Die letzten Rennen …

… der 2019er Saison mal im Schnelldurchgang betrachten und dann ein kurzer Blick auf das wichtigste was ich in 2019 gelernt habe.

Jetzt wo die neue Trainingssaison begonnen hat, schnell mal eine Rückschau auf die letzten Rennen.

Dann mal los mit dem zurückliegenden der letzten Wochen. Also gleich mal 4 Rennen aus August und September in einem Bericht zusammengefasst.

Als da wären, der Schöninger MTB Cup vom 31.08. das megageile Velofondo 24h MTB Race im 4er Team vom 07./08.09. und die CycleTour vom 15.09. die wir auch wirklich als Tour gefahren sind – wollten – nicht gemacht haben – geballert sind 🙂 und natürlich die Wuidsau Jagd in Burglengenfeld vom 05.Oktober.

Wir fangen mit JAG DE WUIDSAU an, was sich immer mehr zur Tradition für uns entwickelt.

Es ist einfach ein Megaevent mit geilen Strecken und einem tollen Team rund um Thomas Kerner. Ob Moderation, Strecken, Verpflegung, Stimmung usw. hier passt einfach alles. Selbst der Umzug von Dietldorf nach Burglengenfeld hat nicht geschadet, im Gegenteil, denn ich finde die Strecken sogar besser. Ob der Fuchsbau, die Trails, das biken und laufen im Stadtgebiet, alles war klasse. Ich bin zwar angeschlagen (Magen-Darm) ins Rennen gegangen, habe es aber trotzdem durchgezogen, auch wenn es sehr hart war, und bin 8. AK geworden. Das Ergebnis war aber komplett nebensächlich. Hier geht es für mich 2020 definitiv wieder an den Start.

die anderen Rennen noch

Bei den ersten beiden Rennen war es jeweils der letzte Platz – hehe, aber so extrem unterschiedlich „herausgefahren“, das ich bei dem einen Rennen hätte heulen können vor Schmerzen und Enttäuschung und bei dem anderen aber mega zufrieden war und immer noch bin mit dem was ich geleistet habe. Aber der Reihe nach.

Der Schöninger MTB CUP entwickelte sich im laufe des Rennens zur einzigen Katastrophe. Ich hatte mir 3 Runden mit ca. 35 Minuten vorgenommen, wobei nur die erste mit 34 Minuten genau gepasst hat. Zu beginn des 1. Anstieges der 2. Runde, kam es wie aus dem nichts und ich hatte die Schmerzen im Po/Oberschenkel wieder zurück. Es ging fast gar nix mehr und so quälte ich mich ins Ziel. Ich habe es tatsächlich geschafft von Platz 3 AK auf den letzten und 14 Platz zurückzufallen. Shit happens.

Aber für die nächsten Rennen und für den Kopf war es wichtig das hier nicht abzubrechen und irgendwie zu finishen. Geklappt 🙂

Eine Woche danach das Velofondo 24h Rennen auf dem Rennkurs in Oschersleben. Wieder letzter, aber meine Leistungen waren über die kompletten 24h gleichbleibend stark, was mir sehr viel Mut macht für die nächste Saison. Davon ab, war dieses Rennen im Team wieder eines der absoluten Highlights der Saison!!! Danke auch an die anderen Teammitglieder.

Noch eine Woche später dann die CycleTour, die ich ab Schöningen nach Magdeburg und wieder zurück gefahren bin. Hin geil – zurück scheiße 😉 Hin ballern mit Rückenwind und nach Hause dann die Katastrophe gegen den Wind. Teilweise konnte ich nur 15km/h fahren. Zuhause angekommen war ich körperlich völlig im Arsch.

dnf ist immer eine option – manchmal sogar die bessere

Das wichtigste was ich gelernt habe “ DNF ist eine OPTION“ – Denn dadurch, das ich trotz Schmerzen den Trailrun im Elm über 25km zu Ende gelaufen bin, habe ich Monate mit Schmerzen und Therapie verbringen müssen. Man muss sich nur mal vorstellen, das die Schmerzen so nach ca. 12 -13km aufkamen, immer schlimmer wurden, und ich trotzdem die 25km durchgelaufen bin. Hinterher mit dem MTB nach Hause ging schon fast gar nicht mehr. Völlig bekloppt! Deshalb, lasst euch von dem Spruch AUFGEBEN ist keine Option nicht irre machen. Es kann halt sehr sinnvoll sein.

Kurz und knapp nochmal, bis Mai war alles super, dann war es 3, ja fast 4 Monate mist und jetzt erst bin ich fast komplett schmerzfrei. Daniel Wienbreier sei dank.

2020 werde ich definitiv diesen Fehler nicht noch einmal machen.

  • Wichtige Planänderung für 2020

Kurz zum letzten Post. Dort habe ich für die 1. Jahreshälfte nur den Crossduathlon Helmstedt genannt, da ich mehr auf MTB Marathon gehen wollte. Nach kurzem hin und her in der Überlegung doch die ganze Xterra German Tour zu bestreiten, habe ich mich noch für den Xterra Schleiden (DM Crossduathlon) und gegen den Kellerwald MTB Marathon entschieden. Ich glaube einfach, so werde ich glücklicher in der Saison.

so long -euer- sichmitentscheidungenmanchmalschwertuender- Race.x.Ralph

Es geht weiter …

… mit der Wettkampfsaison.

Nach ein paar Wochen ruhigem, aber konsequentem Training, geht es jetzt mit den Wettkämpfen weiter. Die nächsten Wochen reiht sich da so einiges, sehr wichtiges an Rennen aneinander.

 Fangen wir mal an. Am kommenden Sonntag starte ich nicht wie zuerst geplant bei den Neuseenclassics, sondern beim Elmtrail hier fast vor meiner Haustür. Das ist ein Trailrun über 25km von Warberg nach Warberg. Das ganze gibt es auch als 72/52/10km Version.

volle konzentration auf cross/xterra

Da diese Art des Wettkampfs besser für meinen Xterra Sport ist, war die Entscheidung leicht, lieber hier zu starten.

Nur eine Woche später ist der Heesebergrundlauf über 12,6km. Dieses mal ist es ein Straßenlauf, der aber auch nicht so einfach ist auf Grund der Höhenmeter.

Danach ist ein Wochenende kein Wettkampf, aber gleich am 09.06. geht es beim Crosstriathlon in Berlin am Wannsee weiter. Dort gibt es eine Premiere für mich, denn man kann ein DOUBLE machen. Das heißt: Um 9 Uhr Start zu einem SwimRun Sprint und um 10 Uhr dann der Crosstriathlon gleich hintendrauf. Dafür das man beim SwimRun startet, bekommt man beim Crosstriathlon eine Zeitgutschrift von 2 Minuten.

Danach kann man nicht wirklich von Pause sprechen, denn es geht gleich weiter nach Dänemark zum Xterra Aarhus, der dieses Jahr der Xterra Denmark ist. Dieses Event ist zusammen mit dem 14 Tage später stattfindenden Heavy24, das ich im 2er mit Peter Rose starte, absolut Priorität A.

              – Tillykke! Du er blevet udvalgt som XTERRA ambassador –

Mal schnell noch was zum #xterradenmark – Ich habe mich einfach mal so als Botschafter für den Xterra Denmark beworben und bin es geworden – a german Ambassador 🙂 Ich mache das wirklich gerne, denn für mich sind die dänischen Xterra die schönsten. Ganz nach meinem Geschmack.

Zum Abschluss des ersten Halbjahres werde ich wohl dann noch, wenn der Körper mitspielt, beim Xterra Schorfheide antreten, der am 07.07. stattfindet. Tolles Programm wie ich finde, ich hoffe das auch alles so klappt wie ich es mir denke.

so long   -euer Ralle-

#xterradenmark

#keineausredenmehr

#destinationxterralongdistance2020

Unser Camp-Schraub-Race-Van

Mal wieder eine kurze Roomtour, wie man heutzutage so schön sagt, durch und um unseren geliebten VW T5, denn der erste Kurztrip dieses Jahr steht an zum Schladitzer See bei Leipzig zur Neuseen MTB Trophy und Trailrun.

Der T5 ist unser einziges Auto und wird daher auch jeden Tag eingesetzt. Er hat nun schon über 200.000km runter und ist 11 Jahre alt. Wir werden ihn wohl fahren bis nix mehr geht und er wird deshalb von uns und unserer Werkstatt des Vertrauens gehegt und gepflegt.

Viel hat sich dieses mal nicht verändert.

Wir sind sehr flexibel was den Aufbau angeht. Entweder ein richtiges Vorzelt, oder wir stellen einfach nur einen Pavillon auf. Ach so, ein Sonnensegel haben wir dann auch noch.

Verbaut sind eigentlich nur „nützliche“ Sachen, besonders der Fernseher ist dabei zu erwähnen 😉 Zusätzlich hat der T5 noch eine 2. Batterie im Heck und eine extra Beleuchtung und Steckdose die darüber läuft. Damit sind wir schon sehr unabhängig. Gaskocher usw. gibt es natürlich auch. Das beste aber was wir uns gegönnt haben, ist die Standheizung mit Fernbedienung von Webasto.

Innen Werkstatt:

Dem Bulli habe ich jetzt noch einen DIY Schwerlastauszug eingebaut, damit ich unter der Heckklappe das Bike putzen, daran schrauben und so weiter kann.

Ich freue mich schon drauf, wieder Deutschland und auch etwas von Europa damit zu befahren. 

Auf geht’s in eine geile neue Saison mit dem DIY Bulli – nix von der Stange.

Next destinations – Am Sonntag den 31.03. Crossduathlon Helmstedt als NDS Meisterschaft und eine Woche später kommen dann halt die 2 Rennen am Schladitzer See.

so long – euer Ralle –

#keineausredenmehr

#destinationxterralongdistance2020