mache. Der Kurs hat aber sonst sehr viel Spaß gemacht.

durchfahrt2

2 Sachen gibt es zum biken noch zu sagen. 2 mal ist die Kette abgesprungen. Nichts außergewöhnliches eigentlich, aber 2 mal an der gleichen Stelle und OHNE das ich geschaltet habe!! Hexenwerk 😉 Und das ich mich mal kurz nach dem Genuß eines Gels übergeben musste. Sorry, falls da einer durchgefahren ist.

Was soll ich zum Laufen (10km, 250hm!!) sagen. Eigentlich lief es ganz gut, nur zu langsam. Ich habe hier das gleiche gemacht wie beim biken, ich bin bergan zu langsam, eigentlich mehr nach oben gewandert. Die steile Anstiege hätten mir wahrscheinlich den Zahn gezogen, aber eben nur wahrscheinlich. Statt es mal schnell zu versuchen, habe ich es dann alle 3 Runden so gemacht.

ziel1

Hier noch die einzelnen Zeiten: swim – 37:31 / bike – 2:05:55 / run – 59:43

Wichtig war mir zu dem Zeitpunkt eigentlich nur, dass ich ins Ziel komme. Das habe ich dann nach 3:48h geschafft. Nicht sonderlich gut, aber immerhin durchgekommen.

danach

Fazit: Ich muss an allem arbeiten, besonders aber weiterhin am schwimmen. Denn da lasse ich einfach schon zu viel Zeit und erst recht Kraft liegen. Der Kopf muss mir wieder Freigabe erteilen was die Downhills angeht und auch nur an den Moment denken, damit ich mich nicht beim biken wieder schone. Laufen ist okay und wird bestimmt auch besser.

Das beste aber ist, dass ich dieses mal viel schneller Regeneriert bin. Nach dem Rennen Beine hoch, gut zu Abend essen, morgens ein kleines Läufchen und dann erst entspannt nach Hause fahren, war wohl genau richtig.

hotelnachtMit dem Quartier haben wir auch alles richtig gemacht und haben direkt am Eventgelände im Bio Seehotel gewohnt. Das wird 2017 alles genau so wiederholt, nur dann einen Tag länger und auf der Strecke ein paar Minuten schneller!

Nächster Halt: Xterra Germany in Zittau am 20.08.

 

so long -der Ralph-

5 Gedanken zu “Xterra – Endlich im Ziel …

  1. Der Ralph im Ziel! Wunderbar von diesem Erfolg zu lesen und für dich bestimmt genügend Motivation um weiteren Ehrgeiz zu entwickeln.

    Magst du ich deine Wettkampf Daten ergänzen? Als die Schwimm-, Rad, und Laufzeiten. Danke!

    Viele Grüße
    Daniel

  2. Krass, krass, krass. Das hast du echt super gemacht! Herzlichen Glückwunsch. Das war mit Sicherheit nicht einfach und ich hab größten Respekt nach so einer Radstrecke auch noch so viele Höhenmeter wegzulaufen. Meine Güte!

    • Daaaaaanke 🙂 Ja, das mit den Höhenmetern muss ich wirklich auch bei den Lauftrainings vermehrt einbauen. Insgesamt muss das Training eh viel CROSSlastiger werden. Aber sonst ist der Sport einfach nur mega.

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