Xterra – Jahr 1 – Mein Fazit

Mein erstes Xterra-Triathlon Jahr liegt hinter mir und es war nicht nur sehr lehrreich, sondern auch superanstrengend und megageil. Um es mal kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

xterra-tri-logo

Was habe ich nun gelernt und was muss ich darauf hin ändern oder so?

Fangen wir mit meinem Lieblingsthema an, dem Schwimmen.

Eigentlich wurde es nie richtig besser, zumindest gefühlt. Aber ich habe fast alles mitgemacht an Gewässern in diesem Jahr. Kleine und große Seen, einmal im Fluss und zum Abschluss die doch sehr wellige Ostsee. Gut das es am Ende der Saison noch in die Ostsee ging, so kam ich endlich in den Genuss im NEO zu starten. Den Neo schnell ausziehen kann ich jedenfalls gut, im Gegensatz zum schwimmen.

tümpel1

Das schnelle ausziehen des Neo habe ich oft geübt.

Meine Technik ist eigentlich auch recht gut, nur kann ich sie nicht umsetzen und komme im Rennen immer wieder zwischendurch ins Brustschwimmen. Dieser Scheiß ärgert mich ungemein!! Das muss sich einfach drastisch ändern, sonst gehe ich immer schon echt kaputt auf’s Bike was die Beine betrifft. Und da danach noch Bike and Run ist, ist das eher schlecht.

So werde ich sofort mit beginn der Off-Season Anfang Oktober, und dann den kompletten Herbst und Winter über, mich vermehrt um das Schwimmen kümmern. 3-4 mal die Woche wenn es die Zeit zulässt, jedoch nicht weniger als 2 mal!! Ich werde Pläne 1 zu 1 umsetzen und auch bald des öfteren mit Gerald vom Intro ins Becken gehen und unter Anleitung versuchen die technischen Übungen besser umzusetzen. Nächstes Jahr ist es dann mit Sicherheit alles etwas besser. Tätowieren wollte ich mich eigentlich auch wieder lassen, aber das verschiebe ich um 1 Jahr, wäre zu viel Pause und LERNEN geht vor!!

Zum Radfahren.

Alles gut meint man, weil ich es ja schon jahrelang mache! Aber seit dem Highspeed-Sturz in den Alpen bei der B4P in 2015 mit dem Schlüsselbeinbruch, habe ich meine Lockerheit in den Abfahrten verloren 🙁 Das heißt im Umkehrschluss, ich verliere viel Zeit in den Abfahrten -NERV-durchfahrt2Da ich mich ja vermehrt um das Schwimmen kümmern will, werde ich mich auf dem Bike somit hauptsächlich mit der Fahrtechnik befassen. Uphills usw. sind in Ordnung. Ist also nicht so erwähnenswert.

Das Laufen.

Die Umstellung auf kürzere und schnellere Läufe mit der gleichzeitigen Umstellung auf Mittel/Vorderfuss und besserer Technik fiel mir schwer, was André aber gleich gesagt hat. Wäre es leicht, wäre es Fußball

runblog (2)

Zum Anfang hatte ich teilweise sogar Schmerzen. Ich habe mir aber die nötige Zeit gelassen um  es umzusetzen und was soll ich sagen – wenigstens das hat geklappt –

Zu den „Transitions“

War mal gut und mal weniger gut. Wurde zum ende des Wettkampfjahres immer besser. Man muss halt auf alles achten. Ist alles gut griffbereit, ist der Helm offen, sind die Handschuhe am Lenker und sind die Schuhe vorbereitet.

IMG_0923

Apropos Schuhe: Zuerst mit meinen Gaerne mit Cobraverschluss am Start, dann die SIDIs mit Ratsche und in Dänemark die alten Shimanos mit 3 Schnallen. Das mit den 3 Schnallen war dann doch wirklich die beste Lösung und so machte ich mich auf die Suche nach „Triathlon MTB Schuhen“ (wusste bis dahin gar nicht das es sowas gibt) Ich habe zuerst nur sauteure gefunden, was mich abgeschreckt hat, bin dann aber über meine Lieblingsmarke GAERNE gestolpert. Die haben welche im Programm die auch bezahlbar sind. Also mal schnell bestellt.

trishoes

Gaerne MTB TRI Shoes mit 2 Schnallen und ohne Lasche.

Mit den Schuhen sind schnelle Wechsel garantiert *hehe*

Zur Ernährung.

War nicht schlecht zum Anfang der Saison, war aber schlecht Mittendrin. Zu viel Süßkram und auch sonst zu viel Masse, so dass ich über die Saison zugenommen habe!!! und leider nicht nur Muskelmasse. Bin aber zur Zeit vom Kopf wieder richtig drauf und ändere das gerade. Hab schon wieder 1 Kilo runter.

Zum Schluss mal kurz.

Um erstmal zu lernen und mitzubekommen wie es ist, hätte ich mich dieses Jahr auch öfter mal für „Sprintdistanzen“ entscheiden können, ist mir aber zu kurz. Oder ich könnte ab nächstes Jahr auf die Straße gehen und OD oder MD machen, aber das ist mir zu, sagen wir mal, langweilig, wie ich in Berlin gemerkt habe. Nicht falsch verstehen, Anstrengend ist das schon, aber dieses Straßengeeiere ist nicht meins. Einmal im Jahr als Sprint in Ordnung, aber sonst bleibe ich erstmal im Gelände. Ergo gibt es auch keine MD in 2017, vielleicht aber irgendwann einmal. Bin ja noch jung 😀

Meine sportliche Heimat habe ich jedenfalls jetzt gefunden, zumindest für die nächsten Jahre. XTERRA

so long  -euer Ralle-

Logo PROWELL Germany

 

5 Gedanken zu “Xterra – Jahr 1 – Mein Fazit

  1. Pingback: Lieblingsblogs Folge 34 - Coffee & Chainrings

  2. Das liest sich wirklich richtig gut. Klar, gab es viel Auf und viel Ab, aber für so eine ganze Saison ziehst du ein super Fazit. Ich freue mich wirklich sehr, dass du deine sportliche Heimat beim Xterra gefunden hast. Glaube auch, dort bist du auch super aufgehoben. Du hast super viele Erfahrungen gesammelt und im nächsten Jahr läuft dann schon alles viel runder. Bin ich mir sicher.

    Joa, also 2018 dann BerlinMan?! Ist ja nicht so richtig Straße,…

    P.S.
    „Wäre es leicht, wäre es Fußball“ – großartig!

    • Dieses Jahr gab es wirklich viel Auf und Abs, aber es war wirklich ein saustarkes Jahr und ich freue mich schon aufs Nächste!

      2018 BerlinMan?! Nur wenn Du auch am Start bist 🙂

  3. Pingback: Off Season = to plan next Season |

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.