Seine Ziele kennen

„Nur wer sein Ziel kennt, findet auch den Weg“

Fangen wir gleich mal mit so einem „schlauen“ Spruch an, der aber das widerspiegelt, was erstmal mein Weg sein wird. NÄMLICH – Ziele suchen – Ziele finden – Ziele kennen – dann finde ich schon den Weg.

back to the Roots – wie E.v.A. mir so schön schrieb

Ziel eines jeden Menschen sollte es doch sein, dass zu tun was ihm am meisten Spaß macht, und das ist bei mir zur Zeit und eigentlich auch schon länger wieder, das Mountainbiken. Nichts macht mir seit Wochen wieder mehr Spaß als das schreddern im Gelände. Liegt auch mit daran, dass ich die Schmerzen beim und nach dem Laufen (Läufe bis 6/7km gehen, danach schmerzt es) nie mehr richtig los geworden bin. Nun gehe ich also erstmal wieder den bekannten und von mir geliebten Weg – Mountainbikemarathon und Stundenrennen.

Deswegen werde ich auch erstmal nur an MTB Marathon teilnehmen und die X-Duathlon streichen. Ob ich im Sommer die Xterra Triathlon mache, sehen wir dann. Lust hätte ich darauf schon. Schauen wir mal.

Saisonrennen sind schon mal etwas umgeplant -klick-

Das heißt auch, dass ich das Radtraining in den Focus stelle und Lauf/Schwimmeinheiten nur dem Ausgleich dienen. Was ich aber ganz klar weiter im Training steigern werde, ist

  • Yoga
  • Kraft
  • Tabata
  • Stabi

Um auch nicht alleine zu den Wettkämpfen zu fahren, habe ich meinen Terminkalender mal wieder über den Haufen geworfen. X-Duathlon Markkleeberg raus, dafür geht es mit Peter Rose zum Possenlauf. Auch den Warmup MTB Marathon mache ich nicht, an dem Wochenende fahre ich auch wieder mit Peter zum Kyffhäuser-Berglauf. Bei beiden gehe ich die Langdistanz an, aber in keinsterweise ergebnisorientiert. Auch cancele ich Ende April die Crossduathlon DM und starte dann lieber in Bad Harzburg beim MTB Marathon.

Zum Leben gehört aber nicht nur der Sport, sondern bei mir auch Freundin, Familie, Hund, die durch den Sport nicht zu kurz kommen dürfen. Darauf werde ich besonders achten.

Außerdem werde ich mein zweites Hobby, das Fotografieren und das Filmen wieder mehr in Angriff nehmen. Denn das die Drohne, die Actioncam und auch der Fotoapparat fast dauerhaft in der Ecke liegen, ist ja nicht im Sinne des Erfinders. Das heißt aber nicht, dass ich Vlogs mache, nur mal kurze Filmchen und mehr Bilder für meinen Blog. Aber wer weiß schon genau, ob das Ziel so bleibt 😉

Ich bin jetzt jedenfalls guter Dinge was die nahe Zukunft angeht. Der Sport macht Spaß, das Leben so langsam aber sicher nach dem ganzen Stress, Trauer und Krankheit der letzten Wochen auch wieder. Davon ab, die Krankheit wird mich immer wieder mal beschäftigen, aber ich weiß halt jetzt, besser damit umzugehen.

so long – euer Ralle –

Reden wir mal drüber – Hashimoto Thyreoiditis

Eigentlich hatte ich nie vor darüber zu schreiben, oder auch sonst irgendwie damit Menschen auf den Nerv zu gehen. Aber da die Krankheit mich doch sehr beeinflusst und ich hoffe, mit der jetzt von mir offenen Art darüber zu berichten, Menschen helfen zu können die es ebenfalls betrifft, oder Menschen sich in den Symptomen wieder erkennen um sich darauf mal untersuchen zu lassen.

autoimmune Erkrankungen sind auf dem Vormarsch

Hashimoto Thyreoiditis ist kein japanischer Skispringer, nein es ist eine so genannte autoimmune Erkrankung und greift die Schilddrüse an. Hier könnt ihr auch einiges dazu lesen. klick hier

So, jetzt reden wir über mich und was die Krankheit mit mir anstellt.

ca. 10% haben es, aber max. 2% wissen es

Eigentlich weiß mein Umfeld wenig bis gar nicht darüber bescheid, dass ich diese Krankheit habe. Das zu „verheimlichen“ ist nicht so einfach bei den Symptomen die dabei auftreten, oder aufgetreten sind. Das sind und waren schon einige.

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, Burnout/Depression, Gefühlsschwankungen, hoher Blutdruck, Panikattacken, leichtes frieren im Wechsel mit Schwitzen und was ich seit geraumer Zeit habe – Muskelschmerzen.

Das war zwar noch nicht alles was mich heimgesucht hat, aber es war das, was ich am meisten zu spüren bekommen habe.

kommt euch bloß nicht blöd vor wenn der Kopf spinnt

Wann hat das alles angefangen?! Eigentlich weiß ich das gar nicht genau. Ich hatte es 2011 noch auf die Silkes Tod (Ende 2010) zurückgeführt und nicht weiter beachtet. Dann aber zum Ende 2016 wurde ich immer veränderter. Ich habe das auch bemerkt, aber wiederum habe ich es immer versucht nicht nach außen zu zeigen und es mir selber nicht eingestehen wollen. Das ganze wurde aber immer schlimmer und so fingen die Untersuchungen an. Zum Glück habe ich einen guten Hausarzt der mich zum Spezialisten geschickt hatte, wo dann Hashimoto Thyreoiditis festgestellt wurde. Selbst da habe ich noch nicht viel an meinem Lebensstil geändert, was ein Fehler war und ist.

ist halt nur ne Unterfunktion – denkt man

Jetzt wo ich viel Stress auf der Arbeit hatte (ca.2 Jahre lang!!) und auch privat in der Familie habe (schwere Krankheit meiner Mama. Zwischen Schreiben am Freitag und der Veröffentlichung heute ist meine Mama leider verstorben) hat sich alles zugespitzt. Werte spielen verrückt, NNH völlig entzündet und ein Nervenkostüm wie ein Psycho. Fressattacken bei Süßigkeiten und kein Bock auf irgendwas.

positiv ist – ich soll viel Sport treiben

Was genau ändere ich jetzt als erstes: Alkohol weg, Zucker und Koffein reduzieren, Stress vermeiden und anfangen zu Meditieren um endlich mal komplett abzuschalten. Zusätzlich auf eine Glutenfreie (ja, das ist so) oder eben stark Glutenreduzierte Ernährung achten, natürlich viel Sport treiben und beobachten was sich bei mir verändert. Zum Glück soll ich sogar viel Sport treiben und mich sowieso viel Bewegen. Cooper wird es freuen 🙂

Ob ich den Sport weiterhin so ausübe wie zur Zeit, weiß ich noch nicht genau, also mit Trainer, Trainingsplan usw. Vielleicht mache ich da erstmal eine Pause und mache meinen Sport nach Lust und Laune, nicht nach Plan und fange erstmal meine Geister ein. Schauen wir mal was das Gespräch mit dem Trainer so ergibt.

Auch an den geplanten Wettkämpfen werde ich teilnehmen wenn es die Gesundheit und die freie Zeit zulassen.

Das alles wird jetzt nicht einfach umzusetzen, aber ich schaffe das, weil ich es will. Das hier zu schreiben war viel schwieriger für mich.

wichtige Anmerkung noch

Anmerkung – Nahrungsergänzungen wie Vitamin D, Selen, Eisen und ein paar mehr müssen sein und wirken auch gewaltig. Trotz allem kommt es aber immer wieder zu diesen Gefühlsschwankungen und mehr. Ganz wichtig: Hört nicht auf diese vielen Scharlatane die hier im Netz unterwegs sind und euch erzählen, dass das mit Vit D und anderen Nahrungsergänzungen heilbar ist – Bullshit – „ne Kiste Orangen und ne Ananas“ haben noch niemanden geheilt, nur positiv unterstützt 😉

Abschließend noch: Hört ganz genau in euch rein und klärt alles ab.

Besonderer Dank an Adriane, die mich seit ein paar Jahren so ertragen muss.

so long – Ralle –

Das Vorhaben – Xterra LD

Es gibt seit 2018 eine Xterra Langdistanz in Frankreich und ab 2019 auch noch eine in Italien. Und zu einer von den beiden will ich 2020 hin – Tendenz geht aber zur Zeit eher Richtung Frankreich. Und JA, ich will das machen. Ich will einfach nicht mehr klein denken, denn ohne dieses etwas „verrückte“ denken, würde ich dort wahrscheinlich auch nie hinkommen. Dafür kenne ich mich zu gut.

Die Daten zur Langdistanz in Frankreich:

Name „Xterra GRAVEMAN“

  • 2k Schwimen
  • 60k Bike mit ca. 2400hm
  • 20k Lauf mit ca. 1200hm

Also nix einfaches und einfach mal so zu erledigen. Video (auf Facebook) zum Race – klick hier

– für deine träume bist du nie zu alt –

Ich spinne, ich weiß, aber ich WILL es so haben. Ein großes Ziel für 2020. Eigentlich wollte ich das schon in diesem Jahr machen, aber das Training und die Motivation haben mir zum Ende 2018 einfach gefehlt, sodass ich das ganze eben ein Jahr später mache. Dieses Unterfangen anzugehen heißt aber auch, hartes Training gefolgt von hartem Training, guter Ernährung und sehr guter Regeneration. Ich hoffe, ich komme gut über den Winter 😉

Ich werde mich jetzt wirklich die Zeit bis dahin intensiv mit meinem Training beschäftigen um das Vorhaben gut umsetzen zu können. Hart, aber vielleicht, nein, auf jeden Fall machbar. Denn wer klein denkt, wird nichts erreichen 😉

– ich muss aber was tun –

Was muss ich machen, was muss sich besonders ändern? Da gibt es eigentlich nur eine Antwort, ALLES muss besser werden, aber wie schon oft erwähnt, besonders das Schwimmen, die mentale Stärke und die Regeneration. Beim Schwimmen habe ich den kompletten Winter 2018/2019 fürs Training freigehalten. Ich werde auch wieder ins, nennen wir es mal Yoga/Meditation, einsteigen um mich wieder mehr auf mich und meine Ziele konzentrieren zu können. Dazu kommt noch ein regelmäßiges, fast tägliches kurzes Ganzkörper-Workout.

Eins ist jetzt auch noch sehr positiv hervorzuheben. Der nervige Stress auf der Arbeit hat sich jetzt erstmal erledigt, und wird hoffentlich auch auf Dauer von mir wegbleiben. Das heißt, dadurch kann ich mich wieder besser auf das Training konzentrieren.

-und für die Regeneration ist weiterhin der Shepherd verantwortlich-

Also, keine Ausreden mehr, einfach machen und Spaß dabei haben. 

Ich nehme euch ab sofort mit auf den Weg dort hin. Einmal monatlich oder so Trainingsdaten usw.

cu 2020 in France (or Italy) – Ralph-

#keineausredenmehr

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