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Festive 500 – oder…

… 8 Tage mit 3 Jahreszeiten und 2 Tagen „Homeoffice“ oder besser noch „Döner chön charf mit alles“

Schon sehr oft darüber nachgedacht, aber immer abgehakt, da ich in den letzten Jahren fast immer (freiwillig) zwischen Weihnachten und Neujahr gearbeitet habe und es somit nicht wirklich möglich war. Jetzt war aber der Moment gekommen wo ich es angehen musste, weil Zeit und Lust da waren. Auch wollte ich meine Sicht auf das Radfahren an sich nochmal erweitern, denn ich bin ja schon oft lange Kanten gefahren, aber an ein paar Tagen nacheinander noch nie 500km+

So sollte es dann sein und es ging direkt auch los an Heiligabend.

Ich hatte mich im Vorfeld schon nicht gestresst und für mich beschlossen, dass ich es bei katastrophalen Wetterverhältnissen auf dem Smarttrainer und bei „besserem“ Wetter natürlich alles Outdoor mache. Was soll ich sagen, ich war fast nur draußen bei den unglaublichsten Wetterkapriolen, musste mich aber auch kurz drin vergnügen, da nix anderes ging.

Ein dreifach Hoch auf das Wetter

Wie oben gesagt, ging es Heiligabend los und eigentlich wollte ich gleich mit einem guten Hunderter starten um schon mal was vorzulegen, denn wer weiß was noch passiert. Aber gleich am heiligen Abend war das Wetter mir nicht hold – Dauerregen und Wind – Nach 70km war ich schon platt und um mich nicht ganz abzuschießen, habe ich nach 86km Schluss gemacht für den Tag. Der erste Tag war übrigens auf dem Crosser.

Dann mal gleich weiter zum 1. Weihnachtstag – Wetterumschwung von Dauerregen auf Dauerfrost 🙂 Nur ein paar Kilometer, genauer gesagt waren es 45,4km, um nicht zu erfrieren bei dem Ostwind und minus 5 Grad. Man ist das ja noch gar nicht gewohnt.

2.Weihnachtstag ging es weiter mit dem Frost – Es war noch kälter als am Vortag -9 Grad, beim Start auch noch nebelig und der Ostwind war auch noch da. Also auch an diesem Tag wenig fahren (30,45 km) und hoffen, dass es besser wird. Der Frost und die Sonne waren aber schon mal schöner als der Dauerregen vom ersten Tag.

Am vierten Tag der Festive500 kam es dann aber so richtig dicke. Wieder Wetterumschwung und arschglatt. Ich wäre noch nicht mal vom Hof gekommen ohne zu stürzen. So musste ich das machen was ich nicht wollte – „zwiften“. Ich war ziemlich gefrustet und wollte es eigentlich abbrechen, also die Festive, aber ich habe mich entschlossen weiterzumachen und bin am fünften Tag nochmal drinnen gefahren. Nun hatte ich aber einige Kilometer Rückstand zu meiner Planung und ich musste aufholen, so dass ich nicht an Silvester noch einen Hunderter oder mehr fahren muss.

Endlich wieder draußen

Am 6. Tag bin ich wieder raus und dann auch den 100er gefahren und was soll ich sagen, wieder Dauerregen *hehe* 4,5h auf dem MTB, durch bis auf den Schlüpper aber glücklich. Denn jetzt waren es nicht mehr ganz 100km für 2 Tage. Also habe ich mir gedacht, ich fahre 2 Tage locker und regeneriere etwas dabei.

Gesagt getan, so habe ich es dann auch gemacht und bin beide Tage locker und fast „trocken“ durch die Welt geradelt und habe die 500km geschafft. Also alles in allem ist alles super gelaufen und ich freue mich schon auf dieses Jahr. Da plane ich den Ablauf aber etwas anders- Vielleicht sowas wie 4 x 125km. Schauen wir mal, ist ja noch etwas Zeit bis dahin.

Fazit: Ich hätte es auch anders machen können, zum Beispiel: Alles auf der Rolle, das aber wollte ich überhaupt nicht. Oder ich hätte alles draußen fahren können, dann wäre es hinten raus aber schwierig geworden. Die andere sehr wichtige Erkenntnis ist, dass ich wieder viel mehr draußen fahren werde und nicht „andauernd“ zwifte, denn ich habe gemerkt, dass auch der Regen und die Kälte Spaß machen können.

Auf jeden Fall weiß ich aber eins, nächstes Mal fahre ich alles auf dem ARC8, denn ein besseres und schnelleres MTB hatte ich noch nie. Da braucht es keinen Crosser oder erst recht kein Rennrad.

So, dass soll es gewesen sein von der Festive500 – 2021 – mein erstes Mal und gleich erfolgreich.

In diesem Sinne noch ein schönes neues Jahr gewünscht und bis zum nächsten Mal.

Euer Ralle

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